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09.04.2021, 19:30 Uhr

3:0 in Krefeld

Shutout für die Ice Tigers

Þ09 April 2021, 23:11
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Nürnberg Ice Tigers
Nürnberg Ice Tigers

Einen Tag nach der eher unglücklichen Niederlage in Iserlohn nach Verlängerung mussten die Nürnberg Ice Tigers bei den Krefeld Pinguinen antreten. Eric Cornel musste kurzfristig wegen einer Oberkörperverletzung passen, dafür kehrte Chris Brown nach seiner Sperre ins Nürnberger Team zurück. Wie schon am Vorabend erwischten die Ice Tigers einen perfekten Auftakt und gingen nach nur 66 Sekunden in Führung: Timo Walther erobert die Scheibe im Krefelder Drittel und zwang Marvin Cüpper mit einem Handgelenkschuss zum Abpraller, den Brett Pollock gedankenschnell an Cüpper vorbeizog und über die Linie drückte – 1:0 für Nürnberg. Während Krefeld sich noch sortieren musste, legten die Ice Tigers nach. Daniel Schmölz schickte Chris Brown mit einem feinen Flip-Pass auf die Reise, Brown schüttelte Constantin Braun über die rechte Seite kommend ab und bezwang Cüpper mit der Rückhand flach durch die Schoner – 2:0 für die Ice Tigers (4.). Keine Minute später durften die Ice Tigers schon wieder jubeln. Brett Pollock brachte die Scheibe ins Krefelder Drittel und bediente Arturs Kulda mit einem Querpass. Vor dem Tor brachte sich Patrick Reimer in Stellung, Kulda servierte perfekt, Reimer hielt die Kelle rein und besorgte das 3:0 (5.).

Die Pinguine kamen in der Folge allerdings etwas besser in die Partie, Ilya Sharipov war in der 8. Minute zum ersten Mal richtig gefordert, als Martin Schymainski sich durchsetzte und aufs kurze Eck schoss, der Nürnberger Schlussmann zeigte sich aber hellwach. In der 12. Minute mussten die Ice Tigers eine doppelte Unterzahlsituation überstehen, die Pinguine feuerten aus allen Rohren, Sharipov hielt sein Tor aber sauber. In Unterzahl hatte Tyson McLellan sogar die Chance aufs vierte Nürnberger Tor, Cüpper war mittlerweile aber im Spiel angekommen und parierte mit dem Schoner (14.) Die Pinguine waren in den letzten Minuten des ersten Drittels die aktivere Mannschaft und nahmen den Schwung auch mit in die Anfangsphase des Mittelabschnitts. Lucas Lessio hatte die erste gute Chance nach wenigen Sekunden aus dem hohen Slot, konnte Sharipov aber nicht überwinden (21.). Die Ice Tigers kamen in der 27. Minute zu ihrem ersten Powerplay, ließen dieses aber ungenutzt, weil Luke Adam das Tor mit einem Direktschuss vom Bullypunkt knapp verfehlte. In der 31. Minute eroberte Dane Fox die Scheibe im Krefelder Drittel von Brett Olson und probierte es mit der Rückhand aufs kurze Eck, Cüpper parierte aber sicher. In Überzahl hatte Patrick Reimer die beste Chance für Nürnberg, als er von der linken Seite direkt aufs kurze Eck abzog, Cüpper war aber auch in diesem Fall zur Stelle (36.), so dass es nach 40 Minuten bei der recht souveränen 3:0-Führung für die Ice Tigers blieb.

Im letzten Drittel tat sich zunächst nicht viel auf dem Eis. Krefeld probiert es immer wieder, biss sich an der sehr konzentrierten Abwehr der Ice Tigers aber immer wieder die Zähne aus. Die Ice Tigers konzentrierten sich auf die Defensive und setzten immer wieder kleine Nadelstiche nach vorne. Chris Brown zog vors Tor und hielt den Schläger in eine scharfe Hereingabe von Daniel Schmölz, verfehlte das Tor aber knapp (47.). In der 49. und 50. Minute mussten die Ice Tigers zum zweiten Mal eine doppelte Unterzahlsituation überstehen, diesmal sogar fast über die kompletten zwei Minuten. Nürnberg machte das aber clever, machte die Passwege zu und ließ nur wenige Schüsse zu. In der 53. Minute zog Patrick Reimer über die rechte Seite vors Krefelder Tor, verzögerte noch kurz und probierte es mit der Rückhand, scheiterte aber an Marvin Cüpper. In den Schlussminuten ließen die Ice Tigers nicht mehr viel zu, hielten die Scheibe weg vom eigenen Tor und brachten den 3:0-Sieg letztlich souverän über die Runden. Damit durfte Ilya Sharipov nicht nur seinen ersten DEL-Sieg, sondern gleich auch seinen ersten DEL-Shutout feiern.

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