| Schweinfurt ohne große Mühe in Pfronten |
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Schlechte Nachrichten zuhauf gab es schon vor der Abfahrt nach Pfronten: Simon Knaup hatte am Freitag einen Schlag auf das Jochbein erhalten, dann zwar zu Ende gespielt, später aber Beschwerden verspürt und seine Teilnahme abgesagt. Näheres werden erst die Untersuchungen der nächsten Tage ergeben.
Nachdem ja auch Andi Kleider mit Schlüsselbeinbruch für mehrere Wochen außer Gefecht gesetzt ist, nahm am Samstag das Schicksal weiter seinen Lauf, weil Pascal Schäfer bei einem Juniorenspiel eine Matchstrafe erhielt. Der Verteidiger hatte beim Herausfahren von der Bank mit dem Schläger einen der Schiedsrichter zu Fall gebracht, was dieser als tätlichen Angriff wertete. Die Entscheidung über eine Sperre, die normalerweise mindestens 3 Spiele beträgt, soll in dieser Woche noch fallen. Der ERV hat demVerband bereits seine Darstellung des Geschehens übermittelt und behält sich einen möglichen Einspruch gegen das Urteil vor.
Ohne 3 Stammverteidiger musste die Abwehr vor dem Spiel beim EVP völlig neu organisiert werden. Im ersten Block traten also Beppi Eckmair und Markus Ploss an, im zweiten Markus Koch und der nach hinten gerückte Martin Dürr, im dritten Jonas Knaup mit Koch und Eckmair im Wechsel. Das funktionierte nicht zuletzt deshalb sehr gut, weil sich auch der Rest des Teams an die ausgegebene Marschroute hielt und neben dem Job im Sturm enorm in der Defensive arbeitete. "Sie haben vom ersten bis zum letzten richtig geackert", hatte Coach Steffen Reiser absolut nichts zu bemängeln und stellte seinen Männern vor allem in Sachen Disziplin und Geduld ein hervorragendes Zeugnis aus, die ihren Goalie Varian Kirst bei seinem Shutout kräftig unterstützten.
Vor allem letztere Tugend sollte sich auszahlen. Die Dogs waren dank Jens Freund und Markus Koch recht früh in Führung gegangen und mussten deshalb nicht mit Gewalt die Offensive suchen. Als die Kondition der Falcons vor allem im letzten Drittel nachließ, wurde dann ordentlich nachgelegt. "Auf der etwas kleineren Eisfläche dort können sie die Räume sehr eng machen, deshalb hatten sie auch schon andere Mannschaften am Rand einer Niederlage", stellte Reiser die Hausherren als keineswegs schwach dar: "Als wir am Ende den nötigen Platz bekamen, machten wir auch unsere Tore".
Strafminuten:
Pfronten 14
Schweinfurt 12 + 10 Amrhein
eishockey.net / PM Schweinfurt
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