| Kantersieg in Iserlohn zum Jahresabschluß! |
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Nachdem der Mannschaftfsbus lange im Stau stand, kamen die Ice Dragons gerade rechtzeitig zu einem verkürzten Aufwärmphase aufs Eis. Bei einem Schlagschuß von André Schäfer ging dabei eine Scheibe im Iserlohner Rund zu Bruch, die erst ausgetauscht werden mußte der Anpfiff verzögerte sich bis 20.05 Uhr. Als es dann endlich losging, brauchten die Ice Dragons ein wenig, um ins Spiel zu finden, bekamen dabei aber schnell Hilfe von den übermotiviert zu Werke gehenden Gastgebern. Innerhalb von 9 Sekunden nutzten Sie in der 6. Minute ein doppeltes Überzahlspiel optimal aus, erst erzielte Waldemar Oppenländer das 0:1 auf Vorlage von Gordon Nickel, dann erhöhte Patrick Preuße, der sich im Laufe des Spiels noch mehrfach in die Torschützenliste eintrug, auf 0:2, Nils Bohle hatte dieses Tor vorbereitet. Die Gastgeber kamen in der 11. Minute durch Boris Kutschelis zum Anschlusstreffer, richtig Fahrt hatte das Spiel noch nicht aufgenommen, so war denn dieses 1:2 auch der Pausenstand. Im zweiten Drittel fiel das erste Tor etwas schneller. Jan-Niklas Linnenbrügger konnte in der 23. Minute auf 1:3 erhöhen, ehe Patrick Preuße auf Vorlage von Jan-Niklas Linnenbrügger das 1:4 in der 25. Minute erzielte, wieder ein Powerplay Treffer. Auch im zweiten Drittel kamen die Gastgeber wieder ran, in der 27. Minute war Marcel Brozé auf Vorlage von Pascal Neumann erfolgreich. Doch die Ice Dragons hielten nun das Tempo etwas höher, kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Daniel Schneider. In der 33. Minute zog dann Gordon Nickel im Powerplay ab, der Puck prallte von Nils Bohles Kufe abgefälscht unhaltbar zum 2:5 ins Tor. Da keine aktive Kickbewegung stattfand, ein regulärer Treffer, allerdings teilte der Iserlohner Keeper diese Einschätzung nicht und versuchte aus Frust, dem Schiedsrichter die Beine wegzuziehen. Das hatte eine Matchstrafe zur Folge, der Ersatzkeeper Gehard Franz musste ins Tor. Und hatte gleich gut zu tun. In der 35. Minute kam es dann zu einer kleinen Rauferei, in deren Folge auf Herforder Seite Florian Kiel und André Schäfer und auf Iserlohner Seite Pascal Neuman und Marcel Brozé auf die Strafbank mussten. Während die Iserlohner noch mit dem Schiedsrichter haderten schlugen die Herforder in Person von Patrick Preuße bereits wieder zu. Auf Vorlage von Jan-Niklas Linnenbrügger erhöhte der in der 36. Minute auf 2:6. Doch auch in diesem Drittel hatten die Gastgeber das letzte Wort, Thorsten Weber verkürzte in der 39. Minute auf 3:6, den Pausenstand. Im letzten Drittel gingen die Ice Dragons dann Vollgas! Sie wollten den Fans unbedingt einen schönen Jahresabschluß bieten und natürlich auch etwas für das Selbstvertrauen tun. Den Torreigen eröffnete Jan-Niklas Linnenbrügger in der 43.Minute auf Vorlage von André Schäfer, wieder waren die Ice Dragons in Überzahl. In der 46. Minute legte Patrick Preuße nach traumhafter Vorarbeit von Andreas Martens und Gordon Nickel auf 3:8 nach. Wieder Preuße war es, der in der 47. Minute einen Paß von Jan-Niklas Linnenbrügger verwertete und das Ergebnis dann noch mit einem lupenreinen Hattrick in der 52. Minute, wieder auf Vorlage von Linnenbrügger, zweistellig machte. Die Gastgeber kamen mit dem Spieltempo der Ice Dragons nicht mehr mit, selbst versuchte Fouls gingen ins leere. Während Jakob Lamers im Herforder Kasten kaum noch etwas zu tun bekam, Erhöhte Florian Kiel auf Vorlage von Gordon Nickel in der 55. Minute im Powerplay auf 3:11 und Michael Reim schob noch das 12. Tor hinterherschieben, ehe die Gastgeber wieder eine ihrer wenigen Chancen zum 4:12 in der 57. nutzten. Doch dieses Mal erzielten die Ice Dragons das letzte Tor des Drittels, Gordon Nickel stellte in der 58. Minute den 4:13 Endstand her. Trauriger Abschluß des Spiels war es, das die Iserlohner Spieler das obligatorische Shakehands verweigerten, wofür sich die Verantwortlichen der IEC Amateure sofort sichtlich geschockt entschuldigten. Torfolge: 0:1 Oppenländer/Nickel (05:08) PP2; 0:2 Preuße/Bohle (05:19) PP1; 1:2 Kutschelis (11:14); 1:3Linnebrügger (22:38) ; 1:4 Preuße/Linnenbrügger (24:24) PP1; 2:4 M.Brozé/Neumann (26:48); 2:5 Bohle/Nickel (32:05) PP1; 2:6 Preuße/Linnenbrügger (35:16) PP1; 3:6 Weber (38:04) PP1; 3:7 Linnenbrügger/Schäfer (43:42) PP1; 3:8 Preuße/Martens/Nickel (45:12); 3:9 Preuße/Linnenbrügger (46:40); 3:10 Preuße/Linnenbrügger (52:21); 3:11 Kiel/Nickel (54:16) PP2; 3:12 Reim/Martens (55:06); 4:12 Weber/Brüggenschmidt (56:19) PP1; 4:13 Nickel/Koop (57:15) Strafen: Iserlohn 30 + 2*10 (Pernt/Neumann) + Spieldauer (Neumann) + Matchstrafe (Schneider) Herford 26 eishockey.net / PM Herforder EV
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