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Oberliga OL-Ost Chemnitz Wild Boys Niederlage zum Lernen

Niederlage zum Lernen
Wild Boys Chemnitz Oberliga-Ost. Das es in Weiden sehr schwer werden würde war allen Beteiligten schon vorher klar. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit konnte man davon ausgehen. Das die Blue Devils  dann mit 7:0 (3:0,1:0,3:0) klar gewannen, hatte man aber sicher nicht auf der Rechnung. Die Wild Boys, die noch ohne Neuzugang Esa Hofverberg antraten, haben sich diese Niederlage aber selbst zu zuschreiben. 
Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles  und hart geführtes Match. Erste zaghafte Angriffe auf beiden Seiten sorgten jedoch noch nicht wirklich für Gefahr. In der fünften Minute der erste Treffer des Tages. Nach herrlicher Kombination Über Miikka Jäske war es Spielertrainer David Musial, der zum 1:0 einschoss. In einer Überzahl der Wild Boys gar die Chance zum 2:0 für die Gastgeber. Ein Weidener Spieler lief allein auf Roman Kondelik zu, der fischte mit all seiner Routine die Scheibe aus der Luft. Den Chemnitzern selbst blieben so wirklich richtige Chancen verwährt. Als Alle dachten es geht mit diesem knappen 1:0 in die Pause sorgte ein Doppelschlag für ein deutliches 3:0. Ein vom Schiedsrichter abgefälschter Schuss brachte die Scheibe vor das Chemnitzer Tor, wo Pastika gleich abzog, aber Roman Kondelik reaktionsschnell parierte. Gegen den Nachschuss von Waldowsky war er aber machtlos. Nur Sekunden später das gleiche Bild. Kondelik parierte und im Nachschuss das 3:0.

Im Mittelabschnitt waren die Chemnitzer nun gefragt. Doch das erste Tor machten zunächst wieder die Oberpfälzer. Dabei sahen  sowohl die ca. 600 Zuschauer, wie auch Roman Kondelik die Scheibe nicht, hörten es aber einschlagen. Laut und deutlich knallte der Puck ans Torgestänge und sprang von dort ins Netz. Mitte des Drittel dann der geplante Torhüterwechsel der Wild Boys. Und Stephan Quietzsch konnte sich auch gleich auszeichnen. Nur wenig später die Riesenchance auf 1:4 zu verkürzen. Bei zwei Mann Überzahl  ließen die Chemnitzer die Scheibe gut laufen und brachten Jörg Pohling in gute Schussposition. Leider fand die Scheibe dabei nur den Weg an den Pfosten. So verging das zweite Drittel und den mitgereisten Chemnitzer Fans war klar, hier gibt es nichts zu holen. Die Situation für die Chemnitzer wurde noch schlimmer, da Michael Frank verletzt raus musste.

Das letzte Drittel begann wie die beiden Ersten: mit einem Treffer der Devils. Diesmal war es Waldowsky mit seinem zweiten Tor an diesem Tag. Von nun herrschte auf der Chemnitzer Strafbank Dauerbesuch, dabei brachten dumme Strafen die Devils in minutenlange 5-3 Überzahl. Diese wussten sie zu nutzen und erhöhten durch Zellner und wiederum Waldowsky auf 7:0. Die Wild Boys wurden hier nicht vergessen, aber sie hätten wohl noch den ganzen Tag spielen können, ohne das ein Tor gelungen wäre.

Weiden hat mit klugen Forchecking, den Chemnitzern das Leben mehr als schwer gemacht und war so immer einen Schritt schneller. Aber es wurde auch deutlich, dass die Devils bereits sechs Spiele hatten und seit vier Wochen auf dem Eis stehen, während die Chemnitzer mal gerade anderthalb Wochen trainieren konnten. Man ist zwar froh dass es in der Vorbereitung gegen solch starke Teams geht, denn Spiele gegen leichte Gegner bringen zwar Siege, aber nützen am Ende Niemanden.  Trainer Mannix Wolf wäre aber froh hätte er vor den ersten Spielen zwei Wochen Training um das Team richtig aufzubauen. Leider ist das Chemnitz nicht möglich und so muss man aus dieser Situation eben das Beste machen, auch wenn es deutlich wurde, dass die Spiele für einige Spieler zu früh kommen.

Nun gilt es heute beim Rückspiel ein besseres Spiel abzuliefern und zu zeigen, dass man auch gegen so ein Team durchaus mithalten kann.

Wild Boys Chemnitz
Tor: Kondelik, Quietzsch

Verteidigung: Kohlstrunk, Schenkel, Dvorak, Pohling, Seidl, Frank

Sturm: Losch, Michel, Vymazal, Oertel, Rentzsch, Geier, Stiegler, Hofmann
Blue Devils Weiden - Wild Boys Chemnitz                              7:0 (3:0,1:0,3:0)

1:0    (4:57)  Musial (Jäske, Bartels)
2:0  (19:11)  Waldowsky (Pastika, Musial)
3:0  (19:45)  Köbele (Pastika, Bartels)
4:0  (24:26)  Pastika (Schadt, Göldner)
5:0  (41:02)  Waldowsky (Kirchberger)
6:0  (45:44)  Zellner (Waldowsky, Jäske)   5-3 PP
7:0  (46:15)  Waldowsky (Schreier, Kritzenberger)   5-3 PP

Strafen: 16 + 10 für Schreier / 28 + 10 für Seidl und Dvorak

eishockey.net / PM Chemnitz




 
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