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15.04.2019, 21:57

Auf die Trappers wartet ein harter Job

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Tilburg Trappers
Tilburg Trappers

Bereits nach dem Auftraktbully am gestrigen Abend war klar, dass das zweite Halbfinale zwischen Herner EV und Tilburg Trappers ein intensiver Kampf wird. Innerhalb von eineinhalb Minuten hatten beide Teams bereits einige Schüsse auf das gegnerische Tor abgegeben. Sowohl das heimische Publikum als auch die Anhänger der Trappers feuerten ihre Teams an.

In der 9. Spielminute trafen die Gastgeber durch Asselin zum 1:0. Nach diesem Treffer kamen die Herner erneut gefährlich vor das Tor von Meierdres, der aber ein weiteres Gegentor für den Moment verhindern konnte. Einige Minuten später ist Herne erneut erfolgreich. Patrick Asselin bekommt den Puck erneut mustergültig aufgelegt und es steht 2:0.

PRÄZISION

Man kann von Präzision sprechen, oder Glück, das auf Tilburger Seite fehlte, doch der Puck wollte sich einfach nicht im Herner Tor unterbringen lassen. Gut 3,5 Minuten später auf der Uhr gab es ein ersters Überzahlspiel für die Trappers, nach einem harten Foul an Alexei Loginov. Jordy Verkiel trifft aus nächster Nähe zum 2:1 Anschlußtreffer. Die Überschusssituation ist danach nicht vorbei, so dass Trappers Herne weiter unter Druck setzen. Doch für den Ausgleich reichte die Zeit nicht mehr. Mit 2:1 ging es in die erste Drittelpause.

Auch zu Beginn des zweiten Drittels ist das Tempo nach wie vor hoch und es gibt für beide Teams einige gute Möglichkeiten. Herne ist der erste, der ein Powerplay bekommt, Ian Meierdres ist jedoch der Sturm in der Brandung. Unmittelbar nach diesem Überzahlspiel der Gastgeber können die Trappers zum 2:2 ausgleichen. Herne protestierte, da sie davon ausgingen, dass der Puck die Torlinie nicht überschritten hatte. Der Schiedsrichter entschied jedoch auf Tor und so wurde das Tor von Wouter Sars gezählt.

Die Trappers hatten mehrere gute Möglichkeiten in Führung zu gehen, aber es gelang ihnen nicht. Reno de Hondt dazu: "Wir hatten genug Möglichkeiten, aber wir treffen einfach nicht. Wir waren nur ein bisschen zu unkonzentriert und nicht genügend fokusiert. "

Auch im dritten Durchgang halten beide Teams das Tempo hoch. Reno de Hondt und Kevin Bruijsten scheitern jeweils knapp vor dem Tor von Herne. In der 47. Minute übernahmen die Trappers dann die 3:2 Führung. Max Hermens setzt nach und Torwart Björn Linda - der selten einen Fehler macht - kann den Schuss nicht richtig klären. Kevin Bruijsten netzt gedankenschnell den Puck in die Maschen.

In der 30. Spielminute hatten die Trappers die Möglichkeit, die Führung weiter auszubauen, aber Björn Linda hält den Spielstand fest. Er spielte ein gutes Spiel, obwohl Trainer Bo Subr eine Randnotiz dazu hat. "Wir haben ihn manchmal gut aussehen lassen. Es war zu offensichtlich, was wir tun würden. Wir waren in unseren Kontern einfach zu leicht ausrechenbar." Herne machte es in derselben Minute besser. Nils Liesegang glich zum 3:3 aus.

Knapp vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit kommt Marcus Marshall plötzlich an die Scheibe und bringt Herne mit einem harten Schuss mit 4:3 in Führung. Den Trappers gelang kein Treffer mehr und so musste man die Heimreise mit einer empfindlichen Niederlage antreten.

Aufgrund der Niederlage stehen die Trappers dem bislang schwierigste Job in der Oberliga gegenüber, einen 0:2 Rückstand in der Serie aufzuholen. Die erste Hürde dieses Jobs muss am Dienstag genommen werden. Reno de Hondt ist zuversichtlich: "Darüber mache ich mir keine Sorgen. Ich glaube an die Jungs. Am Dienstag spielen wir einfach, wie wir spielen sollen, und wenn wir das tun, kann uns niemand schlagen. Herne hat noch nicht gewonnen." Das Spiel beginnt am Dienstag um 20.00 Uhr.

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