| NRW Pokal: Ice Dragons unterliegen dem Favoriten aus Unna |
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Doch sie bekamen einiges geboten! Am Ende mußten sich die Ice Dragons zwar mit 1:4 geschlagen geben, konnten aber hocherhobenen Hauptes das Eis verlassen und trauerten der ein oder anderen Großchance nach, deren Verwertung das Spiel hätte kippen können. Von Anfang an mußten sich beide Torhüter, sowohl Potthof auf Seiten der Gäste, als auch Jacob Lamers auf Seiten der Gastgeber, nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Im Gegenteil, das Spiel wurde mit offenem Visier geführt, Torchancen gab es auf beiden Seiten. Mehr Glück im Abschluss hatten jedoch die Gäste, Ivan Dornic konnte den KJEC in der 8. Minute aus kurzer Distanz in Führung bringen. Von einem Klassenunterschied, der auf dem Papier bestehen sollte, war zu diesem Zeitpunkt absolut nichts zu sehen, die Ice Dragons gingen das Tempo der Gäste mit, vergaben aber ihre Chancen oder scheiterten an Potthoff. So wogte das Spiel hin und her, am Ende wieder mit besserem Ausgang für den KJEC. Routinier Igor Cillik war es, der Jacob Lamers in der 17. Minute zum 0:2 überwinden konnte. Doch damit wollten sich die Ice Dragons nicht zufrieden geben.Kurz vor dem Pausenpfiff setzte sich Gordon Nickel gegen 2 Gegenspieler durch, hielt aus spitzem Winkel drauf, Potthoff konnte die Scheibe nicht festhalten und Josh Piro schob die Scheibe an Pfosten und Schoner vorbei ins Tor zum 1:2 Pausenstand.
Auch im 2. Drittel änderte sich das Bild nicht, Chancen gab es hüben wie drüben, beide Goalies hatten genug Chancen sich auszuzeichnen. Die Gäste, die eine etwas klarere Linie im Spiel hatten, konnten in Überzahl in der 35. Minute durch Mathias Potthoff, den Burder des Goalies, das 1:3 erzielen, nachdem zuvor sowohl Piro als auch Preuße, Bohle und Klein mit Unterzahlkontern an Philipp Potthoff im Tor der Gäste scheiterten. Mehr zählbares passierte nicht, so ging es mit diesem Zwischenstand in die 2. Pause.
Im letzten Drittel legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr, hatten einige Einschußchancen sowohl in Überzahl als auch bei 5 gegen 5, doch die Scheibe wollte nicht über die Linie. Als der Druck langsam nachließ, schlugen die Gäste in Form von Ivan Dornic eiskalt zu. 1:4 stand es nach 52 Minuten. Doch die Gastgeber gaben sich nicht auf, hatten immer wieder ihre Möglichkeiten, das Ergebnis zu verkürzen, gaben den Gästen aber auch Raum zum Kontern. Doch auf beiden Seiten hatten die Torhüter das Geschehen im Griff, und es blieb bis zum Abpfiff bei diesem Spielstand.
Anton Weißgerber analysierte nach dem Spiel, „das die Reihen der Königsborner ausgeglichener waren, uns fehlen zu dieser Ausgeglichenheit noch ein paar Spiele und Traingseinheiten. Im Endeffekt war das Ergebnis vielleicht ein Tor zu hoch, aber auf Grund der klareren Linie im Spiel der Gäste verdient.“
Tore:
0:1 Dornic/Kühl (7:35); 0:2 Cillik/Schnieder/Bitter (16:27); 1:2 Piro/Nickel (19:18);
1:3 M.Potthoff/Dornic/Kuchnia (34:58) PP1; 1:4 Dornic/M.Potthoff (51:15)
Strafen:
Herford 8 + 10 (Preuße)
Königsborn 8
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