| Bad Nauheim unterliegt Hamm mit 2:4 |
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Die Hausherren wollten das Spiel von der ersten Minute an dominieren, doch der starke Benjamin Voigt im Kasten der Hammer entschärfte Schüsse von Weibler (2.) und Cardona (6.). Das war aber auch schon die ganze Herrlichkeit der Roten Teufel, die in der Folgezeit den Faden verloren. Die Eisbären kamen besser in die Partie und gingen mit der ersten Chance durch Nieberle in Führung, als der Gäste-Stürmer ganz frei am langen Pfosten stand und nach einem mustergültigen Querpass einnetzen konnte. Die Hessen schienen geschockt, denn Hamm machte weiter Druck und legte durch Vanek nach einem Fehler von Baum gar auf 2:0 vor. Es bedurfte erst einer Überzahl der Hausherren, mittels derer Stanley aus spitzem Winkel seinen eigenen Rebound zum 1:2-Anschlusstreffer nutzte. Die kampfstarken Westfalen konterten aber sofort und legten durch Sondermann mit einem von Cardona abgefälschten Blueliner auf 3:1 zu ersten Pause vor. Erwartete man nun wütende Angriffe der Roten Teufel im Mittelabschnitt, so sah man sich getäuscht. Zu viele Abspielfehler und Einzelaktionen behinderten ein konstruktives Angriffsspiel, selbst eine Minute 5 gegen 3-Powerplay brachte nichts Verwertbares. Stattdessen hätte Hamms Bergstermann in der 28.Minute einen Fehler von Baldys fast ausnutzen können, seinen Alleingang stoppte Markus Keller im Tor der Gastgeber. Hamm blieb am Drücker und hatte durch Vanek gar einen Pfostenschuss zu verzeichnen, was die Spielanteile zwar nicht widerspiegelte, doch die Eisbären blieben stets gefährlich, während Hamms Goalie zum Matchwinner avancierte. Manuel Weibler ließ die Hoffnung bei den knapp 800 Fans noch einmal aufkeimen, als er in der 35.Minute einen Rebound zum 2:3-Pausenstand nutzen konnte. Im letzten Drittel war es ein reines Anrennen der Roten Teufel, die den Ausgleich erzwingen wollten. Chancen hierzu waren durchaus vorhanden, doch Voigt erwies sich als unüberwindbar. Als die Gastgeber in der letzten Spielminute den Torhüter vom Feld nahmen, markierte Vanek mit einem Schuss ins leere Netz den 4:2-Siegtreffer für die Gäste. "Ich habe diese Thematik die ganze Woche angesprochen, dass wir den Gegner nicht unterschätzen dürfen. Es ärgert mich maßlos, dass wir hier nicht entsprechend reagiert haben. Wir sind allerdings im Oktober und haben dementsprechend noch nicht die volle Leistungsfähigkeit", hat der EC-Coach einen positiven Ausblick auf die anstehenden Auswärtsspiele am Sonntag in Essen und nächsten Freitag in Duisburg, ehe sein Team am Sonntag, den 16. Oktober zuhause gegen Herford antreten wird. EC Bad Nauheim - Hammer Eisbären 2:4 (1:3, 1:0, 0:1) Tore: 0:1 (06:36) Nieberle 0:2 (09:43) Vanek 1:2 (13:38) Stanley PP 5-4 1:3 (18:27) Sondermann 2:3 (34:42) Weibler 2:4 (59:30) Vanek ENG Zuschauer: 923 Strafminuten: ECN 6 / EBH 16 eishockey.net / PM Bad Nauheim Nützliche Links zur Oberliga-West 2011/12
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