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Schweinfurt: Eine konzentrierte Tigerbändigung
Schweinfurt            Mighty DogsBayernliga. Zur guten Stunde haben die Mighty Dogs ihre Leistung stabilisiert und im ersten Spitzen- Match dieses Wochenendes schon mal vorgelegt. Mit ihrem 4:2-Erfolg holten sie nicht nur wichtige Punkte - wichtig vor allem angesichts der restlichen Ergebnisse in der Liga -, sondern revanchierten sich auch bei den Tigers für die Hinspiel-Schlappe des 3. Spieltages. Wie es sich angekündigt hatte, traten sie in veränderter Aufstellung an. Zu Mikhail Nemirovsky und Jens Feuerfeil gesellte sich nun Beppi Eckmair in die erste Reihe, Marcel Juhasz spielte mit Alex Funk und Dennis Martindale im zweiten Sturm. Apropos Martindale: der Kanadier wurde von den Anhängern seines Ex-Vereins freundlich empfangen, von den ca. 60 - 70 anfereisten ERV-Fans immer wieder angefeuert und ermuntert, erntete auch großes Lob seitens Trainer Steffen Reiser: "Er deutet immer mehr an, was für ein guter Spieler er ist".

Die Dogs begegneten dem zu erwartenden ersten Ansturm der Hausherren taktisch überaus diszipliniert, konnten sich zudem immer auf Goalie Varian Kirst verlassen. Die Probleme, die sie zuletzt mit Chancenverwertung und Powerplay hatten, existierten an diesem Abend nicht mehr - gleich die zweite oder dritte gute Möglichkeit verwertete Alex Funk zu Führung. Dies war der einzige Treffer der Schweinfurter bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis und dazu ein sogenanntes "dreckiges" Tor, denn der abgefälschte Schuss senkte sich in einer Bogenlampe über den Bayreuther Keeper ins Netz.

Daß das Überzahlspiel funktionierte, demonstrierten sie im ansonsten ausgeglichenen zweiten Drittel erst durch Martindale, der mit seiner Abnahme direkt unter die Latte die Tigers erstmal etwas demoralisierte, dann kurz vor der letzten Pause durch Eckmairs Schlagschuss. Aufgegeben hatte sich der EHC allerdings noch nicht, schöpfte durch Maiers Granate in den Winkel und den Anschlußtreffer von Mikesz wieder neuen Mut. Das endgültige k.o. besorgte Marcel Juhasz, dem der Puck von Alex Funk direkt auf die Kelle serviert wurde - und erneut im Powerplay. Die restlichen 9 Minuten spulten die Dogs ebenso konzentriert herunter wie fast die gesamte Partie.

"Die Mannschaft war mit dem nötigen Feuer auf dem Eis", bestätigte Steffen Reiser hinterher den Eindruck eines geschlossen auftretenden Teams, das gegenüber den Gastgebern auch spritziger und entschlossener wirkte. Der Schweinfurter Trainer gab aber auch zu bedenken, daß seine in den letzten 15 Minuten fast nur noch mit 2 Reihen operierenden Spieler "extrem viel" Kraft in der Partie gelassen hatten: "Wir werden trotzdem versuchen, dem inzwischen davongezogenen Favoriten Erding im Icedome ein Bein zu stellen. Die Mannschaft ist jedenfalls bereit, dem Tabellenführer am Sonntag ein großes Spiel zu liefern".

Tore:
13. 0:1 Funk
32. 0:2 Martindale PP1
40. 0:3 Eckmair PP1
43. 1:3 Maier
47. 2:3 Mikesz
51. 2:4 Juhasz

Strafminuten: Bayreuth 12
Schweinfurt 14

Zuschauer: 794

eishockey.net / PM Schweinfurt




 
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