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17.02.2019, 14:32

Crosby siegt zum sechsten Mal gegen McDavid

Wenn McDavid und Crosby gegeneinander antreten, dann steuert McDavid mehr Punkte bei, doch Crosbys Penguins gewinnen

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Pittsburgh Penguins
Pittsburgh Penguins

Das Duell zwischen den Edmonton Oilers und den Pittsburgh Penguins ist gleichzeitig das Aufeinandertreffen zweier Stars. Auf der einen Seite der dreifache Stanley Cup Sieger Sidney Crosby, auf der anderen der Ausnahmeakteur Connor McDavid. Die beiden Superstars trennen zehn Spielzeiten NHL-Erfahrung voneinander und dennoch werden Spiele der beiden Teams häufig auf Crosby und McDavid heruntergebrochen. Mit 31 Jahren ist Crosby erfahrener, als der 22-jährige McDavid. Beide Spieler wurden in ihren Draftklassen, als bester Akteur des Jahrgangs, an erster Position gezogen. Der 2005 gedraftete Crosby jedoch zehn Jahre vor McDavid im Jahr 2015.

Am Mittwoch war es wieder soweit. Zum sechsten Mal trafen McDavid und Crosby aufeinander. Der 3:1-Erfolg der Penguins über die Oilers spiegelt die Historie der beiden Kontrahenten sehr gut wieder. In allen sechs Partien zogen McDavids Oilers den Kürzeren. Crosby hingegen führte sein Team zu sechs Erfolgen und ließ Edmonton zu lediglich drei Punkten kommen. Nun ist diese Statistik aufgrund der Leistungen beider Mannschaften nicht außergewöhnlich, jedoch zumindest beachtenswert. Besonders wird die Geschichte durch den Blick auf die individuellen Statistiken der beiden herausragenden Center.

McDavid dominiert die Punktezettel deutlich. In den sechs Aufeinandertreffen verbuchte er drei Tore und sieben Vorlagen. Seine zehn Punkte überragen lediglich vier Zähler Crosbys deutlich. Der Angreifer aus Pittsburgh konnte nur zwei Tore und zwei Assists zu den sechs Siegen seiner Penguins beisteuern. Diese Statistik macht deutlich, dass die Leistung eines einzelnen Superstars nicht entscheidend ist und unterstreicht den Wert des Teams im Eishockey.

McDavid, Kapitän der Oilers, sucht die Schuld an der erneuten Niederlage im Duell der Ausnahmekönner jedoch nicht bei seinen Mitspielern: "Wir hatten genügend Chancen den Ausgleich zu erzielen. Ich muss bei einigen Gelegenheiten treffen. Sie hatten eine vierminütige Phase, in der sie zweimal getroffen haben. Das konnten sie dann halten. Natürlich ist es frustrierend. Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert und müssen einen Weg finden in diesen Partien zu punkten."

Der Center konnte selbst nur einen Assist, zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung, durch Leon Draisaitl beisteuern. Das Zuspiel verlängerte McDavids Punkteserie auf acht Partien (2 Tore und 12 Assists). Mit 82 Punkten in 55 Partien steht der Center auf einem, mit Patrick Kane, geteilten zweiten Rang der NHL-Punktesammler. Seit 1989/90 ist McDavid erst der dritte Akteur, der in 55 Partien nur sieben Mal oder seltener nicht punktete. Dies gelang bisher nur Mario Lemieux und Wayne Gretzky.

McDavids Kontrahent im Dress der Penguins assistierte beim Siegtreffer durch Teddy Blueger. Nach der Partie hatte Crosby lobende Worte für McDavid übrig, doch diese werden den Angreifer der Oilers nicht über die erneute Pleite gegen Pittsburgh hinwegtrösten: "Es ist eine große Herausforderung. McDavid ist sehr hart zu verteidigen. Oft kannst du in einer noch so guten Position zu ihm sein, doch mit seiner Geschwindigkeit bringt er dich vermutlich trotzdem in Schwierigkeiten." 

In der Partie am Mittwoch profitierten die Penguins von einer herausragenden Defensivleistung und einem starken Matt Murray im Tor. 38 der 39 auf Murray abgegebenen Schüsse parierte er, darunter vier Abschlüsse von McDavid. Auch der Trainer der Penguins, Mike Sullivan, war von seinem Team angetan: "Ich denke wir haben hart verteidigt. Ich muss unsere Spieler, vom Goalie ab, sehr loben."

Dank der guten Leistung vor dem eigenen Torraum musste Crosby seine offensive Klasse nicht so zeigen, wie es für ihn üblich ist. In den direkten Duellen mit McDavid hat Crosby mittlerweile seine Punktesammler-Qualitäten gefunden. Während der Center in den ersten drei Aufeinandertreffen ohne eigenen Zähler blieb, konnte er in den drei Matches seit dem 1. November 2017 alle seine vier Punkte verbuchen. Doch egal ob Crosby ohne Zähler bleibt, selbst trifft oder Tore auflegt, am Ende siegt bisher immer Pittsburgh. 

Die vergangenen 17 Partien konnten die Penguins gegen Edmonton punkten, was die längste aktive Serie dieser Art in der NHL darstellt. Die nächste Gelegenheit für McDavid den Angstgegner Pittsburgh mit Crosby punktlos zu halten wird erst in der kommenden Spielzeit anstehen. Die beiden Partien zwischen Edmonton und den Penguins in der regulären Saison 2018/19 sind absolviert und ein Aufeinandertreffen in den Stanley Cup Playoffs wäre erst im Finale um den Stanley Cup möglich, ein nahezu ausgeschlossenes Ereignis.

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