| HEV mit zwei Gesichtern – und zwei Niederlagen |
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Doch von Anfang an. Am Freitag Abend traten die Ice Dragons bei den Duisburger Füchsen an, einer mit Förderlizenzspielern gespickten Topmannschaft. Die Marschroute der Ice Dragons war klar. Hinten gut stehen und mit Kontern zum Erfolg kommen. Doch bereits in der 5. Minute wurde dieses Vorhaben über den Haufen geworfen! Nach einem Herforder Fehlpass standen auf einmal 3 Duisburger vor Jacob Lamers und Clarke Breitkreuz brachte die Gastgeber in Führung. Während die Gastgeber nun immer mehr Druck machten, häuften sich beim HEV die Fehler, nichts lief mehr zusammen. So konnten Dennis Fischbuch mit einem Doppelpack und Christoph Ziolkowski die Gastgeber bis zur Pause mit 4:0 in Führung bringen. Die Ice Dragons konnten sich bei Jacob Lamers bedanken, dass es nicht schon deutlich höher stand. Im zweiten Drittel änderte sich das Bild nicht. Duisburg spielte, Herford war gedanklich und läuferisch immer einen Schritt zu spät. Die Überlegenheit nutzen Alexander Preibisch, Pascal Behlau, Christoph Ziolkowski, Patrick Gogulla und erneut Alexander Preibisch, um ihr Team uneinholbar in Front zu bringen. Nach gut 30 Minuten machte dann Lamers Platz für Lars Morawitz, doch der konnte das 10:0 von Matt MacKay, kurz vor Ende des zweiten Drittels, auch nicht mehr verhindern. Im letzten Drittel liessen es die Gastgeber ruhiger angehen, erhöhten dennoch durch Treffer von Clark Breitkreuz, Mats Schöbel und Michael Hrstka auf den Endstand von 13:0. Für die Ice Dragons, die im ganzen Spiel nur 3 mal aufs gegnerische Tor schossen und erstmals in dieser Saison ohne eigenen Torerfolg blieben, eine bittere Lehrstunde. Torfolge:1:0 Breitkreutz/Fröhlich/MacKay (04:59); 2:0 Fischbuch/Breitkreuz/MacKay (08:34) PP1;3:0 Fischbuch/Schöbel/Klingsporn (09:23); 4:0 C.Ziolkowski/Preibisch/Palka (10:13);5:0 Preibisch/Palka/Schmidt (21:03); 6:0 Behlau/C.Ziolkowski/Dugain (24:48);7:0 C.Ziolkowski/Preibisch/T.Ziolkowski (27:12); 8:0 Gogulla/C.Ziolkowski (29:01);9:0 Preibisch/Palka/C.Ziolkowski (29:39); 10:0 MacKay/Breitkreuz/T.Ziolkowski (36:07);11:0 Breitkreuz/Fröhlich/MacKay (42:32); 12:0 Schöbel/Fischbuch/Hrstka (51:48);13:0 Hrstka/Schmidt/C.Ziolkowski (58:09) PP1 Strafminuten:Duisburg 6Herford 10 Vollkommen verändert, wenn auch mit dem komplett gleichen Kader, zeigten sich die Ice Dragons am Samstag Abend im heimischen Eisstadion „Im Kleinen Felde“. Knapp 700 Zuschauer, darunter auch 100 Gästefans, sorgten für eine fantastische Atmosphäre, die auch in der anschließenden Presskonferenz von beiden Coaches gelobt wurde. So unterschiedlich die Vorausstzungen der beiden Teams, so unterschiedlich war auch die Herangehensweise an das Spiel. Während die mit Profis gespickten Gäste mit hohem Tempo und viel Druck versuchten, dass von Lars Morawitz hervorragend gehütete Tor unter Beschuss zu nehmen, setzten die Ice Dragons auf harte Arbeit in der Defensive und suchten ihr Heil in vereinzelten, aber immer wieder brandgefährlichen Kontern. Die Gäste wurde im Herforder Drittel immer nach außen gedrängt, um so keine einfache und freie Schussbahn auf das Herforder Tor zu ermögliche, vorm Tor wurde kompromisslos aufgeräumt. Auf der Gegenseite musste der Frankfurter Goalie Dennis Schulz einige Male Kopf und Kragen riskieren, hatte 2 mal Glück, dass die Scheibe kurz vor der Linie liegen blieb. Die Gäste konnten dann in der 16. Minute aus ihrer spielerischen Überlegenheit Kapital schlagen, als Kevin Thau eine Vorarbeit von Tim Bornhausen und Dominique Hensel zur 0:1 Führung nutzte, von den Spielanteilen her hoch verdient. Doch der Treffer warf die Gastgeber nicht um, sie blieben konsequent bei Ihrer Linie und hielten den knappen Rückstand bis zur Pause. Im zweiten Drittel bissen sich die Gastgeber noch besser in die Partie, es blieb spannend, wenn auch vorerst keine Tore fielen. Kurz vor Schluss des Drittels ging es dann aber ganz schnell! In der 38. Minute fing Fraser Smith eine Scheibe ab, lief auf den Frankfurter Torwart zu und konnte nur durch ein Foul gestoppt werden, der Schiedsrichter entschied auf Penalty! Smith lief an, verzögerte, Dennis Schulz im Frankfurter Tor verlor die Nerven, und verschob mit den Schlittschuhen das Tor, noch bevor Smith geschossen hatte. Der Schiedsrichter entschied auf technisches Tor, die Ice Dragons hatten das Spiel ausgeglichen. Und es lief noch immer die 38. Minute, als Marc Keller einen Konter fuhr, auf den mitgeeilten Danny Reiss zurücklegte der dann die Ice Dragons mit 2:1 in Führung brachte! Die Halle kochte! Doch die Frankfurter reagierten prompt. Nur 30 Sekunden später glich Jan Barta nach Vorlage von Alexander Althenn und Simon Barg aus. Wer jetzt dachte, das wars in diesem Drittel, hatte jedoch die Rechnung ohne Florian Kiel gemacht. Er erkämpfte sich die Scheibe an der gegnerischen blauen Linie, spielte zu Josh Piro, der legte ab zu Danny Reiss und der spielte erneut Florian Kiel an. 3 schnelle Schritte, ein Schlagschusshammer von der blauen Linie und Dennis Schulz blieb nur das nachsehen, 5 Sekunden vor der Pause führten die Ice Dragons plötzlich mit 3:2! Dies war dann auch der Zwischenstand zur Pause, die Sensation lag in der Luft! Die Frankfurter wechselten im letzten Drittel den Torwart, Christian Wendler kam für Dennis Schulz. Anschließend mühten sich Gäste um zurück ins Spiel zu kommen, erzeugten Dauerdruck auf Lars Morawitz, der jedoch über sich selbst hinauswuchs und anschließend zu Recht zum Herforder Spieler des Spiels gewählt wurde. Doch in der 45. Minute war auch Morawitz machtlos, als Ryan Fairbarn auf Vorlage von Simon Barg und Max Seyller den Ausgleich erzielte. Die Ice Dragons wirkten ein wenig geschockt, die Gäste machten nun mächtig Alarm! Knapp 10 Minuten vor Schluss gingen sie dann in Führung, Alexander Althenn nutzte eine Vorarbeit von Christopher Kasten und Marco Müller zum 3:4. Und nur gut eine Minute später brachte Max Seyller die Löwen auf Vorarbeit von Sven Breiter und Alexander Althenn sogar mit 3:5 in Führung, der Widerstand der Ice Dragons schien gebrochen. Dazu kamen nun einige dumme Strafzeiten, so dass die Löwen viel Zeit in Überzahl verbrachten. Erstaunlicherweise jedoch hatten die HEV Cracks gerade in gegnerischer Überzahl hervorragende Torchancen. Und konnten sogar eine nutzen! Fraser Smith startete durch, überlief zwei Frankfurter Spieler, legte ab auf Josh Piro, der den mitgelaufenen Danny Reiss bediente. Dessen Schlagschuss konnte Christian Wendler nur prallen lassen und Smith versenkte die Scheibe zum 4:5 Anschluss in die Maschen. Der Jubel auf den Rängen kannte keine Grenzen und auch die HEV Cracks schienen Morgenluft zu schnuppern. Einzig ein Treffer wollte Ihnen nicht gelingen. Kurz vor Schluss nahm Coach Bruce Keller eine Auszeit, um noch einmal letzte Anweisungen zu geben. Was auch immer die Anweisungen waren, sie wurden Makulatur, als Josh Piro 20 Sekunden vor Schluss noch eine Strafzeit kassierte. Doch Aufgeben wollten die Ice Dragons nicht, kamen mit der Schlusssirene nochmal zur Ausgleichschance, konnten sie jedoch nicht nutzen. Am Ende wurden die HEV Cracks aber dennoch gefeiert, hatten sie den klar favorisierten Gästen doch alles abverlangt! Torfolge:0:1 Thau/Bornhausen/Hensel (15:22); 1:1 Smith (37:03) Penalty; 2:1 Reiss/M.Keller (37:58);2:2 Barta/Althenn/Barg (38:24); 3:2 Kiel/Reiss/Piro (39:55); 3:3 Fairbarn/Barg/Seyller (44:20);3:4 Althenn/Kasten/Müller (50:07); 3:5 Seyller/Breiter/Althenn (51:35); 4:5 Smith/Reiss/Piro (54:40) UZ1 Strafminuten:Herford 16Frankfurt 6 eishockey.net / PM Herford Nützliche Links zur Oberliga-West 2011/12
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