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Oberliga OL-Süd EHF Passau Der letzte Showdown

Der letzte Showdown
EHF Black  Hawks Passau Oberliga Süd. Mit nur drei Verteidigern und neun Stürmern ging das vorletzte Spiel der Black Hawks in der Hauptrunde fast erwartungsgemäß verloren. Gegen den Tabellenführer Peiting war die Rumpfmannschaft von Trainer Dave Rich im ersten Drittel noch gleichwertig, aber vier Gegentreffer binnen zehn Minuten im Mitteldrittel waren zu viel um noch entscheidend gegenhalten zu können.
Das brachte dem jungen Christoph Zawatsky im letzten Drittel auch einen weiteren Einsatz im Black Hawks Tor ein. Aber auch er konnte gegen den in Spiellaune auftrumpfenden Primus nichts ausrichten. Mit insgesamt vier Überzahltoren schoss sich die Mannschaft von Leos Sulak schon für die kommenden Playoffs ein. Für diese gilt es am kommenden Freitag für die Black Hawks die Weichen richtig zu stellen. Der EC Peiting konnte am Dienstagabend wieder eindrucksvoll, warum man ihm in der ersten Playoffrunde aus dem Weg gehen will. Um diesem Schicksal zu entgehen muss die Mannschaft von Dave Rich aber am kommenden Freitag unbedingt gegen Deggendorf Fire gewinnen.

Der EV Regensburg ist den Habichten nämlich auf den Fersen. Nur zwei Punkte liegen die Domstädter zurück und haben mit Erding und Klostersee das leichtere Restprogramm. Da heißt es also die Ärmel hochkrempeln und durch. Gegen den kanadischen Sturm von Fire braucht Rich aber unbedingt wieder seine Verteidiger zurück. Steiger, Müller, Horvath und Kapzan fehlten alle am Dienstag. Um Andrew Shembri, Brett Wilson und Nicolas Sochatsky zu stoppen müssen die Raubvögel wieder ähnlich defensiv agieren wie im letzten Nachbarduell in Deggendorf. Auch für Fire geht es noch um die Ausgangssituation für die anstehenden Playoffs. Rang fünf ist der Mannschaft um Coach Kim Collins fast nicht mehr zu nehmen, obwohl der EHC Klostersee nur drei Punkte Rückstand hat. Fire hat allerdings noch ein Spiel weniger absolviert. Die möglichen Playoffgegner heißen damit Füssen oder Selb, die ihrerseits noch heftig um Rang drei rangeln. In jedem Fall wird es am kommenden Freitag das letzte Aufeinandertreffen der Lokalrivalen in der laufenden Saison. Es sei denn…beide niederbayerischen Teams kommen bis ins Halbfinale der Aufstiegsplayoffs! Dann könnten zu den acht Derbys noch mindestens drei weitere kommen.

StatistikEC Peiting - EHF Passau Black Hawks e.V. 7:1 (1:1, 4:0, 2:0)Tore: 0:1 Thomas Gabler (Überzahl-Tor) (Igor Bacek, Daniel Bucheli) 6:11, 1:1 MaximilianReindl (Premysl Sedlak, Alexander Simon) 13:21, 2:1 Michael Kreitl (Überzahl-Tor) (ohneAssist) 27:40, 3:1 Josef Kottmair (Manfred Eichberger) 32:57, 4:1 Robin Slanina (Überzahl-Tor) (Michael Kreitl, Milos Vavrusa) 36:18, 5:1 Florian Stauder (Martin Guth, Florian Simon)37:55, 6:1 Martin Guth (sechster Feldspieler) (Christian Mayr, Alexander Simon) 43:34, 7:1 Martin Guth (Überzahl-Tor) (Michael Kreitl, Gordon Borberg) 17:06

Strafen: Peiting 16min, Passau 20min,Zuschauer: 427

Schiedsrichter: Adam Niejodek 1.Linienschiedsrichter: Tobias Boos 2.Linienschiedsrichter: Rene Kittan

eishockey.net / PM Passau




 
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