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Ε-Θ
(0:1) - (1:3) - (0:0)
13.11.2020, 20:00 Uhr

Der Vorjahresmeister zeigt was er kann

Black Dragons halten gut mit

Þ14 November 2020, 14:13
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erfurt
erfurt

Gestern trafen die Black Dragons in der heimischen Kartoffelhalle auf die Tilburg Trappers aus den Niederlanden. Zu Beginn der Saison, für ein neu aufgestelltes Team unter neuem Trainer, ein echter Auftakthammer, den es zu bezwingen gilt.

Raphael Joly ließ schon bei der Starting Six klar erkennen, dass er nichts dem Zufall überlassen wollte: Sean Fischer, Maurice Keil, Arnoldas Bosas, Thomas Schmid und Kyle Beach stehen an der Blauen, während Kessler den Kasten sichert.

Bereits in den ersten Sekunden nach dem Anbully zeigt sich, mit welchem Druck beide Mannschaften auf dem Eis agieren. Highspeed, atemberaubende Pässe und der vorwiegende Sturm aufs Tilburger Tor dominieren die ersten Minuten der Partie. Die Drachen bauen immer wieder ihren Angriff auf und in der 7. Minute gabs die erste Chance für Kyle Beach, die aber Leeuwesteijn verhinderte.

Eine Minute später die erste Herausforderung für die Drachen: Roberto Geiseler muss eine 2-Minuten-Strafe wegen Beinstellens absitzen und Tilburg ist in der Überzahl.
Die Jungs aus der Oranje drücken aufs Tor und Kessler muss sich ein ums andere Mal lang machen, jedoch hält er seinen Kasten sauber.

Minute 12 bringt dann eine neue Chance für Erfurt: Arnoldas Bosas drischt aufs Tor der Trappers und nur eine Parade von Leeuwesteijn verhindert die Führung.
Dann nutzt aber Hessels in der 16. Minute eine unübersichtliche Situation vorm Drachentor und schlängelt den Puck an Kessler vorbei. So ging es mit einem 0:1 für die Tilburger in die Pause.

Der Anbully zum 2. Drittel sollte diese Spielzeit bestimmen. Deutlich rauer und bestimmter ging es auf dem Eis zu, was bereits in der 21. Minute zu einer Strafe für Tilburg führte: Reno de Hondt ging für zwei Minuten wegen Stockschlags auf die Bank. Die Drachen waren zwar in der Überzahl, aber die Versuche das gegnerische Tor zu treffen, waren nicht von Erfolg gekrönt.

Dann der Doppelschlag für Tilburg: Binnen vier Minuten netzt der 25-jährige De Hondt zweimal ein.
Jetzt schien bei den Dragons die Wut zuzunehmen und sowohl Schüpping, Beach und Schümann stürmen auf Leeuwesteijn ein, der ein ums andere Mal parieren kann.
In der 39. Minute dann die Erlösung: Das Dreigespann Schmid, Fischer und Bosas kämpft sich durch die niederländische Verteidigung und Arnoldas Bosas überwindet den Holländer.

Leider zeigte die Tafel nur eine Minute lang das 1:3, denn vier Sekunden vor Ende des zweiten Drittels stellt Jonne de Bonth den alten Abstand wieder her.

Die Kabinenansprache von Joly zeigt Wirkung und in den ersten 10 Minuten des letzten Drittels zeigen die Black Dragons, dass sie noch lange nicht müde sind: Immer wieder bauen sie Druck auf, sortieren sich neu und versuchen Tilburg in die Bredouille zu bringen, aber die Niederländer zwingen unsere Erfurter Jungs durch schnelle Konter in die Verteidigung.

Beach schlenzt den Puck in der 50. Minute von der blauen in Richtung Leeuwesteijn - der klärt souverän. Die Partie wird zunehmend körperbetont und Erfurt hat durch Felix Schümann in der 54., Bosas in der 56. und Keil in der 57. Minute Riesenschancen, aber es ist einfach kein Vorbeikommen am Goalie der Trappers. Dann zwei Minuten vor Schluss der Herzschlagmoment: Bosas muss wegen unkorrektem Körperangriff auf die Bank und Tilburg spielt in Überzahl. Jetzt zeigt Jolys Plan, schnell auf solche Situationen reagieren zu können, Wirkung und sowohl die Erfurter Defense als auch Konstantin Kessler im Tor sorgten dafür, dass es beim 1:4 blieb.

Raphael Joly zeigt sich positiv: „Klar gab es Situationen, in denen wir noch besser reagieren könnten, aber das Team findet sich und hat heute gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Tilburg ist ein starker Gegner, der uns alles abverlangt hat, aber wir haben ihnen gezeigt, dass sie in Erfurt nichts geschenkt bekommen. Morgen werten wir die Videos aus und am Sonntag geht es gestärkt gegen Halle.“

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