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Auch gegen Frankfurt ohne Gegentreffer

Þ07 Dezember 2019, 10:10
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Bietigheim Steelers
Bietigheim Steelers

Nikolausabend im Ellental mit den Löwen aus Frankfurt – der bisherige Saisonverlauf  für beide Teams ausbaufähig und die Wünsche sicherlich groß. Die Löwen konnten in der ersten Begegnung in dieser Spielzeit einen 6:1 Heimerfolg verbuchen, jedoch ist die Verletztenliste von Trainer Matti Tiilikainen zwischenzeitlich recht lang. Bei Coach Marc St. Jean und seinen Steelers sind die erheblichen Verletzungssorgen glücklicherweise überstanden und durch das vergangene 6-Punkte-Wochenende ohne ein Gegentor ist das Team bereit für den nächsten Schritt an heutigen Abend. Die Schwaben liegen mit einem Abstand von nur 2 Punkten hinter den Hessen und könnten mit einem Sieg an diesen in der Tabelle vorbeiziehen.

Vor den 2270 Zuschauern wurde erneut mit Stephon Williams zwischen den Pfosten begonnen. Nur wenige Sekunden nach dem Eröffnungsbully verpasste Brett Breitkreuz im Slot nur äußerst knapp eine Vorlage von Alex Preibisch. Die Hausherren von Anfang an sehr präsent auf dem Eisoval und nach nur 37 Sekunden Spielzeit erkämpfte sich Brett Breitkreuz im Drittel der Löwen die Scheibe an der Bande, passte zu Alex Preibisch, der Matt McKnight mustergültig in Szene setzt und dieser unhaltbar für Jimmy Hertel zur 1:0-Führung einsetzte – was für ein Beginn und die Steelersfans mit großen Jubel. Die Ellentaler weiter sehr konzentriert und verteidigen gut die eigene blaue Linie, so dass die Mainstädter nur selten in ihr Drittel kamen. Die erste Strafe wurde gegen Rene Schoofs wegen Beinstellen ausgesprochen. Bei 11:33 angezeigter Spielzeit die Scheibe im Steelerstor, jedoch erging sofort die Entscheidung der Unparteiischen auf kein Tor. Nach Sichtung der Videoaufzeichnung blieben Marcus Brill und Daniel Kannengießer bei ihrer Entscheidung, da die Scheibe erst nach der Behinderung von Stephon Williams hinter der Linie war. In Unterzahl stand die Box und gerade wieder komplett die Steelers im Vorwärtsgang. In einem 3gegen2-Gegenzug lief die Scheibe von Freddy Cabana über Matt McKnight zu Rene Schoofs. Diese Chance ließ sich Rene Schoofs nicht nehmen und vollstreckte zum 2:0. Die Hausherren standen weiter sehr gut am Mann und verteidigten die neutrale Zone clever, der Rest war sichere Beute für einen gut aufgelegten Stephon Williams. So ging es auch mit einer 2:0-Führung in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt beide Teams mit Druck aus der Kabine und nach 23 Sekunden musste Niki Goc wegen Beinstellen zuschauen. Erneut stand die Box der Schwaben sicher und Löwe Edi Lewandowski traf in Überzahl nur das Metallgestänge. Wieder vollzählig scheiterte erst Rene Schoofs an der Beinschiene von Jimmy Hertel und kurz darauf schloss Yannick Wenzel nach einer Drehung glücklos ab. Auf der anderen Seite zeigte Stephon Williams Steven Delisle seine starke Fanghand und im Anschluss rettete er mit einem Hechtsprung in die Ecke vor dem Einschusswilligen Dominik Meisinger. Fast im Gegenzug erkämpfte sich Brett Breitkreuz wieder die Scheibe an der Bande und nach einem kurzen Solo scheiterte er an der Schiene von Jimmy Hertel, leitete aber den Abpraller zu Alex Preibisch und der bediente Matt McKnight, welcher sich mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 bedankte. Die Steelers weiterhin gut am Mann und sicher in der Defensive, so hinderte Rene Schoofs den Löwen Edi Lewandowski in guter Position hartnäckig am Abschluss. Auch bei einer weiteren Strafe gegen Niki Goc wegen Hakens verteidigten die Steelers, wenn auch mit Unterstützung des Pfostens erfolgreich gegen einen Frankfurter Torerfolg. Die Hausherren arbeiteten gut nach hinten und Stephon Williams sicher gegen Edi Lewandowski und Maximilian Faber und so es blieb bis zur zweiten Pause beim Zwischenstand von 3:0.

Im Schlussabschnitt die Steelers weiterhin souverän, passsicher und immer am Mann. Sie kämpften und unterstützten sich gegenseitig bzw. traten als starkes Team auf. Aber auch Stephon Williams brachte die Frankfurter fast zum verzweifeln, da er in kürzester Zeit mit drei starken Saves die Frankfurter Angriffsbemühungen im Keim erstickte. In Unterzahl, weil Tim Schüle wegen Spielverzögerung zuschauen musste, Lukas Laub und Benjamin Zientek mit einem schnellen Break, jedoch ging die Scheibe knapp am verwaisten Löwentor vorbei¸anschließend ging Jimmy Hertel wieder in sein Gehäuse. Die Löwen der Verzweiflung nahe und zunächst durfte Edi Lewandowski wegen Beinstellen auf die Strafbank und gerade wieder komplett zeigte Martin Buchwieser seinen Frust in einem Bandencheck an Lukas Laub. Für Martin Buchwieser war die Partie beendet und ging vorzeitig zum Duschen. Nach kleinen Auseinandersetzungen gab es weitere Strafen gegen Luis Schinko, Dennis Swinnen und Brett Breitkreuz. Lukas Laub begab sich anschließend in die Kabine zur Behandlung. Die restlichen 5 Minuten Spielzeit in Überzahl verwalteten die Schwaben sicher das 3:0 und gewannen ihr drittes Spiel in Folge ohne Gegentor.

Spieler des Abends wurde der Frankfurter Carter Proft und bei uns der Doppeltorschütze Matt McKnight.

Am Sonntag reisen die Steelers an die Wertach nach Kaufbeuren – Spielbeginn gegen die Ostallgäuer ist um 17.00 Uhr.

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