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Unerwarteter Punktverlust in Darmstadt
EHC NeuwiedRegionalliga-West Pokalrunde. Die Rollen waren vor dem Spiel klar verteilt. Ein Sieg für den EHC Neuwied beim RSC Darmstadt war für viele vorprogrammiert. Doch es kam alles anders. Dem Bären gelang es nicht an die Leistungen vom Freitag gegen Herford anzuknüpfen. Bereits nach acht Minuten sahen sie sich durch einen Treffer von Jan Nissen mit 0:1 im Hintertreffen.

Die bis dahin noch punktlosen Hessen setzten ihrerseits die guten Leistungen der letzten beiden Spiele fort und verlangten dem EHC alles ab. Mehr als erwartet, stand Goalie Alexander Neurath im Mittelpunkt. So dauerte es fünf Minuten, bis Stephan Petry den Ausgleich erzielen konnte. Zwei Minuten später schien der Spielverlauf vom Ergebnis her in die geregelte Bahn zu laufen, als Daniel Walther auf Vorlage von Marc Blumenhofen und Bill Keenan den 2:1-Führungstreffer erzielte. Doch kurz vor der Pause stellten die Hausherren durch ein Tor von Christopher Punga noch den Ausgleich her.

Im zweiten Abschnitt änderte sich am Neuwieder Spiel nicht viel. Darmstadt blieb jederzeit gefährlich und ging in der 30. Minute mit 3:2 verdient in Führung. Bis zur zweiten Pause änderte sich an diesem Ergebnis nichts mehr. Für den letzten Spielabschnitt war für Neuwied nur eine deutliche Leistungssteigerung nötig, um diese Partie noch zu drehen.  Doch Darmstadt witterte die Chance, hier nun endlich die ersten Punkte einzufahren. Die Partie wurde intensiver und die Besuche auf der Strafbank häuften sich auf beiden Seiten. Neuwied lief nun die Zeit davon. Gut 5 Minuten vor dem Ende nahm Trainer Markus Fischer dann noch einmal eine Auszeit und versuchte seine Mannen noch einmal auf die Bahn zu bringen. In der 57. Minute war es dann soweit. Willy Hamann glich zum 3:3 aus und sorgte damit für das anschließende Penaltyschiessen. Den Start machte Marc Blumenhofen, der ebenso wie die folgenden Schützen Jan Nissen und Marcel Gaitanzis, sowie Willy Hamann nicht zum Erfolg kommen konnten.

Als dritter Neuwieder Schütze kam dann Bill Keenan und traf. Nun lag es an Robin Herzog, dem es allerdings nicht gelang, den Puck in das Gehäuse von Alexander Neurath unterzubringen. Mit 4:3 (2:2, 0:1, 1:0, 1:0) zogen die Bären noch einmal den Kopf aus der Schlinge und kamen mit einem blauen Auge davon. Für Trainer Fischer war es einerseits ein Punktverlust, andererseits aber auch ein glücklicher Sieg. Gründe für den Leistungsabfall zum Freitagsspiel konnte er noch nicht nennen. Dennoch sieht er in diesem Spielverlauf auch etwas Positives. Der späte Ausgleich und das gewonnene Penaltyschiessen kann einer Mannschaft auch einen Schub für die nächste Begegnung geben. Die folgt bereits am kommenden Freitag beim Herforder EV. Hier wird sich eine andere Neuwieder Mannschaft auf dem Eis präsentieren müssen, um in der Eishalle „Im Kleinen Feld“ zu bestehen.

eishockey.net / PM EHC Neuwied

 

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