| Bulldogs gegen Ratingen 2 Drittel lang auf verlorenem Posten |
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Im ersten Drittel überzeugten die Blau-Weißen zwar durch eine gute Defensivarbeit, aber nach den ersten gescheiterten Schüssen auf das von Marc Dillmann gut gehütete Gästetor stellte die Offensive fast komplett die Arbeit ein. Man hatte fast den Eindruck, dass man seitens der Bulldogs schon mit hängenden Köpfen in Richtung Angriffsdrittel fuhr. Eventuell knüpfte man gedanklich an die Freitagspartie an, in der man trotz zahlreicher Chancen torlos aus dem Derby hervorging. Die Abwehr um Torwart Philipp Potthoff zumindest schien dem spielfreudigen Angriffswirbel der Ratinger stand zu halten, doch bei 5:3- und 5:4-Überzahl war auch sie bei den Treffern durch Gross(15.) und Tegkajev(18.) machtlos. Im zweiten Drittel übernahmen die Ice Aliens sofort wieder die Kontrolle und durch Treffer von Gries (21.) und Postma (27.) setzten sich die Außerirdischen zeitig mit einer 4:0-Führung im Rücken ab. Die Heimmannschaft war irgendwie im Vergleich zum Derby in Hamm nicht wieder zu erkennen, denn was dort noch sicher gelang endete nun bereits im Aufbauspiel in Fehlpässen. Der Angriff der Gäste kombinierte dagegen munter weiter ins Königsborner Verteidigungsdrittel hinein und kam so auch zu zwei weiteren Treffern durch Pilling(35.) und erneut Postma(40.). Mit dem sehr deutlichen 0:6 aus Sicht der Bulldogs wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt und die treuen KJEC-Fans der Stehränge nahmen nun auf der Sitzplatztribüne Platz. Das Schlussdrittel brachte dann endlich eine leichte Verbesserung im Defensivspiel des KJEC, nachdem man sich in den Dritteln zuvor fast ohne eigene Gegenwehr ergab. Nachdem die Aliens dennoch durch Pilling(42.) und Fischbuch(45.)auf 8:0 davon zogen, gelangen dann auch der Offensive der Bulldogs zählbare Erfolge, denn Benny Zech(Vorlagen Igor Furda und Benny Proyer) und Igor Furda(Zuspiel von Patric Schnieder) gelangen noch 2 Treffer für den KJEC. Weitere Ergebniskorrektur blieb den Bulldogs allerdings in dieser Partie versagt und so trudelte die Spielzeit hinunter bis zum Endstand von 2:8. Fazit: diesmal waren die Bulldogs recht weit von einem möglichen Sieg entfernt Auf Trainer Waldemar Banaszak kommt weiterhin noch eine Menge Arbeit zu, wobei man es ihm nicht persönlich anlasten darf, dass die ausgelassenen Vorbereitungsmöglichkeiten und die fehlenden Torjägerqualitäten sich nun bemerkbar machen. Denn das wohl zum einen dort vor der Saison im Bereich Kondition nicht ausreichend gearbeitet wurde und es zum anderen einfach an 1- 2 Spielern mit exzellentem Torriecher hapert wird während der Saison nun immer offensichtlicher. eishockey.net / PM Königsborner JEC Nützliche Links zur Oberliga-West 2010/11
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