NHL. Chicago schickt Brandon Saad nach Columbus. Bereits wenige Stunden vor Beginn der Free-Agent-Phase sorgten die Columbus Blue Jackets und der frisch gebackene Stanley Cup Champion aus Chicago für einen Paukenschlag. Brandon Saad, zweimaliger Cup-Gewinner mit den Hawks, wurde in einem Blockbuster Deal zu den Jackets transferiert.

NHL. McDavid Nummer eins, Eichel folgt. In den vergangenen beiden Nächten fand in Florida der diesjährige NHL Draft statt. Hierbei gab es bei der Frage nach den Top-Platzierungen keine Überraschungen. Zwei gedraftete Akteure schrieben indes Geschichte, während auch ein deutscher Akteur ausgewählt wurde.

NHL. Montreals Goalie räumt kräftig ab. In der vergangenen Nacht fand in Las Vegas die deisjährige Verleihung der NHL Awards statt. Als ganz großer Gewinner des Abends durfte sich Montreals Carey Price fühlen. Der Torhüter heimste gleich vier Auszeichnungen ein.

cup2015NHL. 2:0-Heimsieg gegen Tampa Bay bringt Entscheidung. Die Chicago Blackhawks sind Stanley Cup Sieger 2015! Dank eines 2:0-Erfolgs gegen den Tampa Bay Lightning fuhren sie im sechsten Spiel den vierten und entscheidenden Sieg ein. Duncan Keith wurde zum Playoff MVP gewählt. Doch um ein Haar hätten weder er die Conn Smythe Trophy noch seine Teamkollegen den Stanley Cup in Empfang nehmen können.

 

 
Stanley Cup Finals: Spiel 6

chicago 75x75 Chicago Blackhawks - tampabay 75x75 Tampa Bay Lightning

2:0
(0:0; 1:0 1:0)

Die NHL-Saison 2014-15 ist Geschichte und hat mit den Chicago Blackhawks einen würdigen Sieger gefunden. Die Hawks setzten sich in sechs hochklassigen Spielen gegen den Tampa Bay Lightning durch und gewannen in der modernen NHL-Ära nach 2010 und 2013 zum dritten Mal den Stanley Cup.
 
Bishop hält seine Farben im Spiel

Im ersten Drittel waren die Gastgeber aus Chicago über weite Strecken das spielbestimmende Team. Sie erspielten sich eine Reihe von Torchancen, doch Lightning-Torhüter Ben Bishop war auf dem Posten und machte diese allesamt zunichte. Doch auch die Bolts hätten um ein Haar jubeln dürfen, aber ein Handgelenkschuss von Steve Stamkos klatschte nur ans Lattenkreuz. So ging es mit einem torlosen 0:0 in die erste Pause.

Bereits knapp eine Minuten nach Wiederbeginn hätten die Bolts durch Steve Stamkos in Führung gehen können. Doch der Lightning-Kapitän scheiterte mit seinem Alleingang an Chicagos Schlussmann Corey Crawford. In der Folge erspielten sich beide Mannschaften wiederum gute Möglichkeiten, doch die Goalies waren auf dem Posten. Knapp drei Minuten vor Drittelende brach dann jedoch Duncan Keith den Bann. Der Verteidiger verwertete seinen eigenen Rebound zur 1:0-Führung, mit der es auch in den letzten Abschnitt ging.

Kane sorgt für die Entscheidung, Keith einstimmiger Playoff MVP
Der Lightning musste in den letzte 20 Minuten natürlich ein wenig aufmachen und erspielte sich Torchancen - doch der Puck wollte nicht ins Netz. 5:14 vor der Schlusssirene sorgte dann Patrick Kane für die Entscheidung zugunsten der Hawks. Bei einem Konter verwertete er einen Traumpass von Brad Richards per Direktabnahme zum 2:0. Sichtlich geschockt warf der Lightning noch einmal alles nach vorne und hatte sogar in Überzahl die Chance zum Anschluss. Doch spätestens nach Crawfords Highlight Save gegen Ondrej Palat etwa dreieinhalb Minuten vor dem Ende war klar, dass der Stanley Cup in die Windy City gehen würde. Nachdem die letzten Sekunden abgelaufen waren, verwandelte sich das United Center endgültig in das "Madhouse on Madison"...
 
Nach der Partie folgte die obligatorische Wahl des wertvollsten Spielers der Playoffs. Hawks-Verteidiger Duncan Keith wurde einstimmtig gewählt und mit der Conn Smythe Trophy augezeichnet. Keith erzielte in 23 Playoff-Spielen drei Tore selbst und bereitete 18 weitere Treffer vor.
 
Wo war der Stanley Cup?
Als die letzten Sekunden im United Center heruntertickten, gerieten die NHL-Offiziellen mächtig ins Schwitzen. Denn weder der Stanley Cup noch die Conn Smythe Trophy hatten zu diesem Zeitpunkt das United Center erreicht. Grund hierfür war das schlechte Wetter rund um Chicago, welches bei der Ankunft der begehrten Pokale zu großen Verzögerungen führte. Doch am Ende ging alles gut und die Trophäen konnten rechtzeitig auf dem Eis überreicht werden.
 
Cold Facts:
 
  • die Chicago Blackhawks konnten erstmals seit 1938 den Gewinn des Stanley Cups auf eigenem Eis feiern
  • Das 2:0 durch Patrick Kane bedeutete die erste Zwei-Tore-Führung eines der Teams in der gesamten Serie
  • Nachdem Kapitän Jonathan Toews den Cup in Empfang nahm, reichte er ihn sogleich an Kimmo Timonen weiter. Der 40-jährige Verteidiger beendet seine Karriere nun als Stanley Cup Champion
  • Duncan Keith ist der erste Verteidiger, der seit Scott Niedermayer 2007 (Anaheim) mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet wurde
  • Noch einmal Duncan Keith: Der 31-Jähige ist erst der zweite Defender, der ein Cup Winning Goal erzielte und mit der Conn Smythe Trophy ausgezeichnet wurde. Der zweite Mann im Bunde: Bobby Orr (1970, 1972)
  • Im Alter von 27 Jahren durfte Jonathan Toews nun bereits zum dritten Mal als Kapitän den Stanley Cup in Empfang nehmen. Dies gelang vorher nur dem legendären Wayne Gretzky
  • Für acht Hawks-Akteure und Coach "Q", Joel Quenneville, ist dies der dritte Cup-Gewinn mit dem Team: Patrick Kane, Patrick Sharp, Duncan Keith, Marian Hossa, Jonathan Toews, Brent Seabrook, Niklas Hjalmarsson und Bryan Bickell
  • Harte Hunde: Wie nach der Partie bekannt wurde, spielten Tampas Tyler Johnson und Goalie Ben Bishop mit schweren Verletzungen. Johnson laborierte an einem gebrochenen Handgelenk, Bishop an einem Riss in der Leiste
  • Hometown Hero: Chicagos Backup Scott Darling wuchs im Großraum Chicago als Fan der Blackhawks auf. Nun gewann er mit "seinem" Team den Stanley Cup
  • Neben Darling durften sich noch zwei weitere vielversprechende Rookies über ihren ersten Stanley-Cup-Erfolg freuen: Teuvo Teravainen und Trevor van Riemsdyk
 

Playoff-Stand: chicago 75x75 4:2 tampabay 75x75

Die Chicago Blackhawks gewinnen den Stanley Cup!


Dennis Kohl für eishockey.net
 

 



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