| Spitzenspiel in der Kasseler Eissporthalle |
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Tabellensituation: Die Löwen Frankfurt belegen derzeit mit elf absolvierten Spielen und 22 Punkten den zweiten Tabellenplatz hinter dem EHC Dortmund. Die Huskies, nach wie vor sportlich ungeschlagen, rangieren mit neun absolvierten Partien auf Platz vier. Die Form:Nach einigen durchwachsenen Leistungen und eher unerwarteten Niederlagen, die schmerzlichste wohl beim Derby in Bad Nauheim, welches die Roten Teufel mit 4:1 für sich entscheiden konnten, scheinen sich die Löwen gefangen zu haben. Zuletzt gelangen ihnen zwei Siege, ein 5-4 in Herford und, was aufhorchen lässt, ein deutlicher 4-1 Erfolg am vergangenen Freitag gegen den Tabellenführer aus Dortmund. Die Huskies hingegen eilen weiterhin von Sieg zu Sieg. Neben den sechs am „grünen Tisch“ aberkannten Punkten haben sie lediglich einen Zähler beim Sieg nach Penaltyschießen gegen den Spitzenreiter aus Dortmund abgeben müssen. Zuletzt hatten es die Huskies am Freitag mit den Königborn Bulldogs zu tun und taten sich dabei mit der glänzend eingestellten Mannschaft, die die Huskies an den Rand einer Niederlage brachte, sichtlich schwer. Erst eine Aufholjagd, gepaart mit einer deutlichen Leistungssteigerung im letzten Drittel und ein Tor 10 Sekunden vor Schluss sicherten den Huskies drei Punkte. Die Huskies waren allerdings nicht die Einzigen, die sich mit dem Team aus Unna schwer tat. Dem Rivalen aus Frankfurt erging es noch schlechter, denn sie gerieten in Unna mit 2:5 unter die Räder. Die Top-Scorer: Die Huskies platzieren gleich vier ihrer Spieler unter den Top 8 der Liga. Manuel Klinge führt die Top-Scorer-Liste derzeit mit 30 Punkten aus acht Spielen an, auf Platz drei folgt Petr Sikora mit 26 Punkten, gefolgt von Alex Heinrich und Michael Christ auf den Plätzen sieben und acht mit 21 bzw. 20 Punkten. Von den Löwen Frankfurt platziert sich lediglich Simon Barg unter den Top 20 der Liga. Könnte ein Zeichen für die Ausgeglichenheit der Reihen des Teams vom Main sein, aber vielleicht auch ein Zeichen dafür, dass, wie die Medien berichten, die Stürmer der Löwen noch nicht so eingeschlagen haben wie man es sich vielleicht vorgestellt hat. Mit bislang 50 Toren aus elf Spielen liegen die Löwen allein von der Anzahl der erzielten Treffer nur auf Platz sieben der Liga. Mit 64 erzielten Treffern aus nur neun Spielen liegen die Huskies auf Platz drei der Liga, hinter Dortmund (66 Treffer aus elf Partien) und Duisburg (65 Treffer aus neun Partien).Die Abwehr: Beide Teams haben in ihren Spielen bislang 27 Gegentore kassiert, die Huskies allerdings aus zwei Spielen weniger.Bei den Huskies ist in den vergangenen Spielen zu oft der Schlendrian eingekehrt. Nicht selten haben unnötige Fehler in der Defensive direkt zu Gegentoren geführt, letztmals beim Spiel in Unna. Auch wenn die Offensive die Fehler immer wieder gut gemacht hat, gilt es für die HuskiesDefense, die Fehler am Sonntag abzustellen. Die Trainer: Mit Clayton Beddoes auf Frankfurter Seite und Jamie Bartman als Headcoach der Huskies stehen zwei DEL-erfahrene Haudegen an der Bande. Insbesondere Jamie Bartman hat bereits durch einige Kniffe wie z.B. beim Spiel gegen den EHC Dortmund unter Beweis gestellt, dass er ein echter Trainerfuchs ist. Die Torhüter: Wohl derzeit die Achillesferse der Löwen. Nach der schweren Verletzung der Nr. 1 Boris Ackers hüten nun mit dem 21-jährigen Christian Wendler und dem 18-jährigen Dennis Schulz zwei eher unerfahrene Youngsters das Tor der Löwen. Zwar machen die beiden Goalies ihre Sache recht ordentlich, eine „Lebensversicherung“, wie Löwen-Sportchef Michael Bresagk Boris Ackers bezeichnete, sind sie aber sicher nicht. Die Huskies hingegen haben mit Martin Fous und Adam Ondraschek zwei erfahrene Goalies in ihren Reihen, die bislang starke Leistungen erbracht haben. Die Verletztenliste:Bis auf Boris Ackers wird Löwen-Coach Clayton Beddoes voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung haben, Huskies-Trainer Jamie Bartman muss vermutlich auf Jiri Mikesz (Pferdekuss) verzichten. Die Fans: Sicherlich eines der Vorzeigestücke beider Clubs. Zum ersten Saisonspiel gegen die Huskies meldeten die Löwen mit 7000 Zuschauern „ausverkauft“, knapp 1000 Kasseler Fans begleiteten ihr Team an den Main, sorgten für eine unglaubliche Stimmung und wurden Teil eines legendären Ereignisses. Auch wenn die Punkte im Nachgang wieder an die Löwen gingen, sportlich kann den Huskies den ersten Sieg am Bornheimer Hang nach 16 Jahren nicht mehr nehmen. Mit einem Zuschauerschnitt von 3740 bzw. 3490 Zuschauern im Schnitt führen die beiden Teams die Zuschauertabelle mit großem Abstand an.Am Sonntag rechnen die Huskies, auch wenn es derzeit noch ausreichend Stehplatztickets gibt, mit einer ausverkauften Halle, das wären 6100 Zuschauer bei einem Oberligaspiel. Keine Frage, die Halle wird brennen. Prognose: Hessenderbys haben ihre eigenen Gesetze. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Daher wäre es müßig, eine Prognose abzugeben. Eines ist aber sicher. Wenn es die Möglichkeit gäbe, die Zeit bis zum morgigen Abend zu beschleunigen, würden es die meisten Fans vermutlich tun. Zur Info für alle Fans der Teams im Westen: Oberliga West Live-Ticker eishockey.net/ PM Kassel Huskies Nützliche Links zur Oberliga-West 2011/12
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