Leerpixel
Eishockey Transfermarkt

Umfrage

Die ESBG-Teams haben den Kooperationsvertrag abgelehnt, richtige Entscheidung?
 

Lockerer Sieg für Schweinfurt.
Schweinfurt            Mighty DogsBayernliga. Kein großes Thema war der Sieg der Dogs im vorletzten Spiel der Hauptrunde, der ebenso überlegen gestaltet war wie das 7:2 beim Hinspiel im Schweinfurter Icedome. Nur die Tore fielen diesmal früher. Ohne die verletzten Markus Koch, Pascal Schäfer und Martin Dürr traten die Mighty Dogs in Lindau an, aber der Hauptaugenmerk ruhte sowieso auf dem zeitweiligen (?) Neuzugang David Nemirovsky, der sich einen Wunsch erfüllte und mit seinem Bruder Mikhail endlich in einem Punktespiel gemeinsam auf dem Eis stand. Eine Ein-Mann-Show sollte das nicht werden und wurde es auch nicht. "Er hat unglaublich mannschaftsdienlich gespielt und völlig bescheiden", bescheinigte ERV-Trainer Steffen Reiser seinem neuen Stürmer das Fehlen jeglicher Starallüren: "Mit Mikhail hat er wunderbar harmoniert, ab und zu seine individuelle Klasse voll ausgespielt und war eine absolute Augenweide".

Drei Tore gingen auf das Konto der Nummer 81, allerdings nicht die ersten - und auch ohne ihn hätte der ERV das Ding gut unter Dach und Fach gebracht. Bereits nach 78 Sekunden hatte Mark Dunlop sein Team in Führung gebracht, nach der ersten Pause Marcel Juhasz, der bezüglich seiner Trefferqualitäten immer besser in Form kommt, nachgelegt. "Ich weiß nicht, ob Lindau heute so schwach war oder wir so gut", beschrieb Reiser vor allem dieses zweite Drittel, in dem die Dogs wegzogen. Den Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen, konterten auch das zwischenzeitliche 2:5, das absolut keine Gefahr für den Auswärtserfolg darstellte und machten mit Michele Amrheins zweitem Tor zum Endstand alles klar. Das Schweinfurter Eigengewächs war durch die Zwangspause des anderen Kontingentspielers Dennis Martindale in die 2. Reihe gerückt; in der dritten standen Stephan Trolda, Jens Freund und Nicklas Zimmermann.

Das leichte Spiel bei den Islanders sah Reiser eher als Problem für die eigene Mannschaft, in der einige angesichts ihrer Überlegenheit es zu gut und zu schnörkelhaft machen wollten. Schon am Sonntag gegen Weiden sollen die meisten der erkannten "Krankheiten" behoben werden. Obwohl die Blue Devils es heute aus eigener Kraft ebenfalls in die Aufstiegsrunde geschafft haben, ist dieses letzte Vorrundenmatch für die Plazierung und damit für die Gruppeneinteilung noch eminent wichtig. So dicht gedrängt die Teams zwischen Rang 2 und 5 sind, wäre ein eventuelles Taktieren kaum möglich. Der Schweinfurter Coach verspricht denn auch, so oder so voll auf Sieg zu spielen: "Es kann uns relativ wurscht sein, denn es ist wegen der anderen Spiele sowieso nicht beeinflussbar".

Tore:
02. 0:1 Dunlop (Nemirovsky D., Nemirovsky M.)
23. 0:2 Juhasz (Funk Knaup S.)
32. 0:3 Nemirovsky D. (Nemirovsky M., Feuerfeil)
35. 1:3 Mojtek (Liebsch, Fuchs)
36. 1:4 Nemirovsky D. (Nemirovsky M.)
40. 1:5 Amrhein (Juhasz, Trolda)
42. 2:5 Näfgle (Mojtek, Liebsch)
45. 2:6 Nemirovsky D. (Eckmair, Nemirovsky M.)
48. 2:7 Amrhein (Juhasz, Dunlop)

eishockey.net / PM Schweinfurt




 
Deals für jede Stadt, alles muss raus! Bis zu 70% Rabatt


>
Diese Seite wurde in 0.09 Sekunden generiert
Copyright © 2003 - 2012 Eishockey Net.