Der 20-jährige Angreifer wurde in Heidelberg geboren und durchlief die Nachwuchsstationen bei den Jungadlern. Im Interview spricht der Deutsch-Finne, der mit einer Förderlizenz für Heilbronn ausgestattet ist und derzeit beim Prospect Camp auf dem Eis steht, über die Gründe für seine Rückkehr und die persönlichen Ziele.
Samuel, die Hälfte des Prospect Camps ist bereits absolviert. Wie sind deine Eindrücke bisher?

Es ist verdammt anstrengend, aber es macht auch sehr viel Spaß. Ich sehe hier viele Jungs wieder, mit denen ich bei den Jungadlern gespielt habe und die teilweise jetzt in Nordamerika aktiv sind. Das Niveau ist hoch und die Einheiten sind qualitativ sehr gut. Nach rund zwei Monaten ohne Eishockey freut sich auch jeder wieder auf dem Eis zu stehen. Wir leben für diesen Sport.

Wie sieht euer Tagesablauf derzeit aus?

Der Tag beginnt für uns um 08.00 Uhr an der Arena. Nach einer kurzen Athletikeinheit gehen wir gegen 09.00 Uhr aufs Eis. Um 12.00 Uhr gibt es ein gemeinsames Mittagessen und danach ist Regeneration angesagt. Am späten Nachmittag ist dann noch eine zweite Eiseinheit angesetzt.

Worauf liegt der Fokus bei den Eiseinheiten?

Alle Bereiche sind mal an der Reihe. Am Dienstag war beispielweise Stickhandling und Skating dran, am Mittwoch ging es um Zweikämpfe. Trainingsspielchen dürfen natürlich auch nicht zu kurz kommen.
Du hast es eingangs des Interviews bereits angesprochen, du hast im Nachwuchs für die Jungadler gespielt, warst zuletzt in Salzburg tätig.

Was waren die Gründe für eine Rückkehr nach Mannheim?

Hier auf dem Eis zu stehen, fühlt sich an, wie zu Hause ins Wohnzimmer zu kommen. Es ist einfach schön, wieder in Mannheim zu sein. Dazu kamen die Umstrukturierungen im Club. Ich bin der Meinung, dass Mannheim für mich als junger Spieler die beste Anlaufstelle ist. Da spielt die Kooperation mit Zweitligist Heilbronn natürlich auch eine wichtige Rolle.

Hast du für die kommende Saison entsprechend eine genaue Zielsetzung?

Ich will im Gesamten eine gute Saison spielen und hoffe natürlich auf mein Debüt im Adler-Trikot. Ich will ein kompletterer Spieler werden und im Detail an meinem Schuss arbeiten.
Dein Nachname wird dem einen oder anderen Adler-Fan sicher ein Begriff sein, da dein Vater Antti schon seit vielen Jahren das Webradio und das Stadion-TV moderiert.

Ist es für dich etwas Besonderes, dass dein Vater möglicherweise auch mal dein Spiel kommentieren wird?

Schon als kleines Kind habe ich davon geträumt, irgendwann einmal für die Adler aufzulaufen. Dass mein Vater dann oben sitzt und es kommentiert, macht es umso spezieller.

Welchen Stellenwert hat Eishockey bei euch zwei?

Ich spreche mit meinem Vater sehr viel über Eishockey. Schon mein ganzes Leben frage ich ihn nach Tipps oder anderen Dingen und er hilft mir gerne weiter. Wir haben aber auch andere Themen, über die wir uns austauschen, über die wir lachen. Ich würde es eine normale Vater-Sohn-Beziehung nennen.

 

 

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