Oberliga-West/Herner EV. Noch einen Monat dauert es, dann beginnen die Playoffs in der Oberliga Nord.

Noch einen Monat dauert es, dann beginnen die Playoffs in der Oberliga Nord. Bis dahin sind noch insgesamt 18 Partien in der Meisterrunde zu spielen und in den allermeisten geht es darum, die aktuellen Tabellenpositionen zu halten bzw. zu verbessern. Das gilt auch für den Herner EV, der am Wochenende zuerst Freitagabend am Essener Westbahnhof um 20 Uhr bei den Moskitos antreten muss. Am Sonntag werden dann die Saale Bulls Halle am Gysenberg erwartet. Der Einlass in die Eishalle mit dem Kartenverkauf beginnt zur gewohnten Zeit ab 17:30 Uhr, das erste Bully gegen das Team aus Sachsen-Anhalt ist dann um 18:30 Uhr. HEV Trainer Frank Petrozza wird am Wochenende erneut auf Stürmer Damian Schneider (Folgen eines Arbeitsunfalls) und Verteidiger Alexander Eckl (Fußverletzung) verzichten müssen.

Über 8500 Zuschauer haben die bisherigen drei Ruhrpott-Duelle zwischen dem Herner EV und den Essener Moskitos in dieser Saison bereits erleben können und auch am Freitag kann man erneut von einer guten und spannungsgeladenen Kulisse ausgehen. Schon seit den 70er Jahren gibt es eine große sportliche Rivalität zwischen den nur knapp 30 Kilometer entfernten Standorten und das zeigte sich auch in dieser Spielzeit. Beim ersten Aufeinandertreffen Mitte November letzten Jahres beendete der HEV eine 12 Spiele anhaltende Siegesserie der Essener und gewann nicht nur mit 2:1 sondern übernahm zudem von den Moskitos die Tabellenführung. Beim Rückspiel der Hauptrunde konnte sich dann das Team von Frank Petrozza Anfang Januar mit 4:2 durchsetzen und den Vorsprung auf die Mannschaft von Frank Gentges ausbauen. Dieser Abstand ist allerdings geschmolzen, denn mit Beginn der Meisterrunde starteten die Moskitos eine neue Serie und haben in den bisherigen Spielen der aktuellen Runde erst zwei Punkte abgegeben. Diesem guten Lauf mussten sich die Gysenberger auch Ende Januar auf eigenem Eis beugen und den 5:4-Sieg der Moskitos hinnehmen. Nun folgt also Teil vier der ewigen Rivalen, wenn der HEV als Tabellenführer den Tabellendritten (sieben Punkte Rückstand) auf Distanz halten will.

Leicht wird diese Aufgabe für den Herner EV im Kampf der beiden fairsten Teams der Liga allerdings überhaupt nicht werden. Das Heimspiel des HEV am Sonntag gegen die Saale Bulls steht ganz klar unter dem Motto „weitere Punkte erkämpfen“. Hinzu kommt das Revanche angesagt ist. Zwar konnten die Gysenberger beide Partien der Hauptrunde jeweils knapp mit 3:2 für sich entscheiden, in der Meisterrunde musste man sich aber Ende Januar an der Saale mit 1:3 geschlagen geben. Dabei zeigte das Team von Frank Petrozza nicht seine beste Leistung und nutzte zudem seine Torchancen nicht. Das muss am Sonntag besser werden gegen einen Gegner, der in dieser Saison etwas hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben ist und aktuell lediglich auf Platz sechs der Tabelle liegt. Dies ist allerdings überhaupt kein Grund das Team von Georgi Kimstatsch zu unterschätzen, denn die Saale Bulls brauchen selber noch jeden Punkt um sich nicht noch von den nur zwei Punkte dahinter liegenden Leipziger Icefighters in die Pre-Playoffs verdrängen zu lassen. „Wir wissen um die Ausgangslage vor dem Wochenende.

Wir wollen die Tabellenführung natürlich verteidigen und dazu benötigen wir noch einige Punkte. Deshalb werden wir am Wochenende mit voller Konzentration in beide Partien gehen. Leichte Spiele gibt es ohnehin nicht, aber natürlich ist die Aufgabe gerade in Essen besonders anspruchsvoll und das wird danach auch am Sonntag kein Spaziergang. Trotzdem gehen wir mit Selbstvertrauen und Zuversicht in die Spiele 40 und 41 dieser Spielzeit“ umschreibt HEV Coach Frank Petrozza das anstehende Meisterschaftswochenende.

 

eishockey.net / PM Herner EV

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