| Mighty Dogs: Nur nicht überholen lassen |
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Nicht nur als Fan kommt man durch die Pause am letzten Wochenende etwas aus dem Rhythmus, sondern auch Spieler und Trainer, wie Steffen Reiser verrät: "Wenn man vier Tage hintereinander mal nicht im Icedome war, ist man schon ein bißchen desorientiert" Das soll natürlich nicht für die anstehenden Aufgaben gelten, die der Schweinfurter Coach mit soweit vollständiger Truppe (nur Andi Kleider fällt natürlich noch aus) angehen kann. Die Position unter den Top 8 ist ja nicht festgeschrieben, sondern muss bestätigt und gehalten werden, da jetzt die heiße Phase der Runde erst bevorsteht. Mit Sonthofen und Pfaffenhofen haben die Dogs zwei Gegner, die vielleicht nicht ganz oben stehen, ihre Gefährlichkeit aber nicht erst zu beweisen brauchen. Die Tatsache, daß beide Gegner dieses Wochenendes knapp hinter dem ERV rangieren und gerne auf die Überholspur kämen, machen diese Vergleiche um so bedeutsamer. Die Bulls wurden und werden von nicht wenigen sogar als Topfavorit neben Miesbach angesehen. Bereits in der letzten Saison ließen die Oberallgäuer höhere Ambitionen erkennen, brachen nach toller Rückrunde dann aber ein. Der schon gut besetzte Kader wurde qualitativ gehalten: Vor Goalie "Zelle" Zellhuber verteidigt Routinier Pavel Vit nun mit dem oberligaerfahrenen Markus Wittig; im Sturm ersetzte man die Abgänge vor allem von Patrick Bernier, Tomas Gulda, Nikolai Varianov und Fabian Sing durch den neuen Kontingentspieler Jason Dixon, den Deutsch-Tschechen Zdenek Cech und den früheren Pfrontener Topscorer Adrian Hack. Sonthofen bedeutete im letzten Jahr ein gutes Pflaster für die Dogs, die 2 Punkte mitnahmen und beim Rückspiel 2 Tage später die Gäste mit leeren Händen nach Hause schickten. Mit Pfaffenhofen ist das eine andere Geschichte. Gegen die Unterfranken hatte der ECP seit deren Wiederaufstieg in die Bayernliga nichts zu bestellen und gab regelmäßig auswärts wie daheim die Punkte ab. In der Vorsaison brach diese Serie zum Leidwesen der Dogs. Die Ice Hogs leben vor allem von ihrem überragenden ersten Block, aus dem inzwischen zwar Rafal Martynowski ausgeschieden ist, doch aus Waldkraiburg holte man Eric Dylla als Ersatz. Der 34-jährige stürmt nun neben Terry Campbell und dem in Schweinfurt hinlänglich bekannten David Vokaty. Unterstützt wird dieses Trio vom früheren Selber Verteidiger Elvis Beslagic, selbst ein höchst torgefährlicher Mann. Diese Fantastischen 4 erzielten in der laufenden Spielzeit 88 Punkte für ihre Mannschaft, die dagegen alle zusammen auf nur 27 kommen. "In der Spitze brutal stark, dafür nicht in der Breite", weiß Steffen Reiser um die Hauptstärken dieses Kontrahenten und hat bereits verschiedene Varianten im Hinterkopf, den Paradesturm der Ice Hogs in den Griff zu bekommen: "Eine Möglichkeit wäre, wir hetzen ihnen unsere dritte Reihe auf den Hals". Sattelfest hat sich Pfaffenhofen bisher nämlich vor allem auswärts nicht erwiesen: 4 magere Punkte stellen die Ausbeute dar. eishockey.net / PM Schweinfurt
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