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11.02.2019, 21:49

Bulls gegen Erfurt effektiv und erfolgreich

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Saale Bulls Halle
Saale Bulls Halle

Nach ihrem harten Spiel gegen die Hannover Indians und der Niederlage am Freitag im heimischen Sparkassen-Eisdom ging es für die Saale Bulls schon am Sonntag auswärts in der thüringischen Landeshauptstadt weiter. Beim Spiel in der Kartoffelhalle Erfurt hatte sich noch keine wirkliche Verbesserung beim Kader der Hallenser ergeben, denn so mussten sie weiterhin auf Ehemann, Stöber und Marek verzichten. Zwar war nach seiner Sperre Striepeke zurückgekehrt, aber dafür fiel Kapitän Kai Schmitz wegen der Spieldauerstrafe aus dem Freitagsspiel aus. Doch dies war noch nicht die größte Veränderung auf der Bank der Saalestädter, denn am Samstag hatten sich die Vereinsführung und Dave Rich einvernehmlich darauf geeinigt, die Zusammenarbeit zu beenden.

So stand nun der bisherige Assistenztrainer Stephan Klingner an der Bande und wollte die drei Punkte bei den TecArt Black Dragons Erfurt sichern. Alle – egal ob Fans oder Vereinsführung – waren jedenfalls gespannt, ob der erhoffte Impuls durch den Wechsel im Traineramt schon so schnell Wirkung zeigen könnte.

Die Bulls zeigten trotz dünner Personaldecke von Beginn an Stärke gegen den Tabellenelften und bauten Druck auf. So hatte Martin Otte-Günzler alle Hände voll zu tun, sein Tor sauber zu halten. Ein wenig durchatmen konnte er nach einer Strafzeit gegen Nathan Burns in der dritten Spielminute, welche die Angriffe der Hallenser erst einmal stoppte. Doch wirklich viel Kapital konnten die Erfurter aus der Überzahl nicht schlagen und deswegen ging es direkt danach mit der Offensive der Hallenser weiter.

Und in der 9. Minute musste Otto-Günzler dann doch hinter sich greifen, nachdem Dominik Patocka den Puck ins Netz feuern konnte. Auch danach waren die Saalestädter weiter am Drücker, aber sie konnten aus ihrer eigenen Überzahl und auch danach kein weiteres Tor realisieren. In der 14. Spielminute gab es einen unglücklichen Zusammenprall zwischen Felix Schümann und Jannik Striepeke, wobei der Erfurter noch auf dem Eis ärztlich behandelt werden musste. Doch auch Striepeke fiel für den Rest der Partie aus, er trat die Heimreise an und begab sich in Halle in ärztliche Behandlung. Der Unfall konnte den Angriffsdrang der Hallenser zwar nicht stoppen, aber noch fehlte es in der Effektivität bei der Chancenverwertung. Deswegen ging nach den ersten zwanzig Minuten auch beim Stand von 0:1 in die Pause.

Im Mittelabschnitt ging es mit dem offensiven Spiel der Bulls und vor allem mit ihrer spielbestimmenden Spielweise weiter. Mit Ablauf einer Strafzeit gegen Erfurt belohnten sie sich nun auch endlich mit dem hoch verdienten zweiten Treffer der Partie, Nathan Burns traf in der 23. Minute ins Netz. Geht man nach dem weiteren Spielverlauf, dann hätten in dieser Phase wohl noch einige Tore mehr fallen können bzw. müssen, doch noch fehlte es an der nötigen Abgezocktheit im gegnerischen Drittel.

Erfurt verlegte sich fast ausschließlich nur noch auf Konter, die fast (!) alle verpufften oder bei Henning Schroth im Hallenser Kasten endeten. Doch in der 38. Spielminute gelang Enrico Manske dann doch der erhoffte Anschlusstreffer – eben aus einem solchen Konter heraus. Den Fans der Drachen blieb aber nicht viel Zeit zur Freude, denn bereits 36 Sekunden später schlugen die Bulls zurück und Dominik Patocka stellte mit seinem zweiten Treffer der Partie den alten Abstand wieder her. Der Knoten schien nun endgültig geplatzt und Halle nutzte in der Folge seine Chancen gnadenlos, so erhöhte Tim May in der 40. Spielminute noch auf 1:4.

Auch im letzten Abschnitt kamen die Black Dragons nicht richtig in Fahrt und die Bulls bestimmten auf dem Eis das Geschehen. Das I-Tüpfelchen setzte Maximilian Spöttel in der 45. Minute – er kämpfte sich trotz eigener Unterzahl durch die Erfurter Abwehrreihen und schloss eiskalt zum 1:5 ab. Das Spiel war damit wohl endgültig gelaufen. Auch der Gegentreffer von Robin Sochan (51.) konnte nur noch Ergebniskorrektur verbucht werden, denn Zille (52.) und Mosienko (53.) legten ebenfalls noch einmal für halle nach und stellten den Endstand von 2:7 her.

Die drei Punkte gehen hochverdient mit zurück an die Saale. Der Kampf um Tabellenplatz 4 bleibt weiter heiß, denn auch die Moskitos Essen konnten ihr Sonntagsspiel gewinnen. Für die Saale Bulls geht es mit ihrem neuen Cheftrainer Ryan Foster am kommenden Freitag zu Hause gegen die Mannschaft des Herner EV weiter. Und natürlich wollen die Bulls dann auch gegen diesen weiteren direkten Konkurrenten um Platz vier einen Sieg einfahren.

 

Torschützen:

0:1 Dominik Patocka – 9.
0:2 Nathan Burns – 23.
1:2 Enrico Manske – 38.
1:3 Dominik Patocka – 38.
1:4 Tim May – 40.
1:5 Maximilian Spöttel – 45.
2:5 Robin Sochan – 51.
2:6 Alexander Zille – 52.
2:7 Tyler Mosienko – 53.

Tore: 2:7 (0:1/1:3/1:3)

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