NHL. 0:3-Serienrückstand gegen Vancouver. Der amtierende Meister aus Chicago steht vor einem langen Sommer. In der vergangenen Nacht unterlagen die Hawks den Vancouver Canucks auf eigenem Eis mit 2:3 und liegen in der Best-of-Seven-Serie nun mit 0:3 zurück. Die Anaheim Ducks gerieten gegen Nashville ebenfalls ins Hintertreffen, die Rangers verkürzten gegen Washington.
Viertelfinale - Western Conference
 Chicago Blackhawks -  Vancouver Canucks 2:3 (1:0; 1:2; 0:1)
Der Meister steht vor dem Aus. Im United Center unterlagen die Chicago Blackhawks den Vancouver Canucks mit 2:3. Den Canucks fehlt nur noch ein sieg zum Weiterkommen. Ein schlechtes Powerplay sowie viele Unkonzentriertheiten führten aus Sicht der Hawks zur Pleite. Zwar gingen sie durch Duncan Keith früh in Führung, konnten jedoch kurz danach eine lange doppelte Überzahl nicht nutzen. Ein Doppelschlag binnen 54 Sekunden brachte den Canucks die Wende. zunächst traf Christian Ehrhoff zum 1:1, danach stocherte Daniel Sedin den Puck zum 2:1 über die Linie. Nachdem Patrick Sharp in Überzahl zum 2:2-Ausgleich getroffen hatte, stellte Mikael Samuelsson die Weichen im letzten Drittel mit seinem Treffer auf Sieg. Die Hawks konnten nichts mehr zusetzen und müssen nun das Unmögliche schaffen: Vier Siege in Serie. Insgesamt ist dieses Kunststück in der Geschichte der NHL erst drei Teams gelungen.
Playoff-Stand: 0:3
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Nashville Predators - Anaheim Ducks 4:3 (2:0; 0:2; 2:1)
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Dank eines 4:3-Heimerfolgs gegen Anaheim gehen die Nashville Predators mit 2:1 in Führung. Martin Erat, Jordin Tootoo, David Legwand und Mike Fisher erzielten die Tore. Für die Ducks, die das erste von zwei Spielen ohne den gesperrten Bobby Ryan auskommen mussten, trafen Oldie Teemu Selänne (2) und Matt Beleskey. Preds-Goalie Pekka Rinne bekam nur 16 Schüsse auf seinen Kasten.
Playoff-Stand: 2:1
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Viertelfinale - Eastern Conference
New York Rangers - Washington Capitals 3:2 (0:0; 1:1; 2:1) |
In einem spannenden Spiel setzten sich die New York Rangers mit 3:2 gegen die Washington Capitals durch und verkürzten in der Serie gegen Ovechkin und Co. auf 1:2. Brandon Dubinsky sorgte rund eineinhalb Minuten vor dem Ende mit seinem Tor für die Entscheidung. Erik Christensen, Vinny Prospal (Rangers) sowie Alex Ovechkin und Mike Knuble hatten zuvor für ein 2:2 gesorgt. Und als alle schon mit einer Verlängerung rechneten, schlug Dubinsky zu.
Playoff-Stand: 1:2
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Dennis Kohl für eishockey.net
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