| Bittere Niederlage in Timmendorf, die Hoffnung lebt aber noch |
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Dennoch, und das besagt eine alte Regel: Die Oper ist nicht eher vorbei, solange die dicke Dame noch singt! Es gibt eine Chance auf Platz Zwei, nur ist man nicht mehr selber seines Glückes Schmied. „Noch ist es nicht vorbei!“, gab sich dann auch Kapitän Stefan Bilstein kämpferisch. Für die Harzer gilt es nun, am Sonntag gegen die Braves glatt zu siegen. Gleichzeitig müsste Timmendorf im stets engen und spannenden Prestigeduell gegen Adendorf einen Punkt abgeben. Möglich ist das ohne Frage, noch also ist die dicke Dame gut bei Stimme. Das es in Timmendorf für die Harzer nicht zu dem ersehnten Punktgewinn reichte, lag zum einen an einer stark aufspielenden Mannschaft der Beach Boys. Zum anderen fehlte dem ESC aber auch schlicht das Quentchen Glück, das man benötigt, um in einem solch engen Spiel als Sieger vom Eis zu gehen. Die Timmendorfer starteten mit viel Druck in die Begegnung und übernahmen zunächst das Kommando. Wölfe-Keeper Mario D'Antuono blieb allerdings stets Sieger. Ab der zehnten Minute kam auch der ESC zu ersten Chancen, jedoch ebenfalls ohne Erfolg. Als Andreas Bippus die Harzer nach 40 Spielsekunden im zweiten Drittel in Führung schoss, roch es kurz nach Auswärtssieg. Die Beach Boys schlugen aber umgehend zurück. Moritz Meyer markierte den Ausgleich (23.), Korbinian Witting brachte die Gastgeber zwei Minuten später erstmals in Führung, die Marcus Klupp aus dem Gewühl heraus auf 3:1 ausbaute (36.). Die Wölfe gaben ob des Rückstands nicht auf und drückten im Schlussabschnitt auf den Anschluss. Die besten Chancen boten sich dabei in einer langen doppelten Überzahl rund um die 48. Minute. Es brannte mehrfach lichterloh vor dem Tor der Beach Boys, doch der Puck wollte einfach nicht über die Linie. Timmendorfs Keeper Matthias Rieck wurde dagegen zum Turm in der Schlacht. Travis Whitehead und Erik Pipp ließen weitere gute Gelegenheiten aus, und als die Hausherren schließlich ihrerseits eine doppelte Überzahl drei Sekunden vor Ende der beiden zeitgleich verhängten Strafen durch Witting nutzten (54.), war die Entscheidung gefallen. Zwar kämpften die Harzer unverdrossen weiter, doch mehr als der zweite Treffer durch Thomas Pape, der einen Schuss von Jerreau Hohaia abfälschte (56), gelang bei schwindenden Kräften nicht mehr.
Strafen: Timmendorf 14 – Harzer Wölfe 14 Zuschauer: 940 Harzer Wölfe: D'Antuono (T. Bannach) – Öttl, Kähm, Hohaia, Pape, Korkus, Proskuriakov – Pipp, Whitehead, Schock, Bilstein, Deibert, Bippus, Schulz, Meridian, Bauer, R. Bannach eishockey.net / PM EHC Timmendorf
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