| Auswärtserfolg im Pokalderby |
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Die Charlottenburger legten zu Beginn los wie die Feuerwehr, zeigten eine offensive Spielweise und aggressives Forechecking. Zur Freude der ECC-Fans fand dann ein Schlagschuss von Patrick Neugebauer in der vierten Minute ein Schlupfloch im gut gehüteten Tor der Akademiker. Danach übernahmen die „Gäste“ das Kommando auf dem Eis. Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf den Kasten von ECC-Goalie Jan Kremer, der an diesem Abend scheinbar acht Arme hatte. Die Mannen von ECC-Coach Heiko Awizus zogen sich wie schon im letzten Spiel zurück und hielten bis zum Drittelende die Führung. Im zweiten Drittel dominierten die Akademiker weiter das Spielgeschehen. Der ECC kam nur noch mit vereinzelten Kontern zur gegnerischen blauen Linie. In der 26. Minute „tänzelte“ der 17jährige Sebastian Uvira durch zwei Verteidiger und überwand Jan Kremer zum längst verdienten Ausgleich. Und die Angriffe auf ECC-Tor gingen weiter, zeitweise sah es im Angriffsdrittel der Akademiker bei Fünf gegen Fünf wie ein Powerplayspiel aus. Ein Doppelschlag innerhalb von 25 Sekunden brachte dann einen Zwei-Tore-Vorsprung für das Team von Chris Lee. Erst tankte sich Sebastian Uvira erneut durch die gesamte Abwehr und verlud ECC-Goalie Jan Kremer (34.); dann netzte Roberto Geisler nach einem „Zuckerpass“ von Daniel Kuch zum verdienten 3:1 ein (35.). Von den Gastgebern war nun nichts mehr zu sehen, mit Mann und Maus verteidigten sie ihr Tor. Das gelang den Charlottenburgern dank Jan Kremer auch, wodurch das Team von Chris Lee einen höheren Erfolg und die endgültige Entscheidung verpasste. Dadurch wurde es in der 54. Minute noch einmal spannend, als Patrick Neugebauer im Powerplay den Anschlusstreffer erzielte. Direkt danach musste Thomas Leibrandt auf die Strafbank und nun war der ECC wieder da. Aber Christian Krüger, der weitaus weniger zu tun hatte als sein Gegenüber, zeigte wieder einmal, dass auf ihn Verlass ist, wenn es brenzlig wird: Mit mehreren schönen Paraden brachte er den Sieg unter Dach und Fach. Fazit des Spiels: Einsatzwillen und Laufbereitschaft gaben den Ausschlag für den dritten Sieg im fünften Derby. Die Akademiker haben vorgelegt und die Entscheidung in der „Berliner Stadtmeisterschaft“ fällt im Rückspiel am nächsten Dienstag (23.03.2010). Spielbeginn im Erika-Hess-Eisstadion ist um 19.30 Uhr. Aufstellung: Tor: Krüger, Albrecht; Verteidigung: Schwarzbach, Balko, Kugler, Geiseler, Kruggel, Leibrandt, Seelisch, Gerstung, Winkler; Sturm: Kuch, Ludwig, Supis, Pietsch, Schmidt, Schlenker, Leers, Uvira,, Harloff, Labuhn Tore 1:0 (03:46) Neugebauer (Hurbanek), 1:1 (25:07) Uvira (Pietsch, Kuch), 1:2 (33:57) Uvira (Harloff, Kuch), 1:3 (34:22) Geiseler (Kuch), 2:3 (53:42) Neugebauer (Schertz) PP1 Strafen: ECC: 8 - 2/4/2 - FASS: 8 - 0/4/4 eishockey.net / PM FASS Berlin
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