Krefeld Pinguine setzten im ersten Abschnitt früh Akzente, getragen von starkem Forecheck und konsequentem Zug zum Tor. Mark Zengerle verwertete einen Abpraller nach Schüssen von Mick Köhler und Oliver Mebus zum 0:1, später nutzte Jon Matsumoto ein Zwei-auf-Eins nach Pass von Daniel Bruch zum 0:2. Bei Felix Bick blieb Bietigheim Steelers trotz eigener Abschlüsse zunächst hängen, während Schmidt bei Kontern gefordert war.
Im zweiten Drittel kam Bietigheim Steelers über den Rebound ins Spiel, Filip Reisnecker staubte nach Pawel Dronias Abschluss zum 1:2 ab. Dann unterlief Felix Bick ein folgenschwerer Fehler, Joshua Rust glich nach Zuspiel von Tyler McNeely zum 2:2 aus, in einer Phase mit klarer Steelers-Druckphase und offenem Schlagabtausch. Krefeld Pinguine antworteten im Powerplay, Philip Gogulla schloss eine schnelle Passfolge über Mathew Santos und Max Newton zur 2:3-Führung ab, zuvor blieb eine große Santos-Chance ungenutzt.
Im Schlussdrittel bauten Krefeld Pinguine die Führung über Gogulla nach Pässen von Davis Vandane und Daniel Bruch auf 2:4 aus. Bietigheim Steelers blieben dran, nutzten die 2 Minuten gegen Jan Nijenhuis wegen Hakens, Mike Fischer legte per Droppass auf und Reisnecker traf kompromisslos in den Winkel zum 3:4. Kurz darauf hielt Bick in einer Eins-gegen-Eins-Szene gegen Jack Dugan die knappe Führung fest, während Marcel Müller eine freie Möglichkeit für Krefeld liegen ließ.
In der Endphase zog Bietigheim Steelers Torhüter Schmidt zugunsten des sechsten Feldspielers, nahm auch eine Auszeit zur Bullybesprechung, doch die Absicherung fehlte. Mathew Santos traf ins leere Tor nach Assist von Vandane zum 3:5 und entschied die Partie. Endstand 3:5.