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Die ESBG-Teams haben den Kooperationsvertrag abgelehnt, richtige Entscheidung?
 

Großer Kampf wurde belohnt
Schweinfurt            Mighty DogsBayernliga. Sieg in Memmingen: Ein großer Schritt in Richtung Aufstiegsrunde ist damit getan. Die Mighty Dogs scheinen im Moment jeweils genau zum richtigen Zeitpunkt ihre Leistung voll abrufen zu können und überzeugten in einem packenden und von beiden Seiten intensiv geführten Match vor allem durch ihren Kampfgeist. Mehrere Spieler (Alex Funk, Mark Dunlop, Markus Koch)fuhren angeschlagen mit, doch zuhause hatte man nur die gripperanken Markus Ploss und Jens Feuerfeil gelassen. Dafür rückte Martin Dürr in die Verteidigung und sowohl Jens Freund als auch Timo Ludwig erhielten in der dritten Reihe einiges an Eiszeit. Gleich zu Beginn hagelte es förmlich Tore, denn Marcel Juhasz´ Führung wurde von den Indians bald wieder zunichte gemacht, die den gleichzeitigen Strafbankaufenthalt zweier Schweinfurter optimal nutzten und dann durch den heute dreifachen Torschützen Vycichlo sogar das 3:1 erzielten. Aber die Dogs zeigten keineswegs hängende Köpfe, sondern schlugen noch vor der Pause zurück, bejubelt von ca. 140 mitgereisten Anhängern.

Das zweite Drittel gehörte ihnen - nach einem Doppelschlag jeweils im Powerplay ließen sie sich auch durch den erneuten Ausgleich der Indians nicht beirren, sondern erarbeiteten sich ihre Tore regelrecht. Dennis Martindale stellte mit seinem Treffer die Weichen bereits auf Sieg, obwohl da noch mehr als 20 Minuten zu spielen waren. Es sollte kein weiteres Tor mehr fallen, aber gerade dieser Umstand sorgte für Hochspannung im Schlussabschnitt. Chancen gab es noch etliche, Pfostenknaller und phantastische Saves von ERV-Keeper Varian Kirst, der sich vor allem gegen Ende einen gehörigen Anteil am Sieg seiner Mannschaft verdiente. Denn die Schweinfurter mussten nun dem hohen Tempo Tribut zollen, konnten sich aber meist clever befreien, da die Akkus der Gastgeber ebenfalls stark nachließen.

"Wenn wir da den Ausgleich kassieren, können wir uns nicht beschweren," zollte Dogs- Trainer Steffen Reiser auch den Gegnern Respekt, denn beide Teams seien bis ans Limit gegangen: "Es war die erwartete Schlacht. Letzten Endes hat das Quentchen mehr Leidenschaft und Siegeswille den Ausschlag gegeben. Wir können unglaublich stolz sein auf unsere Mannschaft".

Am Sonntag im Icedome soll das Wochenende mit einem weiteren Erfolg über Schlusslicht Pfronten gekrönt werden. Mit der Einstellung vom Memmingen-Spiel dürfte das kein Problem darstellen.

Zuschauer: 1100

eishockey.net / PM Schweinfurt




 
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