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Η-Ζ
(2:1) - (0:1) - (1:0)
22.01.2022, 19:45 Uhr

Davos verliert in Ambri

Es soll momentan einfach nicht sein

Þ23 Januar 2022, 23:54
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HC Davos
HC Davos

Trotz eines erneut äusserst starken Sandro Aeschlimann im Davoser Kasten konnte die vierte Niederlage in Serie nicht verhindert werden. Der HCD verlor auch die zweite Wochenendpartie, diesmal gegen Ambri-Piotta mit 2:3. Matej Stransky traf für Davos doppelt. 

Head-Coach Christian Wohlwend verlangte im Interview vor dem Spiel gegen den HC Ambri-Piotta von seiner Mannschaft: «Tore. Ganz einfach!» Bekommen hat er zu Beginn der Partie vor allem ein erstes Drittel, in dem sein Torhüter Tore verhindern musste. Der HCD startete nervös und konnte gegen die sofort Vollgas spielenden Leventiner die momentane Verunsicherung nicht kaschieren. So lag es fast auf der Hand, dass ein Eigenfehler, produziert von Dominik Egli zum 0:1 führte (11.). Der Treffer von Top-Scorer von Inti Pestoni schien jedoch eine Art Weckruf für die Bündner zu sein. Denn nur drei Minuten später glich Stransky bereits aus (14.). Bedient von Rasmussen und Bromé konnte «die Ausländerlinie» des HCD endlich wieder einmal skoren. Nach dem Ausgleich schlichen sich aber sofort wieder einige individuelle Fehler im Davoser Spiel ein und so brauchte es nach einem Fehlpass von Chris Egli die ganze Klasse von Aeschlimann, um den zweiten Führungstreffer der Leventiner zu verhindern. Es war bereits der x-te Big Save des Keepers im Startdrittel. Lediglich einmal agierte Aeschlimann ein wenig unglücklich, als er die Scheibe vor dem 2:1 für Ambri nicht komplett blockieren konnte. Moses bekam deshalb die Möglichkeit, den neben und nicht unter den Schonern liegende Puck über die Linie zu stochern (18.). Auch dieses Tor hatte seinen Ursprung bei einem unglücklichen Ablenker seitens HCD.

Die speziellen Retro-Jerseys des Heimteams, in Erinnerung an den bisher einzigen Cupsieg vor 60 Jahren, schien Ambri auch im zweiten Drittel Antrieb zu verleihen. Mehrfach stand wieder Aeschlimann im Brennpunkt. Da kam der neuerliche Treffer von Stransky geradezu perfekt (28.)! Staubtrocken und wie aus dem Nichts traf der Tscheche solo zum zweiten Mal in diesem Spiel. Die Partie war wieder völlig offen und der Schlagabtausch bot den Zuschauern eine wilde Show mit Chancen auf beiden Seiten. Passend zu diesem hektischen Auf und Ab, den vielen Grosschancen und den tollen Saves traf das Heimteam mit der Sirene zum 3:2. Zum Glück aus Davoser Sicht ertönte das Horn aber wenige Wimpernschläge bevor der Puck die Linie definitiv überquerte. Es blieb zur 2. Pause beim 2:2.

Zu Beginn des letzten Drittels durften sich die Bündner gleich zweimal in Überzahl beweisen, doch die Davoser Power-Play-Formationen zeigten sich heute zu harmlos. Insgesamt waren es aber doch die Davoser, die in diesem Schlussabschnitt mehr Aufwand für den Sieg betrieben. Davos wollte unbedingt diese drei Punkte und das war an ihren Bemühungen auch deutlich zu sehen. Doch alle Chancen prallten an Conz oder dessen Gehäuse ab. So war es Dario Bürgler, der mit einem perfekt vorgeführten Angriff gut sieben Minuten vor Spielende das 3:2 für Ambri erzielen konnte. Ein Nackenschlag zur Unzeit und die Besiegelung der vierten Niederlage in Serie. 
Davos war auch heute nah an den Punkten, kämpfte bis zum Umfallen und versuchte alles. Und mit ein bisschen mehr Glück wäre vielleicht gar ein Sieg möglich gewesen. Doch davon kann man sich nichts kaufen und für wenn und hätte gibt es keine Punkte. Die Bündner müssen weiter mit harter Arbeit und einem freien Kopf einen Weg finden, das Glück wieder auf ihre Seite zu zwingen. Am Donnerstag kommt die nächste Chance dies umzusetzen, auswärts bei den Lakers. 

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