| Letztes Quali-Wochenende gegen Neuss + Herne soll KJEC Ligaerhalt bringen |
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Das durchaus ambitionierte Team vom Neusser Sportpark zeigte in dieser Saison in den Vergleichen gegen den KJEC Licht und Schatten. Zuhause konnte man stets die Oberhand über die Bulldogs behalten, was anders herum aber genauso gilt, denn auch die Heimbilanz der Königsborner ist gegen die Gäste des Freitags noch verlustpunktfrei. In insgesamt 6 Vergleichen in dieser Saison steht es somit 3:3 nach Siegen und eins der beiden Teams wird am Freitagabend die Serie definitiv für sich entscheiden. Sollten es die heimischen Bulldogs sein, so bedeutet dies gleichzeitig die sportliche Qualifikation für die neue Oberliga West Spielzeit 2011/2012 und man hätte als diesjähriger Neuling und Aufsteiger sein ausgegebenes Ziel, den Klassenerhalt, erreicht. Zuvor stehen aber sicher noch einmal mindestens 60 spannende Spielminuten an, in der die Truppe von Coach Andrej Fuchs den KJEC gerne einen Strich durch die Rechnung machen würde. Gewarnt sein sollte man nach dem Achtungserfolg der Neusser vom letzten Spieltag allemal, als sie dort nämlich erst Sekunden vor Schluss noch von Herne in die Verlängerung gezwungen wurden und dann dort ebenfalls mit dem letzten Angriff 4:5 nach Overtime unterlagen. Lange Ausfälle von z.B. Kapitän Ronny Sassen oder Keeper Dennis Kohl warfen die Neusser in der Saison immer wieder zurück, aber nun ist das Team seit geraumer Zeit komplett und knüpft mit gewohnt starkem Kombinationsspiel an alte Zeiten an. Die bestens eingespielte Sturmreihe beispielsweise mit Schrills, Oltmanns und Fuchs ist grad auch in Überzahlsituationen brandgefährlich, so sollten die Bulldogs auch unnötige Strafzeiten tunlichst vermeiden. Eindrucksvollen Leistungen gegen die Topfavoriten folgten immer wieder Ausrutscher gegen die vermeintlich Kleinen der Oberliga beim Sonntagsgegner Herne. Nach dem Austausch des kompletten Kaders zu Saisonbeginn, dem Trainerwechsel während der Saison, Kristian Sikorski ersetzte Alexander Jakobs, dem frühzeitigen Abschied des herausragenden Kontingentspielers Curtis Billsten, sowie der kürzlich vermeldeten Bekanntgabe des Ausstiegs von Teammanager Matthias Roos, stehen die Zeichen am Gysenberg wohl weiter auf Sturm. Zwar behält das Team sportlich weiter den Kurs, aber hinter den Kulissen rumort es gewaltig in Sachen ungewisser Zukunft des Vereins. Mit Nils Liesegang hat man dann noch das Enfant terrible der vergangen Jahre in seinen Reihen, bei dem sich sportliche Genialität und disziplinarischer Wahnsinn regelmäßig abwechseln, dies bewies er am letzten Spieltag erneut mit einer doppelten Zehn-Minuten-Strafe in Neuss, so dass er am Sonntag ausgeruht ins Spiel gegen die Bulldogs starten darf, da er zuvor am Freitag gegen Troisdorf gesperrt ist. Im Hinterkopf haben die Bulldogs sicher noch das Hinspiel der Quali-Runde, als eben dieser Liesegang zu einem unwiderstehlichen Solo ansetzte und das Tor, zum Herner 5:4-Erfolg dass 16 Sekunden vor Schluss fiel, vorbereitete. Auch diesmal wollen die Bulldogs den Hernern wieder Paroli bieten, nur möglichst nicht wieder mit so einem unglücklichen Ausgang wie bei den anderen engen Partien schon zuvor. Gerne würde man den Überraschungscoup aus dem November wiederholen, als das Glück einmal ein wenig mehr dem KJEC zur Seite stand und man in Herne 5:3 gewann. Die Mannschaft von Trainer Waldemar Banaszak möchte die sich bietende Chance auf den vorzeiten Klassenerhalt an diesem Wochenende möglichst schon am Freitag gegen Neuss unter Dach und Fach bringen. Personell sollten alle verfügbaren Kräfte dabei an Bord sein und man will an die Erfolge der Troisdorf-Spiele nahtlos anknüpfen. Den Gegnern Neuss und Herne wird sicher der entsprechende Respekt entgegengebracht, aber sie werden auf eine hochmotivierte kampfbereite Bulldogs- Mannschaft treffen, die ihnen alles abverlangen wird. Hinter den Kulissen arbeitet der Königsborner JEC e.V. derweil nicht nur am Kader für die nächste Saison und an Verbesserungen innerhalb der Verein-Strukturen, sonder auch am Programm für das Jubiläum anlässlich seines 25-jährigen Vereinsbestehens in diesem Jahr. Seit 1986 nämlich schon bestreitet man unter dem bis heute unveränderten Namen aktive Vereinsarbeit in der Sparte Eishockey und darf angesichts der allmächtigen Konkurrenz in ganz NRW ein wenig stolz auf seine Vergangenheit zurückblicken. So schaffte man es in diesem Vierteljahrhundert wirtschaftlich stets schwarze Zahlen zu schreiben, immer wieder gut ausgebildete Nachwuchsspieler hervorzubringen und sich zum respektierten sportlichen Konkurrenten zu entwickeln. eishockey.net / PM Königsborner JEC Nützliche Links zur Oberliga-West 2010/11
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