Quo Vadis ? Deutsches Eishockey (1 Leser) (1) Besucher
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THEMA: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey
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Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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Ich habe länger überlegt, ob dieser Beitrag in die Kategorie DEL gehört. Letztendlich habe ich mich dazu entschieden ihn hier rein zu posten.
Ursprünglich machte mich die Leistungen des deutschen Olympiateams nachdenklich. Obwohl das eine Entwicklung ist, die man seit Jahren absehen konnte. Das laute Schreien „Ein neuer Trainer muß her“ löst das Problem in meinen Augen nicht.
Auch ein neuer Trainer – wie auch immer er heißt – muss mit den Gegebenheiten in der deutschen Eishockey Landschaft umgehen und genau da ist seit Jahren etwas faul.
Permanente Systemänderungen mit immer wieder neuen Voraussetzungen für die wirtschaftliche Erfolgsrechnungen der Vereine.
Künstliche Ligengebilde ohne Abstiegsregelungen auf sportlicher Ebene bei gleichzeitigem Hyperwettbewerb im Buhlen um die Gunst der Zuschauer mit ausländischen „Stars“ lassen die Clubs ständig am Abgrund wandeln. Die Zuschauer bleiben auf allen Ebenen weg bzw. kommen nicht in den Mengen, wie es notwendig wäre, die hohen Kosten zu decken. Dies gilt nicht nur für die DEL. Die finanzielle Schwindsucht geht bis hinunter zur Regionalliga.
Betrachtet man sich die „Top Ten Scorer“ der drei höchsten Ligen, findet man unter 30 vielleicht drei deutsche Spieler. Gleichzeitig bekommen deutsche Nachwuchsspieler in der höchsten Klasse kaum noch Eiszeiten um den Anschluß an das Höchstniveau zu schaffen.
Ich bin kein Jurist, kann nicht beurteilen ob das alles eine indirekte Folge des Bosmann Urteils ist, aber ich bin sehr wohl überzeugt, daß die Lösung nur in einem „Gesundschrumpfen“ liegen kann. Der Anteil der Kontingentstellen muss drastisch reduziert werden. Manipulationen mit rasanten Einbürgerungen müssen ausgeschlossen sein. Dies ist nicht nur ein Weg zur Kostenreduktion. Ob es rechtlich ein gangbarer Weg wäre, weiss ich auch nicht.
Ansonsten wird der zuletzt beschriebene Prozess auch die Vereine, mit nachweislich guter Jugendarbeit kaputt machen. Gute Jugendarbeit sollte nach Bemessungskriterien belohnt werden.
Für das deutsche Eishockey mit noch fataleren Konsequenzen als ohnehin schon sichtbar.
Gesundschrumpfen müsste auch die auch die Anspruchshaltung der Fans, die bewusst einen solchen Weg mitgehen müssten. Denn für einen Übergangszeitraum würde man sicher ein anderes Hockey sehen. Anders muss nicht schlechter bzw. weniger spannend sein.
Am Ende des Weges stünde aber ein besseres deutsches Eishockey. Sicher auch mit mehr Eigengewächsen und mit mehr Identifikation der Fans zur Mannschaft.
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Pharao
Zamboni-Fahrer
Beiträge: 111
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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Ich glaube die Antwort ist gar nicht so kompliziert.
Wenn ich mir die Deutschen Ligen und die Zusammensetzungen der Mannschaften anschaue, dann stellt man fest, dass bis auf die Amateurligen Spieler mit ausländischer Herkunft den Markt bestimmen. Deutsche Spieler kommen eher selten oder gar nicht zum Einsatz. Wenn Sie spielen, sind sie meistens nur dazu da, den ausländischen Spielern für eine kurze Zeit Luft zu verschaffen und die Spielausrichtung ist in diesen Eiszeiten auf zerstören des gegnerischen Spieles bzw. auf "Scheibe aus dem eigenen Drittel befördern" beschränkt.
Ein Versuch eines Aufbauspieles wird in den seltesten Fällen versucht und sollte dabei ein Fehler passieren, dann kann das bereits das Aus in dem Spiel für den deutschen Spieler bedeuten - Grund: Taktik nicht befolgt. Die ausländischen "Stars", die im DEL-Bereich maximal international viertklassig sind dagegen können spielen was sie wollen, da man selbige aufgrund von begrenzten Lizenzen ja nicht beliebig ersetzen kann.
(Viertklassig weil: die erst- und zweitklassigen Spieler spielen garantiert in der NHL/KHL - die Drittklassigen spielen in den Ligen unter der NHL und hoffen auf den Sprung in die NHL, und die, die diesen nicht schaffen, die gehen nach dem restlichen Europa - wobei die besseren davon dann noch eher in die Schweiz gehen - die zahlen besser). Desweiteren wird der ausländische Trainer / Manager das schon so regeln, dass es für seinen Landsmann positiv verläuft.
Wenn man sich das Deutsche Eishockey im Nachwuchs international anschaut, wird man feststellen, dass wir hier relativ gefestigt in eigentlich allen Altersklassen so zwischen Platz 7-10 liegen - mal steigen wir ab, mal steigen wir wieder auf mal schlagen wir Sdie chweiz, die Slowakei oder Tschechien und mal verlieren wir gegen selbige. Lettland, Weißrussland, Kasachstan, Norwegen, Dänemark, Österreich, Slowenien sind alles Mannschaften, die uns im Nachwuchs eigentlich nicht schlagen oder überholen - aber im Seniorenbereich stehen sie sehr oft vor uns, schlagen usw. - wie geht dass ? Warum entfernen wir uns im Seniorenbereich auf einmal von der Schweiz und der Slowakei, dass wir die Spiele mehr oder weniger deutlich verlieren ?
Ganz einfach: Alle anderen Länder haben einen Spielbetrieb, in dem Ihr NAchwuchs eingebaut wird und spielt - in Deutschland sitzen sie oder müssen die Taktik des Zerstörens spielen - aber auf einem internationalen Turnier wie z.B. Olympia, wo man gegen die absoluten Topstars spielt, da soll man dann Druck mit guten Spielzügen aufbauen, Überzahl in Perfektion hinlegen und Russen, Canadier, US-Boys, Finnen und Schweden an die Wand spieln ! Das kann nicht funktionieren, was ich dass ganze Jahr nicht üben darf, dass wird dann auch nicht funktionieren.
Deswegen ist die hier schon von vielen geforderte Reduzierung der ausländischen Spieler die einzige Lösung des Problems - aber dazu müssen alle an einem Stang ziehen - und zwar alle Ligen (DEL / ESBG / LEV's) und noch wichtiger alle Teams. Nur wenn die Teams sich einigen auf zum Beispiel 5 Ausländer (besser noch ) und sich alle daran halten, kann dies funktionieren.
Und genau da muss man sich die NHL als Vorbild nehmen, die haben Ihre Richtlinien und Ihre Bestimmungen, und jeder hält sich daran.
In Deutschland schauen alle nur auf Ihren eigenen Teller und leben den "angeblichen" kurzfristigen Erfolg - und bevor jetzt alle "Bosmann" rufen - wenn sich alle daran halten, an Ihre eigenen Beschlüsse, dann ist Bosmann egal, weil niemand ist gezwungen, mehr als die vereinbarte Anzahl an ausländischen Spielern zu verpflichten. Aber dass ist das Problem, wenn der erste Verein einen Spieler sucht, den er angeblich auf dem Deutschen Markt nicht findet, dann würde er einen ausländischen zurückgreifen und damit jegliche Absprache aller kippen - und er wird sich zu seiner Verteidigung auf "Bosmann" berufen - genau das passiert in Nordamerika nicht, oder warum hat ein eric Lindros jahrelang im Team Canada gespeilt und nicht in der NHL ? Ganz einfach: er wollte nicht nach Quebec, Quebec wollte Ihn nicht traden - und kein NHL-Verein hat auch nur darüber nachgedacht, Lindros zu verpflichten - erst als Quebec den Trade in Betracht gezogen hat. So einfach ist dass.
Zum Schluß noch ein Satz zum Bundestrainer, ich glaube, dass Uwe Krupp einen guten Job macht, im Rahmen der Ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, weil andere Spieler hat er nicht, und in zwei Wochen Training bei der Nationalmannschaft wird er nicht aus Ersatzspielern von viertklassigen Ausländern eine Truppe formen können, die international gegen die Weltelite punktet - es sein denn er kann zaubern.
Und kein Bundestrainer der Welt wird das z.Zt. erreichen - wie sagte eins Hans Zach auf die Frage "was fehlt der Deutschen Mannschaft ?" - 20 NHL-Spiler !!!
Und zu den viertklassigen Spielern der DEL noch einmal: Wieviele DEL-Spieler sind den ausserhalb der deutschen Mannschaft auf dem olympischen Turnier gewesen ? Vikingstad, Trygg, Vasiljews, Rekis - habe ich einen vergessen ? Ein bischen wenig aus der zweitstärksten Liga der Welt ...
Aber Hauptsache die DEG hat schon mal die zweite Mannschaft abgemeldet zugunsten des 37 (?)-jährigen NHL Spielers - ich glaube, wenn sie den abgeben, dann wäre die zweite Mannschaft die nächsten 10 Jahre finanziert
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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Perfekte Ergänzung 
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Pharao
Zamboni-Fahrer
Beiträge: 111
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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dem deutschen eishockey wünsche ich alles gute...
der del und grosskotzigen funktionären die 'keinen zweitligisten sehen der sich anbietet in ihrer elitären klasse zu spielen und deshalb brauche man keinen auf,- und abstieg' wünsche ich die baldmögliche auflösung
wirklich traurig wenn man so etwas über eine liga sagen muss muss aber sie wurde von funktionärsseite kaputt gemacht
ständiger moduswechsel
wahnsinniger spielplan
ein regelwerk das(bedenkt man wie in nhl bzw jetzt in olympia gepfiffen wird mit dem begriff 'pussyhockey' noch unzureichend beschrieben ist)
hallen in denen NULL stimmung aufkommt(die einzige halle wo man bei fernsehübertragungen noch reaktionen vom publikum mitbekommt ist augsburg(mit abstrichen iserlohn) augsburg muss da natürlich sofort weg weil weil da friert...und das im winter....shocking......
tripke muss man da beinahe in schutz nehmen..er ist nur der lautsprecher.........
in der zweiten liga fehlt es nun schlichtweg an der finanzkraft um aufzusteigen....800k nur um sich in eine liga 'einzukaufen' in die man sportlich aufgestiegen ist? und dazu dann noch einen etat von 4 mio stemmen? wo bitte sind wir hier?
der einzige grund hierfür ist es den zweitligisten finanziell den wind aus den segeln zu nehmen um hinterher sagen zu können 'in den letzten jahren hat sich kein zweitligist als sportliche bereicherung für unsere liga erwiesen'....perfide....
das muss als erstes weg....
das einzige was zählen darf ist die sportliche qualifikation....und wenn man dann in der del mit einer juniorentruppe spielen will dann ist das halt so....
kommen wir nun zu meinem lieblingsthema...oberliga/regionalliga(das kann man ruhig zusammenfassen)
dort treibt der wahnsinn ein böses spiel mit den zuschauern.....
nicht nur das in den letzten jahren die vereine gleich reihenweise den bach runtergingen,nein man streitet sich auch noch darüber ob 'die guten bayrischen vereine' noch mit 'den bösen nordvereinen,die sich ihre teams nur auf pump kaufen und somit 'die guten bayrischen vereine' ihrer chancen berauben' mitspielen sollen
nun anscheinend hat man jetzt beschlossen das es nicht so ist.....
allerdings geht es natürlich nicht an das man in bayern alles so macht wie im rest eishockeydeutschlands(gleichhohe ligen innerhalb eines verbandes)
nein...
man installiert eine art 'mini del' als 'oberliga süd' rein darf nur wer jenseits des weisswurschtäquators seine halle stehen hat..und natürlich bleibt man unter deb dach...die anderen können in den lev...und wenn der fall von ex-zweitligisten die im norden beheimatet sind noch so tief wird....ist uns doch egal...mir san mir....
das ganze dient natürlich nur dem zweck das man hinterher sagen kann 'wir sind die einzig wahre oberliga und nur wir haben ein aufstiegsrecht in die zweite liga'...ebenso perfide....
zusammengefasst läst sich sagen das das eishockey lediglich an den funktionären und ihren entscheidungen krankt......
die fans und die sportler sind nur die leidtragenden eines,milde ausgedrückt,amateurhaften kaffeekränzchens das sich für den mittelpunkt der eishockey welt hält 'zitat' die del ist die zweitstärkste liga in europa 'zitat ende'
und das ganze zieht sich runter bis in die 'niederungen' der 4.liga....
DAS ist das wahre problem.....
amateure bestimmen über profis...
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DiSti
Coach
Beiträge: 690
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Letzte Änderung: 26.02.2010 11:10 von DiSti.
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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Das einzige Problem dass ich bei einer drastischen Reduzierung der A-Lizenzen sehe ist ein Preisanstieg für mittelmäßige deutsche Spieler.
Denn ein Spieler aus der ECHL, welcher vom Level vielleicht vergleichbar ist wie ein guter deutscher 2. Ligaspieler, verdient um einiges weniger als sein deutscher Mit/Gegenspieler.
Da muss man schauen dass junge deutsche Spieler zu guten Konditionen nachkommen.
Eine Möglichkeit wäre (an die NHL angelehnt) folgende (die nebenbei auch noch dazu führen würde dass die DEL Teams ihren Nachwuchs besser ausbilden würden).
- Spieler die aus der DNL/Junioren BL aus Altersgründen ausscheiden können von ihrem HEIMATVEREIN einen Standardvertrag angeboten bekommen (z.b. 2 Jahre + 2 Jahreoption, festgelegtes Gehalt/Wohnung/Auto, falls Option gezogen wird steigt das Gehalt natürlich).
- Spieler die von ihrem HEIMATVEREIN kein Angebot bekommen werden frei für andere Vereine
- Spieler die das Angebot ihres DEL Clubs nicht annehmen sind 1-2 Jahre in der DEL gesperrt.
Damit geht man sicher dass die (jungen) deutschen Spieler nicht zu teuer sind.
Mit 22/23 sind die Jungs dann sozusagen "unrestricted" und können anfangen "richtig Geld" zu verdienen.
Durch Regelung geht man auch sicher dass die ausbildenden Vereine etwas von ihren Nachwuchsspielern haben. Vereine wie Hamburg oder Wolfsburg die selbst nicht gute Spieler ausbilden müssen halt auf die Jungs zurückgreifen die von ihren Heimatvereinen nicht unter Vertrag genommen werden.
Da aber auch die Anzahl der Ausländer auf 6-8 reduziert wird, werden die Clubs auch auf ihre Jugendspieler setzen müssen.
Evtl. sollte auch die Möglichkeit bestehen (wie in der ESBG) Ausländerlizenzen neu zu vergeben.
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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@Disti: der Profisport ist ein Ergebnis des Amateursports - schaff die Amateure ab, und der Leistungssport stirbt mit - weil, wenn keine Basis, woher dann die Talente ? Ausnahme: Sport in der Ausübung der ehemaligen DDR: entweder bist gut oder du darfst Deinen Sport nicht ausüben !
@Aktivposten: warum so kompliziert ? Siehe nur in die Schweiz: Die haben weder ein Gehaltsproblem noch ein Problem der guten Schweizer Spieler - und die sind im Nachwuchs mit uns auf Augenhöhe (also keine Lichtjahre weg) - aber die dürfen Ihren Sport in Ihrem Land ausüben und entwickeln sich prächtig dabei - siehe Olympia - und wieviele spielen aus der Mannschaft in der Schweiz ? 16 ! ja 16 - nur sie spielen !!!
Und die haben auch keine festgelegte Gehaltsobergrenze und Androhung von Strafen, wenn du einen Vertrag in deinem Heimatverein nicht annimmst !!!
Die haben einfachere Lösungen - kurzfristige bzw. leistungsorientierte Verträge, bringst du die Leistung nicht, wird deine Gehaltabrechnung etwas schmaler.
Aber die müssen nicht gleich 2 Wochen zuschauen, wenn sie einen Fehler machen, anders als die Deutschen in der "in Deutschland gespielten Eishockeyliga".
Bei der Masse an Nachwuchs, die auf den MArkt strömt, kann sich ein "alter Spieler" nicht zwingend ausruhen, und ein echter Sportler, der lebt seinen Sport - siehe NHL-Profis - die haben es finanziell bestimmt nicht nötig Olympia oder WM zu spielen, aber die wollen dort SPIELEN !!!
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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Neutralo schrieb:
@Disti: der Profisport ist ein Ergebnis des Amateursports - schaff die Amateure ab, und der Leistungssport stirbt mit - weil, wenn keine Basis, woher dann die Talente ? Ausnahme: Sport in der Ausübung der ehemaligen DDR: entweder bist gut oder du darfst Deinen Sport nicht ausüben !
@Aktivposten: warum so kompliziert ? Siehe nur in die Schweiz: Die haben weder ein Gehaltsproblem noch ein Problem der guten Schweizer Spieler - und die sind im Nachwuchs mit uns auf Augenhöhe (also keine Lichtjahre weg) - aber die dürfen Ihren Sport in Ihrem Land ausüben und entwickeln sich prächtig dabei - siehe Olympia - und wieviele spielen aus der Mannschaft in der Schweiz ? 16 ! ja 16 - nur sie spielen !!!
Und die haben auch keine festgelegte Gehaltsobergrenze und Androhung von Strafen, wenn du einen Vertrag in deinem Heimatverein nicht annimmst !!!
Die haben einfachere Lösungen - kurzfristige bzw. leistungsorientierte Verträge, bringst du die Leistung nicht, wird deine Gehaltabrechnung etwas schmaler.
Aber die müssen nicht gleich 2 Wochen zuschauen, wenn sie einen Fehler machen, anders als die Deutschen in der "in Deutschland gespielten Eishockeyliga".
Bei der Masse an Nachwuchs, die auf den MArkt strömt, kann sich ein "alter Spieler" nicht zwingend ausruhen, und ein echter Sportler, der lebt seinen Sport - siehe NHL-Profis - die haben es finanziell bestimmt nicht nötig Olympia oder WM zu spielen, aber die wollen dort SPIELEN !!!
Hört sich ja gut an ABER:
Glaubts du etwa das ein Spieler so einen Vertrag unterschreibt???
Wie läuft denn heute so eine Vertragsverhandlung ab ??
Habe mal ein Gepräch mit einen Vereinsboss (der im Moment in aller Munde ist)darüber geführt.
Da sitzt dann der Spieler nebst Anwalt, Spielervermittler/Manger und Frau/Freundin und knallt dir Konditionen vor den Latz das dir die Spucke wegbleibt.
Da ist dann plötzlich die Wohnung zu klein, das Auto nicht schnell genug oder der Hund hat nicht genug auslauf.
Jetzt möchte man aber aus sportlichen Gründen diese Spieler gerne halten/verpflichten damit die Zuschauer eine wettbewerbsfähige Mannschaft sehen.
Was nun tun???
Entweder Schlucken oder weitersuchen.
Entweder es gibt nur noch leistungsbezogene Verträge oder man kann es gleich vergessen.
Bin aber fest davon überzeugt das fast KEIN Spieler jemals einen solchen Kontrakt unterzeichnen wird.
gruss
Ogie
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•"Von all den Dingen, die mir verloren gegangen sind, habe ich am meisten an meinem Verstand gehangen" (Ozzy Osbourne)
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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Ja, mit den Managern und den Forderungen, da wirst du recht haben, aber ist doch auch legitim, es wird ja bezahlt - hast du auf der anderen Seite aber Leute sitzen, die bestimmte Vereinbarungen getroffen haben, die sie nicht brechen - also die Vereine überbieten sich nicht gegenseitig, und denken nicht nur durch die Vereinsbrille sondern im Sinne der ganzen Liga, dann sieht die Welt schon anders aus.
Und wenn du in die NHL schaust, die Stars, klar die kriegen Ihre Millionen, aber da hast du auch kein Leistungsproblem - die, die mal Stars werden wollen, oder die Spieler der 3 und 4 Reihe, die öfters mal ind Farmteam gehen, die haben etwas andere Verträge - spielen sie NHL bekommen sie "X", spielen sie im Farmteam gibt es nur noch einen Bruchteil von "X" - und es läuft - und es haben alle Ihren Spass, Ihren Sport und Ihre Verträge dabei - aber das ist ja nicht das Ursprungsthema, dass ist und bleibt ja die Tatsache, dass wir unseren deutschen Nachwuchsspielern in Deutschland keine wirkliche Entwicklungsperspektive bieten, dafür aber massenweise viert- und fünftklassige Spieler woher auch immer fördern, bezahlen usw. - und dass kann es letztendlich nicht sein. Wen ein Nachwuchspieler in den Seniorenbereich geht, dann kann er ja fast aufhören, weil ab da an geht es abwärts im internationalen Vergleich, weil jegliche Unterstützung aus den eigenen Reihen fehlt - wobei, auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, die eigenen Reihen (Manager / Trainer) sind ja sehr oft auch aus den Ländern der dritt- und viertklassigen ausländischen Spieler. Ein Teufelskreis.
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Aw: Quo Vadis ? Deutsches Eishockey vor 1 Jahr, 11 Monaten
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zitat:
zusammengefasst läst sich sagen das das eishockey lediglich an den funktionären und ihren entscheidungen krankt......
die fans und die sportler sind nur die leidtragenden eines,milde ausgedrückt,amateurhaften kaffeekränzchens das sich für den mittelpunkt der eishockey welt hält 'zitat' die del ist die zweitstärkste liga in europa 'zitat ende'
und das ganze zieht sich runter bis in die 'niederungen' der 4.liga....
DAS ist das wahre problem.....
amateure bestimmen über profis...
zitat ende
meine bemerkung bezog sich auf amateurhafte vorstände von
profi,- halbprofimannschaften/ligen.....keinesfalls auf den amateursport...
wenn profis von amateuren 'regiert' werden kann nichts gutes dabei rauskommen....
ich denke mal das war nicht missverständlich sofern man den ganzen text gelesen und nicht nur überflogen hat..... 
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DiSti
Coach
Beiträge: 690
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Letzte Änderung: 26.02.2010 19:14 von DiSti.
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