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07.07.2019, 14:10

Alexandrov freut sich auf seine Zukunft

Der junge Center plant ein Teil der St. Louis Blues zu werden

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St. Louis Blues

Nikita Alexandrov hatte schon ausreichend gute Gründe dafür Motivation aus der Tatsache zu ziehen, dass er der Top-Pick im NHL Draft 2019 der St. Louis Blues (Nummer 62) war. Die Tatsache, dass die Blues die neue Saison als frisch gebackene Stanley Cup Champions beginnen werden, vergrößerte seine Begeisterung dann noch einmal nachhaltig.

"Ich denke, das war eine großartige Sache für mich. Sie haben aus gutem Grund den Cup gewonnen" sagte Alexandrov, der schon das entscheidende 4:1 in Spiel sieben des Stanley Cup Finales gegen die Boston Bruins vor Ort miterlebt hatte, da er zu dieser Zeit bei der NHL Scouting Combine in Buffalo zu Gast war. "Ich weiß, dass in der Organisation der Wille zum Sieg vorherrscht. Jeder kämpft für den Erfolg. Daher bin ich sehr froh, dass ausgerechnet diese Organisation mich ausgewählt hat."

Alexandrov, ein Sohn russischer Eltern, der in Burgwedel in Deutschland geboren wurde, verließ seine Heimat nach der 10. Klasse im Jahre 2017 um fortan in Kanada zu leben.

Die vergangenen beiden Spielzeiten war er für das Team aus Charlottetown aus der Quebec Major Junior Hockey League aktiv, wo er in 130 regulären Saisonspielen 92 Punkte (40 Tore und 52 Assists) sammeln konnte. 61 Zähler (27 Tore und 34 Vorlagen) davon waren es alleine in der vergangenen Spielzeit.

"Ich bin sehr glücklich, dass ich ihn schon gegen einen unserer Söhne in Cape Breton habe spielen sehen können", freute sich Tim Taylor, der Director of Player Development der Blues. "Er ist unglaublich schnell. Zunächst sieht er gar nicht unbedingt danach aus, doch auf dem Eis ist er unglaublich fix. Wenn er den Puck hat, dann erkennt man das sofort. Zudem ist er sehr spielintelligent. Er löst die Probleme im Spiel immer geschickt. Er geht außerdem sehr aus sich heraus. Das ist eher ungewöhnlich für einen jungen Spieler mit russischem Familienhintergrund."

Im Juni verbrachte Alexandrov schon eine Woche in St. Louis und trainierte im Nachwuchscamp des Teams. Besonders hart gearbeitet haben soll er dort an seinen offensiven Anlagen. Der 18-Jährige betonte gleich mehrfach, dass er diese Offseason sehr ernst nehmen will, diese sehr wichtig für ihn persönlich sei.

"Ich werde alles dafür tun und mich in diesem Sommer voll reinhängen. Und danach natürlich auch noch. Wir werden sehen wie lange es dauert, bis ich mich eingewöhnt habe" erklärte Alexandrov, der versucht dem Skating-Stil von Washington Capitals-Spieler Evgeny Kuznetsov nachzueifern. Die Schusstechnik von Auston Matthews von den Toronto Maple Leafs dient ihm ebenso als Vorbild.

Diese Tatsachen sind nach der Einschätzung des Spielers auch ein Grund dafür, dass die Blues auf ihn aufmerksam wurden.

"Natürlich waren wir schon länger im Gespräch miteinander", verriet Alexandrov. "Bei der Combine hatten wir wirklich gute Gespräche. Ich hatte gleich das Gefühl, dass es für mich als vermuteter Zweitrundenpick nach St. Louis gehen könnte. So ist es dann am Ene ja auch gekommen."

Alexandrov wird den Rest des Sommers in Deutschland verbringen und danach voraussichtlich für eine dritte Saison nach Charlottetown zurückkehren. Es sei denn er bekäme die Chance der nächste Robert Thomas zu werden. Diesem gelang als Nummer 20-Pick des Jahres 2017 auf Anhieb der Sprung aus dem Trainingscamp der Blues in den NHL-Kader.

"Das wird eine harte Aufgabe für mich", befand Alexandrov. "Natürlich werde ich versuchen mich direkt in den Kader der Blues zu spielen. Wenn das nicht klappen sollte, dann gehe ich zunächst zurück nach Charlottetown in Quebec und warte ab was passiert."

Quelle: NHL.com

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