| Schwache Wölfe lassen sich in Erfurt vorführen |
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Der EHV 09 konnte somit schon ab dem zweiten Drittel seine taktischen Überlegungen über den Haufen werfen, denn es galt einen Drei-Tore-Rückstand aufzuholen. In der 26. Minute gelang den Wölfen durch Martin Vojcak dann auch der erste Treffer, doch nur 43 Sekunden später schlugen die Black Dragons zurück und stellten mit dem 4:1 durch Sascha Neumann den alten Abstand wieder her. Die Vorentscheidung fiel dann bereits in der 34. Minute, als Erfurts Spielertrainer Zbynek Marak im Powerplay auf 5:1 erhöhte. Nur kurze Zeit später hatte dann der EHV 09 erneut in doppelter Überzahl die Möglichkeit, etwas Schadensbegrenzung zu betreiben. Doch auch diese Chance ließen die Wölfe leichtfertig liegen, da im Überzahlspiel zu durchsichtig und ideenlos agiert wurde. Lediglich ein weiteres Powerplay nutzte Dustin Hered auf Zuspiel von André Lenk sechs Sekunden vor der zweiten Pause zum 2:5 aus Wölfesicht. Vielleicht hätte ein schnelles Wölfetor zu Beginn des Schlussabschnittes noch einmal für Spannung sorgen können, doch dafür hätte es bei den Wölfen schon etwas mehr an Willen und Einsatz bedurft, denn spätestens mit dem 6:2 durch Hannes Ulitschka (43.) waren alle Messen in Erfurt gelesen. Der EHV 09 ergab sich nun mit noch geringerer Gegenwehr seinem Schicksal und ließ die Drachen fast nach Belieben schalten und walten. Die Erfurter nutzten die Gelegenheit und taten mit drei weiteren Treffern durch Marcel Weise (46.) und Robert Schmidt (52./60.) etwas für ihr Torverhältnis und die Galerie. Nach dieser Klatsche bleibt zu hoffen, dass die Wölfe am Sonntag beim Heimspiel gegen die Ice Fighters Leipzig den Hebel wieder umlegen können und eine Reaktion zeigen. Immerhin müssen die Wölfe dieses Sechs-Punkte-Spiel erfolgreich gestalten, will man den siebenten Tabellenplatz nicht an die punktgleichen Leipziger verlieren. Dazu braucht das Wölfeteam aber von Beginn an nicht nur die zahlreiche, sondern auch lautstarke Unterstützung der eigenen Fans. Wenn es wie beim Jonsdorfspiel am vergangenen Sonntag eng zugeht, sind die Fans ein wichtiger Rückhalt und Motivator für die Mannschaft. Statistik: Tore: 1:0 Weise (Nickel, S. Fischer) 01:32 Strafen: ESC 12 + 10 (Dimitrovici) EHV 16 eishockey.net / PM Schönheider Wölfe Nützliche Links zur Oberliga-Ost 2010/11
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