| Chance auf ersten Sieg vertan |
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Während die Kobras größtenteils nur reagieren konnten, bestimmten die Gäste das Spielgeschehen. Auch schienen die Hausherren zu verkrampfen, wie sonst ist die hohe Anzahl an Fehlpässen und Unkonzentriertheiten zu erklären. Während die Stars vor dem Tor schnörkellos den schnellen Abschluss suchten, spielten die Hausherren äußerst umständlich und es wurde nicht selten der Torschuss so lange heraus gezögert, bis sich die Gäste wieder so positioniert hatten, dass ein Abschluss unmöglich wurde. So fiel der erste Kobratreffer zur 1:0-Führung auch etwas überraschend. Zwar hatten die Hausherren in der 12. Minute eine 5:4-Überzahlsituation, der Treffer von Pierre Klein basierte dann aber doch auf einer Einzelaktion, als er sich auf halb-linker Position durchtankte und einfach mal „drauf hielt“. Der Schuss war noch nicht einmal besonders hart, Torwart Wich war aber so überrascht, dass er die schwarze Hartgummischeibe passieren lassen musste. Noch im ersten Drittel sollte dann aber doch der verdiente Ausgleich fallen. Bei diesem Tor machte dann allerdings auch Dennis Rudolph keine besonders glückliche Figur, als er in der 15. Minute im kurzen Eck zwischen ihm und dem Pfosten eine kleine Lücke ließ und ihm Tim Essig den Puck durch eben diesen kleinen Freiraum spitzelte. Auch im Mittelabschnitt das gleiche Bild: Die Stars waren immer einen Schritt schneller und die Kobras kamen nur selten zu einem geordneten Spielaufbau. Das 1:2 in der 35. Minute fiel dann aber aus Sicht der Hausherren doch etwas unglücklich. Daniel Pleger wurde nach einem - aus Sicht des Kapitäns und der Zuschauer - „Allerweltsrempler“ an der Spielfeldumrandung in die Kühlbox geschickt, denn Schiedsrichter Krawinkel wertete diesen als als Bandencheck. Die Gäste nutzten diese Überzahlsituation zum Leidwesen des Dinslakener Anhangs durch Uli Stadler zur 1:2-Führung. Mit diesem Spielstand ging es dann in die zweite Pause. Auch zu Beginn des Schlussabschnitts das gleiche Bild. Agierende Gäste und reagierende Hausherren. So langsam aber sicher mussten die Kobras jetzt ihre Angriffsbemühungen intensivieren, wollten sie das Spiel noch drehen. Dies taten sie auch, mussten dafür aber ihre Defensivaufgaben teilweise aufgeben. Diese Tatsache machte sich Gästestürmer Uli Stadler in der 49. Minute zu Nutze, als er einem Kobra-Verteidiger im Verteidigungsdrittel der Gäste das schwarze Spielgerät abluchste und nach einem Spurt über die gesamte Eisfläche Dennis Rudolph keine Abwehrmöglichkeit ließ. Als die Kobras dann alles auf eine Karte setzten, gelang Marcel Krzyzyk dann doch noch in Überzahl der 2:3-Anschlusstreffer. Die Rhein-Neckar Stars verteidigten ihre Führung bis zur Schlusssirene und nahmen verdient die drei Punkte mit zurück nach Eppelheim. Dinslaken Kobras – Rhein-Neckar Stars 2:3 (1:1; 0:1; 1:1) Torschützen Dinslaken: Klein, Krzyzyk Torschützen Rhein-Neckar Stars: Stadler (2), Essig Strafminuten Dinslaken: 10 Strafminuten Rhein-Neckar Stars: 8 Zuschauer: 60 Schiedsrichter: Krawinkel eishockey.net / PM Dinslaken Kobras Nützliche Links zur Regionalliga-West 2009/10 Endrunde
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