| Wölfe mit Sieg gegen Niesky und Niederlage in Erfurt |
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Doch durch die deutliche 5:14 (2:6, 0:5, 3:3)- Niederlage am Sonntag bei den Black Dragons Erfurt, können die Wölfe, bei nur noch einem zu absolvierenden Spiel, die Drittplatzierten Lausitzer nicht mehr einholen. Einzigst der vierte Platz wäre noch möglich. Dazu müßte der EHV 09 sein letztes Saisonspiel gegen die Preussen Juniors Berlin gewinnen und Erfurt gleichzeitig sein letztes Spiel gegen Niesky verlieren. Es war am Samstag das erwartet spannende und stimmungsvolle Spiel zwischen den Wölfen und Tornados. Schon vor dem Anpfiff hatten die Fans aus beiden Lagern Grund zum feiern, denn bei der diesjährigen Wahl zum “Star der Liga“ belegten mit Daniel Jun, Miroslav Jenka, Ivonne Schröder, Sebastian Greulich und Vitezslav Jankovych gleich fünf Akteure aus beiden Mannschaften einen der vorderen Plätze und wurden gebührend von den Verantwortlichen des EHV Schönheide 09 und den Fans für ihre guten Leistungen geehrt. Das vierte Spiel gegeneinander begannen beide Mannschaften dann auch mit offenem Visier. Keine drei Minuten waren gespielt, da gingen die Gäste durch Sven Schlicht bereits mit 1:0 in Führung. Knapp zwei Minuten später gaben die Wölfe ihre Antwort und erzielten in doppelter Überzahl durch Pavel Weiss den Ausgleich. Was folgte, waren Tore im Minutentakt, hin und her wechselnde Führungen und ein Spiel ganz nach dem Geschmack des Publikums. Nachdem die Hausherren wiederum nur 120 Sekunden später durch Miroslav Jenka erstmals selbst mit 2:1 in Führung gingen, waren es wieder die Tornados, welche nur gut eine Minute benötigten, um durch Tore von Marco Noack (9.) und Chris Neumann (10.) das Spiel zu drehen. Aber die Wölfe standen im Nichts nach und holten sich durch Treffer von Pavel Weiss (11.) und Danny Reimann (12.) noch vor der ersten Pause die Führung zurück. Das zweite Drittel begann, wie das erste geendet hatte. 77 Sekunden nach Wideranpfiff waren es wieder die Gäste welche durch Philipp Rädecker zum 4:4 ausgleichen konnten. Lange durften die Tornados jedoch nicht jubeln, denn quasi im Gegenzug markierte Danny Reimann das 5:4 für den EHV 09. Danach nahmen sich beide Mannschaften etwas zurück, denn nach gerade mal 22 gespielten Minuten war klar, dass dieses Tempo wohl nicht bis zum Schlusspfiff durchgehalten werden kann. Gegen Ende des Mittelabschnittes schlugen aber die Tornados nochmals doppelt zu und drehten die Partie ein zweites Mal durch Tore von Vitezslav Jankovych (39.) und Marco Noack (40.) auf 6:5. Der Schlussabschnitt gehörte dann komplett den Wölfen. Vom Rückstand angestachelt, bestimmten die Hausherren fortan die Begegnung und erspielten sich durch zum Teil sehr sehenswerte Tore von Martin Vojcak (46./51.), Miroslav Jenka (46.), Dustin Hered (49.) und Christopher Schimming (55.) eine deutliche 10:6- Führung. Zwar gelang den Tornados knapp zwei Minuten vor Schluss durch Dennis Schlicht noch das 10:7, doch am Ende geriet der verdiente Sieg für die Wölfe nicht mehr in Gefahr. Statistik: Tore: 0:1 Schlicht S. (Adamsky, Noack) 02:43 1:1 Weiss (Jun, Jenka) 05:27 5-3 2:1 Jenka (Lenk) 07:19 4-5 2:2 Noack (Adamsky, Schlicht S.) 08:38 5-4 2:3 Neumann (Schwabe) 09:46 3:3 Weiss (Jun, Krehl) 10:21 4:3 Reimann (Hered, Lenk) 11:43 4:4 Rädecker (Jankovych) 21:17 5:4 Reimann (Lenk, Hered) 21:55 5:5 Jankovych (Musil, Schwabe) 38:20 5-4 5:6 Noack (Adamsky, Greulich) 39:55 5-4 6:6 Vojcak (Weiss, Jun) 45:01 5-4 7:6 Jenka (Lenk, Jun) 45:34 8:6 Hered (Stütz, Vojcak) 48:32 9:6 Vojcak (Jun, Krehl) 50:06 5-3 10:6 Schimming (Hered) 55:00 10:7 Schlicht D. (Jankovych, Musil) 57:58 Strafen: EHV 24 + 25 (Matchstrafe Weiss) + 10 (Krehl)  ELV 24 Zuschauer: 577 So schön der Erfolg gegen Niesky auch war, er war teuer “erkauft“. Während des Spiels verletzte sich Stammkeeper Sebastian Modes am linken Knie, wonach die Saison für ihn leider schon zu Ende ist. Ebenfalls das letzte Spiel in dieser Spielzeit war es für Verteidiger Pavel Weiss, welcher aufgrund einer umstrittenen und völlig überzogenen Matchstrafe bis zum Saisonende gesperrt ist. Zudem mußte ab Mitte des Spiels auch Verteidiger Christian Müller mit einer Leistenzerrung passen und nachdem mit Christian Heumann und Patrick Preiß bereits vor der Begegnung zwei weitere Verteidiger krankheits- und verletzungsbedingt ausfielen, blieb den Wölfen für das Auswärtsspiel in Erfurt mit Richard Stütz nur noch ein nomineller Verteidiger übrig. Aufgrund der Aufstellungsprobleme, da auch Backup-Goalie Oliver Granert nicht 100 % fit war, dachten die Verantwortlichen des EHV Schönheide 09 noch am Samstagabend über eine Spielabsage in Erfurt nach. Letztendlich wollten die Wölfe aber kurz vor dem Saisonende den Thüringern eine kurzfristige Spielabsage und vielleicht den Verlust von Heimspieleinnahmen nicht zumuten und entschieden sich, trotz der ungünstigen Voraussetzungen, in Erfurt anzutreten. Damit war aber auch klar, dass die Erwartungshaltungen gegen die in Bestbesetzung angetretenen und ausgeruhten Black Dragons nicht zu hoch sein sollten, denn gegen die mit nur einem angeschlagenen Torhüter, einem Verteidiger und nur weiteren 10 Feldspielern angereisten Wölfen sollten die schwarzen Drachen am Ende auch leichtes Spiel haben. Das Spiel begann wie erwartet. Die Black Dragons gaben sofort den Takt an und gingen durch Marak (3.) früh mit 1:0 in Führung. Zwar gelang den Wölfen in der 5. Minute durch Krehl der 1:1- Ausgleich, doch bis zur 12. Minute zogen die Hausherren durch Tore von Manske (7.), Vavroch (10.) und erneut Marak (12.) auf 4:1 davon. Der EHV 09 hielt mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten dennoch weiter dagegen und kam in Überzahl durch Stütz zum 4:2 (15.). Doch die Übermacht der Erfurter wurde mit jeder Minute deutlicher und so war nach zwei weiteren Gegentoren und dem 6:2- Pausenstand für die schwarzen Drachen das Spiel quasi schon entschieden. Nach dem ersten Drittel war auch klar, dass Oliver Granert im Wölfetor alles andere als fit war. Mindestens drei der sechs Gegentore hätten so nie fallen dürfen und im weiteren Spielverlauf wurde deutlich, dass er das Spiel verletzungsbedingt wohl nicht zu Ende bringen kann. Nach dem 7:2 in der 23. Minute ging bei Oliver Granert aufgrund der Knieverletzung gar nichts mehr und die Wölfe beantragten eine zehnminütige Unterbrechung, um den Torhüter zu wechseln. Da der EHV 09 nur mit einem Goalie antreten konnte, war es André Lenk, welcher für ein Novum in der Liga sorgte. Als Stürmer schlüpfte er in die Ausrüstung von Granert und mußte nun das EHV-Gehäuse bis zum Ende verteidigen. Dies brachte ihm selbst vom Erfurter Anhang stehende Ovationen und anerkennenden Respekt ein und er machte zudem seine Sache gar nicht schlecht. Bis zur 31. Minute konnte er seinen Kasten sauber halten, jedoch konnte er bis zur zweiten Pause vier weitere Tore der Black Dragons nicht verhindern. Im letzten Drittel zeigten sich die Hausherren sportlich fair und schalteten aufgrund der Situation einen Gang zurück. Die Wölfe konnten so wenigstens die letzten 20 Minuten ausgeglichen gestalten. Die Höhe des Ergebnisses war am Ende Nebensache und den Fans schien es auch egal zu sein. Wie man miteinander Fairness zelebriert, zeigten die Erfurter Fans, als sie die gut 15 mitgereisten Wölfeanhänger auf ihre Tribüne holten und gemeinsam bis zum Schlusspfiff feierten und sangen. Statistik: Tore: 1:0 Marak (Otte, Donelly) 02:54 1:1 Krehl (Jun, Jenka) 04:37 2:1 Manske (Kämmerer O.) 06:16 3:1 Vavroch (Marak) 09:04 4-5 4:1 Marak (Otte, Vavroch) 09:04 4:2 Stütz (Jun, Vojcak) 14:37 5-4 5:2 Hofmann 15:21 6:2 Schmidt (Kämmerer O.) 17:08 7:2 Otte (Vavroch) 22:46 5-4 8:2 Klein (Marak, Weyer) 30:45 9:2 Otte (Vavroch, Marak) 36:30 10:2 Schmidt (Weise, Manske) 36:47 11:2 Klein (Weyer) 37:36 11:3 Jun (Vojcak) 43:22 12:3 Marak (Donelly, Vavroch) 43:44 12:4 Stütz (Jun, Vojcak) 46:30 5-4 12:5 Hered (Schimming) 53:32 13:5 Marak (Otte, Donelly) 55:53 14:5 Kämmerer O. (Weise) 56:16 Strafen: EHC 10  EHV 6 Zuschauer: 637 Regionalliga-Ost eishockey.net / PM Schönheide
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