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(0:1) - (2:1) - (3:1)
16.11.2021, 01:00 Uhr

Blue Jackets trotzen Rückstand

Sieg gegen die Detroit Red Wings

Þ16 November 2021, 23:33
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Columbus Blue Jackets

Nach 60 Minuten stand es zwischen den Columbus Blue Jackets und den Detroit Red Wings 5:3 für die Gastgeber aus Columbus. Weniger als fünf Spielminuten zuvor schien die Partie noch an die Red Wings zu gehen, die bis zum 3:2 durch Lucas Raymond eine starke Partie ablieferten und zwischenzeitlich mit 2:0 führten.

"Wir waren selbstbewusst und haben unser Spiel gespielt, aber nachdem wir in Führung gegangen waren, haben wir unseren Fuß nicht auf dem Gas gelassen und weitergespielt", erklärte Dylan Larkin, der zum 1:0 getroffen hatte, die Niederlage und lobte die Blue Jackets. "Mannschaften sind zu gut, diese Liga ist zu eng, um jeden Abend nur das halbe Spiel zu spielen. Wir müssen die gesamten 60 Minuten abliefern."

Gerade gegen Columbus hätte den Red Wings klar sein müssen, dass ein Vorsprung nicht gleichbedeutend mit einem Sieg ist. Die Blue Jackets sind die Comeback-Mannschaft der NHL und konnten bereits vor dem Erfolg gegen Detroit fünfmal siegen, nachdem sie zurückgelegen waren. Viermal gelang ihnen das sogar, nachdem sie nach dem zweiten Abschnitt in Rückstand waren und am 6. November gegen die Colorado Avalanche mit einem späten Tor.

Gegen die Avalanche traf Cole Sillinger mit 1:02 Minuten auf der Uhr zum 3:2. Am Montag gelang Zach Werenski der Siegtreffer bei noch 1:19 Minute Restspielzeit. "Wir glauben daran", sagte der Torschütze nach der Begegnung. "Wir finden Wege, um zu gewinnen. Das ist es, was wir getan haben. Als sie in Führung gegangen sind ist niemand in Panik verfallen. Wenn wir uns an den Plan halten, dann gewinnen wir."

Der Führungstreffer für die Red Wings fiel in der 54. Spielminute und stellte zumindest das Schussverhältnis etwas auf den Kopf. Die Blue Jackets waren mit am Ende 38 zu 27 Abschlüssen das aktivere Team und konnten auch spät davon profitieren.

"Wir haben uns auf der Bank darüber unterhalten, dass es keinen Grund gibt frustriert zu sein", beschrieb der Trainer der Blue Jackets, Brad Larsen, die Situation nach dem Gegentor. "Wir haben uns gesagt, dass wir noch viel Zeit haben."

So lange benötigten die Blue Jackets nicht, um den Führungstreffer zu egalisieren. Yegor Chinakhov traf nur 2:11 Minuten nach der Führung zum 3:3 und erzielte seinen ersten NHL-Treffer. "Er hatte viele Chancen", freute sich Boqvist für den Tor-Debütanten. "Er arbeitet jeden Tag hart und hat auch einen guten Schuss. Als er gesehen hat, dass die Scheibe rein geht, sind die Fans ausgeflippt."

Für Chinakhov war es die neunte NHL-Partie. Sein Vorlagengeber Jakub Voracek punktete in der vergangenen sechs Partien und sammelte in dieser Zeit ein Tor und sieben Assists.

Nachdem Werenski den Siegtreffer markiert hatte, stellte Alexandre Texier noch den Endstand mit einem Empty-Net-Treffer her. Während die Freude bei den Blue Jackets groß war und sie weiter an ihrem Ruf als Comeback-Team feilen konnten, mussten die Red Wings eine wichtige Lektion lernen.

"Ich denke unser erstes Drittel war gut, aber danach haben wir nicht gut genug gespielt", analysierte Jeff Blashill die Begegnung. "Wir hatten Glück, dass wir in Führung gegangen sind. Wir haben einige Fehler gemacht und dann gleitet dir das Spiel aus der Hand."

Für den Trainer der Red Wings ist der Lerneffekt aus der Niederlage von Bedeutung. Mit der jüngsten Mannschaft der NHL geht es darum aus jedem Match seine Lehren zu ziehen: "Wir hatten darüber gesprochen, dass wir unsere Lektionen aus Siegen lernen, aber manchmal brauchst du einen Schlag ins Gesicht und heute haben wir diesen Schlag bekommen."

Während die Blue Jackets sich bis Donnerstag (9 p.m. ET; NHL.tv; Fr. 3:00 Uhr MEZ), wenn sie bei den Arizona Coyotes gastieren, von dem Last-Minute-Sieg erholen können, geht es für Detroit bereits am Dienstag (8:30 p.m. ET; NHL.tv; Mi. 2:30 Uhr MEZ) gegen die Dallas Stars zum zweiten Teil der Back-To-Back-Spiele. Es ist die erste Serie von direkt aufeinanderfolgenden Matches für die Red Wings in dieser Saison.

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