Anzeige
Zurück zu der Nachricht
Θ-Ζ
(1:1) - (2:1) - (1:0)
01.03.2026, 17:00 Uhr

Dämpfer im Kampf um Platz sechs

Empty-Net-Treffer entscheidet: Füchse unterliegen 2:4

Þ01 März 2026, 20:52
Ғ474
ȭ
weisswasser
Lausitzer Füchse

Die Lausitzer Füchse haben am drittletzten Spieltag der DEL2-Hauptrunde wichtige Punkte im Kampf um einen direkten Playoffplatz liegen lassen. Beim Tabellenführer unterlag das Team von Trainer Christof Kreutzer nach einer intensiven und über weite Strecken ausgeglichenen Partie mit 2:4 (1:1, 1:2, 0:1).

Ausgeglichenes erstes Drittel mit schneller Antwort

Die Begegnung begann mit einem offenen Schlagabtausch. Beide Mannschaften erspielten sich im ersten Drittel gute Möglichkeiten, ohne dabei die defensive Ordnung vollständig aufzugeben. Die Füchse kamen mehrfach gefährlich vor das gegnerische Tor und verhinderten gleichzeitig die ganz großen Chancen der Hausherren.
Mit zunehmender Spielzeit erhöhte Krefeld jedoch den Druck und wartete geduldig auf die sich bietende Gelegenheit. In der 14. Minute fehlte für einen kurzen Moment die Abstimmung in der Defensive der Lausitzer – eine Einladung, die Jonathan Matsumoto eiskalt nutzte und zur 1:0-Führung für die Gastgeber traf.

Doch die Füchse zeigten einmal mehr Charakter. Nur 80 Sekunden später glich Charlie Jahnke zum 1:1 aus. In der Folge brachten die Hausherren die Scheibe mehrfach gefährlich in den Slot vor Anthony Morrone, doch ein konsequenter Abnehmer fehlte. Auf der Gegenseite war Weißwasser mit einem Pfostentreffer dem Führungstor sehr nahe.

Offener Schlagabtausch im Mittelabschnitt

Im zweiten Drittel gehörten die ersten großen Chancen den Lausitzern. Der mögliche Führungstreffer wollte jedoch weder bei Fünf-gegen-Fünf noch in der ersten Überzahlsituation des Abends fallen. Nach 26 Minuten nutzten die Hausherren einen blitzschnellen Angriff – erneut war es Matsumoto, der auf 2:1 erhöhte. Doch auch diesmal folgte die unmittelbare Antwort: Keine 60 Sekunden später traf erneut Jahnke zum zweiten Mal an diesem Abend und stellte auf 2:2.

Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams agierten auf Augenhöhe, die Intensität nahm weiter zu. Erneut rettete für Krefeld das Aluminium nach einem weiteren Pfostentreffer der Füchse. Die Gastgeber setzten konsequent auf aggressives Forechecking und zwangen die Lausitzer schließlich zu einem weiteren Fehler in der eigenen Zone. Mathew Santos reagierte am schnellsten und traf in der 37. Spielminute zur erneuten Führung der Seidenstädter (3:2).

Dramatische Schlussphase ohne Happy End

Zu Beginn des Schlussdrittels hätte Krefeld die Führung ausbauen können, doch Morrone verhinderte mit starken Paraden den vierten Gegentreffer. Es folgte ein intensives, offenes Spiel: Die Füchse drängten auf den Ausgleich, Krefeld suchte die Entscheidung. Eine große Gelegenheit bot sich Adam Brady, der jedoch an Felix Bick im Tor der Gastgeber scheiterte. Auch während einer Vier-gegen-Vier-Situation lag der Ausgleich in der Luft.

Zwei Minuten vor dem Ende hatten die Füchse den Treffer zum 3:3 mehrfach auf dem Schläger, brachten die Scheibe jedoch nicht an Bick vorbei. Im direkten Gegenzug entschärfte Morrone eine Zwei-auf-Null-Situation und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Eine Minute vor Ende der Partie setzte Kreutzer alles auf eine Karte und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch Krefelds Alexander Müller fing einen Pass ab und traf aus dem eigenen Drittel nur 44 Sekunden vor Ende des Spiels ins leere Tor zum 4:2-Endstand.

Die Stimmen der Trainer

Thomas Popiesch (Krefeld Pinguine):

„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Dafür gibt es sicherlich einige Gründe, die hier aber keine entscheidende Rolle spielen. Uns war klar, dass Weißwasser aktuell sehr gutes Eishockey spielt. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen nicht ohne Grund Siegesserien gestartet. Es ist ein junges Team, das sich in dieser Saison enorm entwickelt hat. Trotzdem haben wir immer wieder Wege gefunden, offensiv Akzente zu setzen. In der ersten Drittelpause haben wir angesprochen, dass wir vieles einfacher halten und mehr Druck nach vorne aufbauen wollen. Im zweiten Drittel hat mir dann sehr viel gut gefallen.m Schlussdrittel hat in der offensiven Zone etwas die direkte Konsequenz gefehlt, dennoch hat die Mannschaft weiter sehr gut gearbeitet und einen Weg gefunden, das Spiel zu gewinnen – und das ist in dieser Phase der Saison entscheidend. Natürlich wissen wir auch, dass Weißwasser um die direkte Playoff-Qualifikation kämpft. Vielleicht war bei dem einen oder anderen im Kopf, dass es heute etwas leichter gehen könnte. Da mussten wir noch einmal Klarheit schaffen. Über das gesamte Spiel gesehen war unsere Leistung dann deutlich stabiler – und am Ende war es vielleicht genau diese Kleinigkeit mehr, die den Ausschlag gegeben hat, sodass wir verdient gewonnen haben.“

Christof Kreutzer (Lausitzer Füchse):

„Wir haben heute kein schlechtes Spiel gemacht. Die Mannschaft ist nach jedem Rückstand wieder zurückgekommen und hatte auf die Führungen der Krefelder jeweils eine schnelle Antwort. Wir wollten mit einem aggressiven Forecheck Druck aufbauen – das ist uns phasenweise sehr gut gelungen. Am Ende entscheiden gegen eine Mannschaft wie Krefeld die kleinen Fehler. Die darfst du dir gegen so einen Gegner einfach nicht erlauben. Dann sind sie eiskalt – und da sieht man auch die Erfahrung, die in diesem Team steckt. Das hat heute letztlich den Unterschied ausgemacht. Trotzdem kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Jungs haben wieder hart gearbeitet, intensiv gekämpft und alles versucht, um hier Punkte mitzunehmen. Leider hat es am Ende nicht gereicht.“

Quelle:
Lausitzer Füchse

Anzeige
â
Sedcardsystem | MK1 v8.9.4 | 0,55 | RegNr. 18401 | use-media Œ
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige