| Verdienter Erfolg zur Heimpremiere |
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Der Aufstellung vom Freitag schenkten die Trainer wieder ihr Vertrauen, nur Bene Waldner rückte nach Absitzen seiner Sperre neben Martin Dürr und Michele Amrhein in den dritten Sturm. Und diese Reihe war es auch, die die ersten Akzente in Richtung gegnerisches Tor setzte, nachdem die ersten Minuten eine Abtastphase dargestellt hatten, in der beide Teams massiert in der neutralen Zone aufeinandertrafen. Hüben wie drüben wurde vorsichtig aufgebaut, deshalb entwickelten sich zunächst nicht viele Torszenen. Und die verbuchten die Dogs fast alle für sich. Es dauerte bis zur 11. Minute, bis die Gästestürmer zum ersten mal gefährlich vor Varian Kirst auftauchten - bezeichnenderweise begünstigt durch einen Schweinfurter Fehler. Dann doch der Gegentreffer: Zweimal hatten die Mighty Dogs ein hervorragendes Unterzahlspiel abgeliefert, beim dritten war es passiert.
War das erste Drittel ohne große Höhepunkte abgelaufen, sollte sich das nun ändern. Stephan Trolda netzte zum Auftakt des folgenden Schweinfurter Sturmlaufs zum Ausgleich ein, danach nutzte Jens Feuerfeil ein Powerplay. Jetzt brannte es zeitweise permanent vor Peißenbergs Kasten, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Die Eishackler wurden richtiggehend eingeschnürt, hielten das Ergebnis jedoch trotz einiger so genannter "hundertprozentiger" Chancen. Im Gegenteil: Mit einem Mann mehr auf dem Eis schafften sie das 2:2 und hätten den Dogs damit womöglich eine kalte Dusche verabreicht, wenn diese nicht gleich darauf zurückgeschlagen hätten. Feuerfeil stibitzte den unaufmerksamen Gästen die Scheibe weg, und "Nemo" schnippelte sie in die lange untere Ecke.
Im letzten Durchgang war das Spiel wieder offener, dennoch erarbeiteten sich die Dogs die zahlreicheren und besseren Möglichkeiten. Als minutenlang nur drei Peißenberger auf dem Eis standen, musste doch das nächste Tor fallen, aber gerade da agierte man viel zu statisch und unentschlossen. Dadurch blieb die Spannung erhalten und mündete in eine dramatische Schlussphase. Rudi Sternkopf nahm den Torhüter vom Eis, als noch knapp mehr denn zwei Minuten zu spielen waren, und versuchte den Ausgleich zu erzwingen. Ausgerechnet jetzt wurde Beppi Eckmair für den Rest der Zeit in die Kühlbox geschickt, Goalie Felix Barth kehrte zurück, wehrte ein Break von Dennis Martindale ab und ließ das Tor wieder für einen sechsten Feldspieler unbehütet. Spätestens jetzt hätte der vierte Schweinfurter Treffer fallen müssen, doch Nemirovsky traf nur den Pfosten und Trolda zielte am leeren Gehäuse vorbei. Da liefen aber auch schon die letzten Sekunden, und letztendlich war es dann egal. Mehr Tore wären zwar drin gewesen, mehr Punkte nicht.
0:1 Dornbach (Barth Florian, Pospisil) PP1
1:1 Trolda (Juhasz, Martindale)
2:1 Feuerfeil (Eckmair, Martindale) PP2
2:2 Becherer (Guggemoos)
3:2 Nemirovsky (Feuerfeil, Kleider)
Strafminuten:
Schweinfurt 16
Peißenberg 18 + 10 Barth Max + 10 Barth Felix
Zuschauer:
900
eishockey.net / PM Schweinfurt
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