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Rückblick: Die Washington Capitals setzten sich in Runde eins locker und leicht mit 4:1-Siegen gegen die New York Rangers durch. Zweimal war jedoch eine Overtime nötig, ehe die Caps das Eis als Sieger verlassen konnten.
Der Tampa Bay Lightning war in der ersten Playoff-Runde die einzige Mannschaft, die ein höher gesetztes Team - in diesem Fall die Pittsburgh Penguins - aus dem Rennen werfen konnte. 4:3 lautete das Endergebnis gegen den Stanley Cup Sieger von 2009.
Ausblick: Die Offensive der Caps ist bekanntermaßen über jeden Zweifel erhaben. Allerdings sollte sich Nicklas Backström allmählich dem Niveau seiner Kollegen anpassen, denn der Schwede läuft bislang ein wenig hinter der Musik her. Wer vor den Playoffs allerdings erwartet hatte, dass die Caps in bester Trainingsspiel-Manier nur blind nach vorne laufen, sah sich getäuscht. Die Rasselbande von Bruce Boudreau scheint erwachsen zu werden und zu erkennen, dass eine gesunde Defensive der Schlüssel zum Erfolg ist. Stabilisiert von Michal Neuvirth ließen die Caps zum Beispiel in der letzten Partie gegen die Rangers kaum gefährliche Torszenen zu. Das liegt nicht zuletzt an den beiden Youngstern Karl Alzner und John Carlson, die sich perfekt ergänzen. Alzner stabilisiert die eigene Zone, Carlson belebt die Offensive, zu der auch der seit Spiel drei verletzte Mike Knuble stoßen könnte. Und wenn es mal nicht läuft, gibt es ja noch immer einen Alex Ovechkin.
Mit viel Rückenwind geht der Tampa Bay Lightning in die Serie gegen Washington, warf man doch den Favoriten aus Pittsburgh in sieben Spielen aus dem Rennen. Einer der Garanten war der 41-jährige Schlussmann Dwayne Roloson, der sich als ältester Torhüter, dem in einem siebten Spiel ein Shutout gelang, in die Geschichtsbücher eintrug. Mehr muss allerdings von Torjäger Steve Stamkos kommen, dem in der ersten Runde lediglich zwei Treffer gelangen. An dessen Stelle sprangen dann aber Akteure wie etwa Sean Bergenheim oder Dominic Moore in die Bresche. Stark präsentierten sich auch Martin St. Louis und Vinny Lecavalier.
Schlüssel zum Sieg: Special Teams. Die Caps überzeugten in der Auftaktrunde mit einem starken Unterzahlspiel, während der Lightning mit knapp 30 Prozent das drittbester Powerplay stellte. Zudem bleibt abzuwarten, ob Michal Neuvirth die Leistungen aus Runde eins bestätigen kann. Unterm Strich machen die Caps aber den stärkeren und konstanteren Eindruck.
eishockey.net tippt: Washington setzt sich mit 4:2 Siegen durch.
Halbfinale - Western Conference
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