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Wild Boys mit erstem Sieg bei den Preussen
Wild Boys Chemnitz Oberliga-Ost.Mit einem knappen 4:3 (1:1,2:1,1:1) Sieg im ausverkauften Hangar 3 des ehemaligen Flughafens Tempelhof gelang den Wild Boys der erste Sieg bei den Preussen überhaupt.


Beide Teams begannen offensiv und so kam es auch schnell zu Chancen auf beiden Seiten. Der Erste der dann eine Chance nutzen konnten, war der Chemnitzer Julius Michel mit der 1:0 Führung der Wild Boys. Die nächsten großen Chancen gingen auf das Konto der Preussen, doch ein wieder bestens aufgelegter Roman Kondelik hielt seinen Kasten zunächst sauber. Als nächstes hatten dann wieder die Chemnitzer den Torschrei auf den Lippen. Ein Schuss von Michal Vymazal, rutschte dem Berliner Goalie Grunwald irgendwie durch. Doch zum Pech der Chemnitzer blieb die Scheibe auf der Linie liegen und ehe ein weiterer Chemnitzer nachsetzen konnte, klärte die Verteidigung der Berliner. So blieb es also weiter spannend. Erst recht als Janke ganze fünf Sekunden vor der Pause doch noch den Ausgleich erzielte.

Im zweiten Drittel legten die Wild Boys einen Blitzstart hin. Keine Minute war vergangen da brachte Kevin Geier die Chemnitzer erneut in Führung. Die Freude über das 2:1 währte aber nur ganze 70 Sekunden. Denn Hurbanek war zur Stelle und konnte wiederum ausgleichen. Weiter ging es auf hohen Niveau und Chancen auf beiden Seiten. Während die Preussen aber immer wieder an Roman Kondelik scheiterten, machten es die Wild Boys besser. In der 37.Minute war es Mike Losch, der die Blau-Gelben zum dritten Mal in Führung brachte. Mit dieser knappen Führung ging es dann in die zweite Pause.

Da mit der Pausensirene noch eine Strafe für die Preussen ausgesprochen wurde, starteten die Chemnitzer in Überzahl ins Schlussdrittel. Diese nutzten sie dann durch Michal Vymazal zum 4:2, was aber noch lange keine Entscheidung sein sollte. Auch wenn sich beide Teams nichts schenkten, blieb es eine faire Partie. Allerdings hatten die Preussen nun etwas mehr vom Spiel. Was jedoch auch daran lag das die Wild Boys nun auf Kontertaktik umstellten. Als den Hausherren so langsam die Zeit davon zu liefen schien, war Scholz zur Stelle und es stand nur noch 4:3 für die Chemnitzer. Es waren noch fast zwei Minuten zu spielen und die Berliner hatten wieder Hoffnung auf einen Punkt. Und so taten Sie das, was wohl jedes andere Team auch getan hätte. Nach einer Auszeit nahmen sie ihren Goalie vom Eis und belagerten das Chemnitzer Tor. Die Chemnitzer Fans zählten in Erwartung des Sieges die letzten Sekunden herunter. Gerade als der Siegesjubel ausbrach trafen die Berliner dann doch noch ins Chemnitzer Tor. Allerdings fiel der Treffer zum Ärger der Preussen und zur Freude der Chemnitzer nach der Schlusssirene.

Nach diesem Sieg brauchen die Chemnitzer nun noch ganze zwei Punkte aus den verbleibenden fünf Spielen um den Einzug in die Play-Off Zwischenrunde perfekt machen zu können.

eishockey.net / PM Chemnitz




 
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