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4:2-Sieg in Wolfsburg bringt Heimrecht

Þ07 März 2020, 10:11
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THOMAS SABO IceTigers
THOMAS SABO IceTigers

Am vorletzten Hauptrundenspieltag stand für die THOMAS SABO Ice Tigers das Auswärtsspiel bei den Grizzlys Wolfsburg auf dem Programm. Mit einem Sieg nach regulärer Spielzeit konnten sich die Ice Tigers das Heimrecht in der 1. Playoff-Runde sichern. Dass viel auf dem Spiel stand, merkte man der Partie in den ersten Minuten auch an. Die Grizzlys und die Ice Tigers begannen abwartend und setzten zunächst nur wenige Akzente nach vorne. Wolfsburg hatte den ersten Torschuss über den ehemaligen Nürnberger Valentin Busch, Niklas Treutle hatte aber freie Sicht und parierte mit der Stockhand (2.). Brent Aubin hatte die nächste Wolfsburger Chance in Überzahl, als er am langen Pfosten lauerte und einen Querpass bekam, Treutle wehrte aber auch diesen Schuss ab (8.). Die Ice Tigers kamen in der zweiten Hälfte des ersten Drittels besser ins Spiel, trauten sich mehr zu und hatten die erste wirkliche Chance in der 15. Minute: Patrick Reimer umkurvte das Wolfsburger Tor und legte ab an die blaue Linie, Oliver Mebus schoss direkt und zwang Felix Brückmann zu seiner ersten Parade im Spiel. Die Ice Tigers übernahmen nun die Kontrolle und gingen in der 17. Minute folgerichtig in Führung. Brandon Buck bekam die Scheibe in der neutralen Zone von Tom Gilbert, verzögerte den Schuss kurz und überwand Brückmann dann mit einem flachen Schuss durch die Schoner – 1:0 für Nürnberg, gleichzeitig auch der Zwischenstand nach dem ersten Drittel.

Der Mittelabschnitt begann direkt mit einer guten Chance für die Ice Tigers. Chris Brown eroberte den Puck im Wolfsburger Drittel und spielte quer vors Tor, Chad Bassen zog direkt ab und scheiterte an Brückmanns Schoner. Der Abpraller kam zu Jim O’Brien, der es aus spitzem Winkel versuchte, Brückmann wehrte aber mit der Fanghand ab (21.). Nach einem hohen Stock von Alexander Johansson spielten die Ice Tigers vier Minuten lang in Überzahl, mussten aber zunächst den Ausgleich hinnehmen. Spencer Machacek kam mit Tempo über die rechte Seite, Mathis Olimb lief Will Acton in der Mitte davon, bekam die Scheibe von Machacek perfekt serviert, ließ Treutle aussteigen und schob zum 1:1 ein (24.). Das Nürnberger Powerplay war bis dahin und auch in der Folge eher durchwachsen, fünf Sekunden vor Ende der Überzahlsituation fasste Patrick Reimer sich auf der linken Seite ein Herz, holte aus und traf per Schlagschuss perfekt ins lange Eck – 2:1 für Nürnberg (26.). In der 29. Minute feuerte Jack Skille aus ähnlicher Position aufs lange Eck, Brückmann reagierte stark und verhinderte den Zwei-Tore-Rückstand für seine Mannschaft. Wolfsburg hatte im zweiten Drittel nur wenige Chancen, biss sich an der konsequenten Nürnberger Abwehr immer wieder die Zähne aus und lief in Konter. Einen davon schloss Chris Brown in der 38. Minute zum 3:1 für die Ice Tigers ab: Brown startete in der neutralen Zone durch, Chad Bassen spielte den Pass zum richtigen Zeitpunkt, Brown kam über die linke Seite und überwand Brückmann flach.

Die Ice Tigers hatten das Spiel nun ziemlich im Griff, aber auch das Glück auf ihrer Seite, als Garrett Festerling einen Schuss von Wade Bergman an den Pfosten ablenkte. Im direkten Gegenzug erhöhten die Ice Tigers elf Sekunden vor Drittelende sogar auf 4:1. Über Daniel Fischbuch und Patrick Reimer kam die Scheibe zu Will Acton, der seinen Gegenspieler abschüttelte und Brückmann souverän auf der Stockhandseite bezwang. Die Ice Tigers nahmen den Schwung mit ins letzte Drittel und hatten dort nach einer halben Minute die nächste dicke Möglichkeit. Chad Bassen brachte die Scheibe vom rechten Bullypunkt flach vors Tor, Jim O’Brien schoss direkt aufs lange Eck, scheiterte aber an Felix Brückmann (41.). Auf der anderen Seite probierte es Anthony Rech mit einem Schuss aufs kurze Eck, er konnte Niklas Treutle aber nicht überwinden (42.). Die Ice Tigers hatten das Spiel in der Folge im Griff, ließen wenige Wolfsburger Möglichkeiten zu und verwalteten ihre Drei-Tore-Führung souverän. Eng wurde es allerdings noch einmal, als die Ice Tigers in der 51. Minute ein Bankstrafe wegen zu vieler Spieler und kurz darauf eine Strafe gegen Chris Summers wegen Crosschecks aufgebrummt bekamen. Mit Ablauf der ersten Strafe war es Spencer Machacek, der einen Querpass von Anthony Rech nur noch über die Linie drücken musste und auf 4:2 verkürzte (53.). Kurz zuvor hatten Chad Bassen und Andreas Eder aussichtsreiche Chancen, konnten Brückmann aber nicht überwinden. Danach passierte allerdings nicht mehr viel, die Ice Tigers brachten die Führung sicher über die Zeit und sicherten sich damit das Heimrecht in der 1. Playoff-Runde.

Der Ticketverkauf fürs erste Heimspiel der 1. Playoff-Runde beginnt am morgigen Samstag um 10 Uhr. Die Ticketpreise bleiben gegenüber der Hauptrunde unverändert.

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