| Punktspielauftakt mit Heimspiel für die Tigers |
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Selbst der neue Trainer Karl-Heinz Guggemos sieht wieder eine schwierige Aufgabe auf sich und den Verein zukommen. Guggemoos war zuvor erfolgreicher Nachwuchstrainer in Füssen und früher auch einmal Cheftrainer in Selb. Alle erfahrenen Spieler dieser erfolgreichen Endphase stehen nicht mehr zur Verfügung und zusätzlich hat man auch noch die beiden Topscorer Purves und Hack verloren. Neuer Kontingentspieler ist der bisher relativ unbekannte stürmende 30-jährige Frankokanadier Yann Poirier. In der Abwehr kam Krötz aus Füssen, als dringend nötige Verstärkung aus Füssen. Die beiden Erfolge des EHC im Vorjahr (8-2 und 5-4 n.P.) haben also kaum noch Gewicht, da man es nun mit einem stark umgebauten Kontrahenten zu tun hat. Verblieben sind noch die gefährlichen Stürmer Häfele und Gottwalz, sowie das defensive Brüderpaar Fröhlich. Dass man den EVP aber nicht unterschätzen sollte, zeigte z.B. der Achtungserfolg der Falken bei der knappen 2-4 Niederlage gegen Oberligist Füssen. Volle Konzentration heißt es also bei den Oberfranken um nicht unliebsam überrascht zu werden. Erschwerend kommt hinzu, dass man wegen der drei gesperrten Spieler (Zimmermann, Schmidt, Seibel) einige Umstellungen an den in der Vorbereitung so gut harmonierenden Reihen vornehmen muss. Neben dem noch nicht ganz zufriedenstellenden Powerplay ist es die Hauptaufgabe von Trainer Tchoudinov dafür eine Lösung zu finden. Vermutlich will der ehemalige lettische Nationalspieler Brahmer für Schmidt zu Stoyan und Müller stellen, dahinter könnte Maier den Platz von Zimmermann einnehmen oder es wird eine Rotation zwischen den 6 verbliebenen Verteidigern geben. Im Tor plant er im Heimspiel mit Bädermann und für das Auswärtsspiel gibt es noch keine Entscheidung, wobei Sievers dann die wahrscheinlichste Variante ist. Die Mikesz-Reihe soll mit Potac und Mayer unverändert bleiben. In der dritten Angriffsformation wird vermutlich Zeilmann als Center die beiden Junioren Masel und Behmer führen. Seine Philosophie ist sowieso nicht darauf abgestellt sich zu sehr nach dem Gegner zu richten. „Man muss für jedes Spiel bereit sein und immer alles geben“ ist seine eindeutige Einstellung und dabei will er völlig zu recht auch nichts von vermeintlich leichten Gegner oder schweren Brocken wissen. Für das zweite Spiel des Wochenendes sind die zuletzt erprobten Reihenzusammenstellungen vermutlich dann wieder erste Wahl. Vorausgesetzt es gibt keine neuen Sperren oder Verletzungen. Leicht angeschlagen ist momentan nur Kapitän Zimmermann, hinter dessen Einsatz also auch nach seiner Sperre noch ein Fragezeichen steht. Am Sonntag führt der Weg des EHC dann um 18.30 Uhr ins Allgäu zum ECDC Memmingen, wo spätestens seit der Verpflichtung von Starneuzugang Ron Newhook eine totale Aufbruchstimmung fest zu stellen ist. Das Verpassen der Top 8 im Vorjahr war vermutlich der letzte Auslöser für eine komplette Umorientierung. Schon über den ganzen Sommer hinweg war das neue Jugendkonzept mit zahlreichen Nachwuchsspielern aus den Hochburgen Kaufbeuren und Landsberg samt neuem Trainer „Jogi“ Koch in aller Munde. Erfahrene Eckpfeiler sind der inzwischen 40-jährige Deutschkanadier Switzer, der zusammen mit dem auch in Bayreuth bekannten Martin Löhle und eben Newhook die Offensive führen soll. Dieser Newhook ist in vielerlei Hinsicht prägend für einen möglichen Neuanfang in Memmingen. Schon länger hatte man kein solches Renomee mehr am Hühnerberg in den eigenen Reihen, denn der 33-jährige kanadische Spielmacher ist seit 2001 in Deutschland als Profi aktiv (Kaufbeuren, München, Ravensburg, Rosenheim) und konnte überall auf herausragende Leistungen und Bilanzen verweisen. Absolute Besonderheit ist aber, dass seine Verpflichtung erst durch eine groß angelegte Spendenaktion aus Fankreisen möglich gemacht wurde. Beim ECDC wertet man das als klares Zeichen für ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl im Umfeld und fühlt sich damit auf seinem veränderten Weg bestärkt. In der Abwehr tragen die routinierten Jainz, und Paule die Hauptlast. Trotz Siegen in den letzten Testspielen (4-2 gegen Peißenberg und 3-2 gegen Buchloe) sprechen Beobachter aber einhellig davon, das noch Luft nach oben ist bei den neuen Indians. Saisonziel am Hühnerberg ist aber eindeutig die Meisterrunde und damit sind sie direkter Konkurrent der Tigers um einen der begehrten ersten 8 Plätze. eishockey.net / PM Bayreuth Nützliches zur Bayernliga
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