| KJEC empfängt Freitag Topteam aus Duisburg und reist Sonntag nach Herne |
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Gegen den EVD möchte man erneut beweisen, dass man sich auch gegen Spitzenteams der Oberliga West über die volle Spielzeit teuer verkaufen kann. Ob allerdings die Füchse noch einmal ein solch enges Spiel wie beim seinerzeitigen ersten Spiel und dem 5:4-Erfolg in Unna zulassen bleibt aufgrund der zuletzt wieder starken Leistungen abzuwarten. Trainer Andi Lupzig war im Oktober noch freiwillig ohne seinen deutsch-finnischen Stürmer Janne Kujala angetreten der eine Pause und einen Platz auf der Tribüne erhielt um einmal über seine damalige Form nachzudenken. Der Gast vom Freitagabend hat mittlerweile nochmal kräftig personell nachgelegt, denn der Angriff glänzt nun unter anderem mit dem Ex-NHL- und DEL-Star Alexander Selivanov(39). Und in der Defensive wurden mit den beiden erstklassigen jungen Goalies Björn Linda(21) und Mathias Niederberger(17) die zu Saisonbeginn anfänglich offensichtlichen Schwachstellen, die ebenfalls noch sehr jungen Torhüter Oster und Renkewitz, behoben. Weitere Leistungsträger und Garanten für eine positive sportliche Entwicklung zuletzt waren auch der bärenstarke Verteidiger Toni Bader und die beiden punktbesten Angreifer Brad Burym und Tom Fiedler welche bereist beide schon 23 Scorerpunkte einheimsten. Der geläuterte Janne Kujala fand zuletzt ebenso zu alter Form zurück wie auch seine Sturmpartner Franz Fritzmeier und Daniel Huhn. Also grad was die Offensive angeht, wird auf die Bulldogs ein hartes Stück Arbeit zukommen, der man sich aber zuversichtlich stellen wird. Wer sich noch an den zum Teil guten Meisterschaftsauftakt am ersten Spieltag erinnert, wird den Auftritt der jungen Bulldogs-Mannschaft in Herne noch in guter Erinnerung haben. Gelang es doch damals dem KJEC bis zur 52. Spielminute ein 2:2-Unentschieden zu gestalten, ehe die individuelle Klasse von Cracks wie Liesegang und Billsten binnen der wenigen Schlussminuten noch für einen klaren Herner Erfolg sorgten. Das Team um den starken Goalie Christian Lüttges, Routinier Andre Grein und den nur auf Grund disziplinarischer Schwächen noch nicht wesentlich höher spielenden deutschen Toptalents Nils Liesegang, ist an guten Tagen für jeden Gegner in der Oberliga eine enorme Hürde. Allerdings gibt es auch Momente und Phasen in denen es an der eigenen Disziplinlosigkeit und überhöhten Strafzeitaufkommen leidet und somit auch anfällig für Überraschungen ist. Nominell dürfte man nach den Top-Vier Dortmund, Essen, Nauheim und Duisburg das potenziell fünftstärkste Team der Liga stellen. Von daher sollte man seitens der Bulldogs diesen Gegner über hartes aber faires Körperspiel zu Leibe rücken und die brandgefährlichen Stürmer hautnah decken. Je länger man das Spiel ausgeglichen gestalten wird je höher die Chance auch gegen eine Mannschaft wie Herne durchaus zu punkten. Rein personell kann der derzeitig verantwortliche KJEC-Coach Oliver Kapitza bis auf die rekonvaleszenten Pierre Schulz und Matthias Bräunig aus dem Vollen schöpfen. So ist der noch beim Pokalsieg in Neuwied fehlende Ivan Dornic wieder aus seiner slowakischen Heimat nach Unna zurückgekehrt, Stürmer Nicky Proyer ist aus dem Kurzurlaub zurück und auch Verteidiger Benedikt Rangen nahm unter der Woche wieder am Training teil. Das volle Programm mit dem Team absolvierte auch Abwehrspieler und Ex-Bulldog Thomas Frach, der nach Aufarbeitung seines Trainingsrückstandes und aufgrund geringerer Studienbelastung künftig wieder das Trikot mit der Bulldogge überstreifen könnte. Die Verantwortlichen sondieren derzeit neben der Trainersuche auch den Spielermarkt nach weiteren potenziellen Neuzugängen. Zunächst aber gilt die volle Konzentration ausschließlich den beiden Gegnern vom kommenden Wochenende aus Duisburg und Herne. Beim KJEC wurde unter der Woche auch der neue Verein von Routinier Igor Cillik bekannt: nachdem sich sein Spezie Niko Bitter bereits unmittelbar nach seinem Abgang aus Königsborn (geschehen zum Zeitpunkt der Trennung zwischen dem KJEC und Ex- Trainer Willi Tesch) dem Nachbarn LH Hamm anschloss, ist auch Cillik nun dort, nach dem Vernehmen nach gescheiterten Verhandlungen mit seinem Ex-Verein Dortmund, in Hamm untergekommen. So wird man beide Ex-Bulldogs dann ja noch einige Male als künftige Gegner sehen können. Ex-Coach Tesch soll unbestätigten Meldungen nach zuletzt in den Trainerstab des Dortmunder Nachwuchses gewechselt sein. Termine des Königsborner JEC am Wochenende: eishockey.net / PM Königsborner JEC Nützliche Links zur Oberliga-West 2010/11
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