| Saisonende nach 2:4 Niederlage für die Joker - tolle Vorrunde überwiegt |
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Joker-Coach Ken Latta musste neben dem Langzeitverletzten Mike Wehrstedt auch auf Dominic Krabbat verzichten. In der selben Minute startete Radek Krestan ein tolles Solo, spielte gleich mehrere Jokerakteure inclusive Torhüter Vajs aus, um dann doch in einem schwierigen Winkel nur das Außennetz zu treffen. Doch als Rob McFeeters die Strafbank drückte, machte es Krestan besser und stocherte die Scheibe in einer unübersichtlichen Situation zum 0:1 über die Linie. Gleich zu Beginn des Mitteldrittels nutzten die Wild Wings ein Powerplay durch Brock Hooton, um erneut in Führung zu gehen. Daniel Hacker wollte einen Querpass vor den Kaufbeurer Kasten spielen, den ein Jokerverteidiger unglücklich über die Linie bugsierte. Dieses Gegentor nahm den Gastgebern erst einmal den Wind aus den Segeln. Zur Überraschung aller entschied Schiedsrichter Yazdi auf Penalty, da seiner Meinung nach der Jokerspieler im Torraum den Puck mit der Hand blockierte, obwohl weit und breit kein Wild Wing mehr in der Nähe war. Verdientermaßen kratzte Stefan Vajs den von Matthias Forster geschossenen Penalty im letzten Moment mit seinem Beinschoner von der Linie und gab seinem Team damit noch einmal einen positiven Schub, im letzten Drittel vielleicht doch noch einmal die Wende zu schaffen. Zu Beginn des Schlussdrittels schöpften die Jokerfans noch einmal Hoffnung, als Jakub Körner leider nur das Torgestänge traf. Am ingesamt nicht unverdienten Erfolg der Gäste änderte auch der 2:4 Anschlusstreffer durch Scott Dobben nichts, der sehenswert zum Tor zog und gekonnt mit der Rückhand verwandelte. Nach der Schlußsirene feierten beide Lager ihre Teams - die Gästefans für eine bärenstarke Play-Off-Serie - die heimischen Fans für eine tolle Vorrunde. In der anschliessenden Pressekonferenz sprach Gästecoach Kammerer von einem erwartet schweren Spiel gegen hochmotivierte Gastgeber. Er war mit seinem Team hochzufrieden, das die Scheibe gut laufen gelassen und verdient gewonnen habe. Ken Latta sah den Knackpunkt der Play-Off-Serie im ersten Spiel in Schwenningen. Mit einem Erfolg in dieser Partie wäre die Serie unter Umständen anders gelaufen, da die Wild Wings anfangs noch wenig Selbstvertrauen gehabt hatten. eishockey.net / PM Kaufbeuren Nützliche Links zur ESBG Bundesliga
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