| Wild Boys ohne Probleme ins Achtelfinale eingezogen |
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Trotz erneutem Biergartenwetter zog es fast 400 Zuschauer an den Chemnitzer Küchwald und sollten Ihren Besuch nicht bereuen. In einem anfänglich ausgeglichenem Spiel mussten die Wild Boys nach gerade mal 53 Sekunden die erste Strafzeit hinnehmen, konnten diese aber ungeschadet überstehen. Wie es besser gemacht wird, zeigten die Chemnitzer dann in der achten Minute. Die erste eigene Überzahl dauerte ganze 17 Sekunden als Klemens Kohlstrunk für die 1:0 Führung sorgte. Keine zwei Minuten später war es Tobias Rentzsch der, wiederum in Überzahl, auf 2:0 erhöhte und so sollte es weiter gehen. In der 12. Minute die dritte Überzahl der Wild Boys und schon stand es 3:0. Diesmal war es Eric Haiduk, der die kleine Hartgummischeibe im Kasten der Gäste unterbrachte. Das es aber auch bei fünf gegen fünf geht, zeigte dann Roman Wunderlich mit seinem Treffer zum 4:0. Als sich die Timmendorfer dann von der Strafbank fern hielten, sollten auch sie wieder besser ins Spiel kommen und so gelang ihnen dann durch Patrick Saggau auch der erste Treffer. Nun drückten die Norddeutschen weiter, wurden aber in der Schlussminute klassisch ausgekontert und durch Jörg Pohling mit dem 5:1 bestraft. Mit dieser klaren Führung ging es in die erste Pause. Auch im Mitteldrittel zeigten die Chemnitzer, wie effektiv sie ihre Überzahlsituationen zu nutzen wissen. Zunächst stand aber Roman Kondelik im Brennpunkt. Ein gegen die Chemnitzer verhängter Penalty, brachte den Gästen die Möglichkeit noch einmal ins Spiel zurück zu kommen. Doch Roman kaufte dem Timmendorfer mit all seiner Routine den Schneid ab und es stand weiter 5:1. Gegen Ende des Drittels zeigten die Chemnitzer dann wieder wie ihre Effektivität in Überzahlsituationen. Zunächst traf Eric Haiduk von der blauen Linie zum 6:1, ehe Michal Vymazal seinen Sturmpartner Tobias Rentzsch mustergültig bediente und dieser den 7:1 Pausenstand herstellte. Sollte auf Gästeseite noch Einer an ein Wunder geglaubt haben, so konnte er diesen Traum gleich zu Beginn des Schlussdrittels begraben. Nur 29 Sekunden waren gespielt, da versenkte erneut Tobias Rentzsch die Scheibe zum 8:1 im Timmendorfer Kasten. Als Michal Vymazal in die Kühlbox musste, zeigten die Norddeutschen, dass sie ebenfalls in Überzahl treffen können. So gelang Kenneth Schnabel der zweite Gästetreffer, welcher aber nur noch Ergebniskosmetik darstellte. In der 46.Minute wechselten die Chemnitzer ihren Goalie und Patrick Fücker zeigte, das er ein sehr guten Backup für Roman Kondelik ist. Aufregegung dann als die Chemnitzer wieder einmal in Überzahl waren und Kevin Geier auf dem Weg zum gegnerischen Tor war. Kevin wurde unsanft aufgehalten und zeigte sofort eine Verletzung an. Doch der Schiedsrichter sah es anders und schickte Kevin wegen Reklamierens für 10 Minuten auf die Strafbank. Allerdings bevorzugte Kevin den Weg in die Kabine, um sich behandeln zu lassen. Nach einer Nachlässigkeit der Chemnitzer Verteidigung konnte Thorben Saggau allein auf Patrick Fücker zulaufen und nutzte seine Chance, um auf 8:3 zu verkürzen. Der anschließende Anstoßbully brachte die nächste Strafe für die Gäste, da sich der Torschütze zu einem Crosscheck gegen Michal Vymazal hinreißen ließ. Diese Tätlichkeit bestraften die Wild Boys nach nur 12 Sekunden mit dem 9:1 durch Roman Wunderlich. Eine weitere Strafe der Gäste nutzte Michal Vymazal, um seine starke Leistung mit dem Treffer Nummer zehn zu krönen. Den Schlusspunkt unter die Partie setzen die Timmendorfer, die durch Patrick Saggau noch auf 10:4 verkürzen konnten. Am Ende ein klarer und verdienter Sieg der Wild Boys, der wieder einmal die alte These „Auf der Strafbank gewinnst man keine Spiele“ bewahrheitete. Immerhin gelangen den Chemnitzern ganze sieben Tore in Überzahl, was bei 12 Möglichkeiten eine Quote von fast 60% darstellt. Nach dem Spiel zeigte sich Coach Mannix Wolf mit dem Sieg zufrieden, wusste aber auch,dass im Defensivbereich noch Einiges an Trainingsarbeit benötigt wird. Am nächsten Wochenende stehen für die Wild Boys die wohl ersten richtig schweren Spiele auf dem Programm. Dabei geht es am Freitag nach Schweinfurt, ehe dann nur einen Tag später das Rückspiel in Chemnitz stattfindet. Dies ist jedoch noch längst nicht alles. Während am Samstag auch die offizielle Saisoneröffnung des ERV Chemnitz mit Nachwuchsturnier und dem 2.Chemnitzer Eisfussballturnier stattfindet, gastieren die Wild Boys von 13 – 14 Uhr beim 2.Hartmannsdorfer Gewerbefest zu einer Autogrammstunde. Wild Boys Chemnitz Tor: Kondelik, Fücker Verteidigung: Dvorak, Kohlstrunk, Frank,M., Pohling, Frank,K. Voigt Sturm: Vymazal, Wunderlich, Schümann, Hofverberg, Geier, Haiduk, Rentzsch, Uhlig, Stiegler Wild Boys Chemnitz – Timmendorfer Strand 10:4 (5:1,2:0,3:3) 1:0 (7:34) Kohlstrunk (Rentzsch, Vymazal) 5-4 PP 2:0 (9:05) Rentzsch (Frank,K., Dvorak) 5-4 PP 3:0 (11:22) Haiduk (Hofverberg, Geier) 5-4 PP 4:0 (12:57) Wunderlich (Rentzsch, Vymazal) 4:1 (14:48) Saggau,P. (Meyer, Saggau,T.) 5:1 (19:18) Pohling (Haiduk, Hofverberg) 6:1 (36:55) Haiduk (Geier, Pohling) 5-4 PP 7:1 (38:44) Rentzsch (Vymazal, Wunderlich) 5-4 PP 8:1 (40:29) Rentzsch (Vymazal, Wunderlich) 8:2 (44:35) Schnabel (Saggau,P., Rieck) 5-4 PP 8:3 (51:29) Saggau,P. (Köglin, Saggau,T.) 9:3 (51:44) Wunderlich (Vymazal, Dvorak) 5-4 PP 10:3 (54:35) Vymazal (Rentzsch, Dvorak) 10:4 (56:21) Saggau,P. (Buchen) Strafminuten: 12 + 10 für Geier / 24 eishockey.net / PM Chemnitz Nützliche Links zur Oberliga-Ost 2010/11
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