| “Derbysiege sind schööön“ – Wölfe gewinnen in Chemnitz |
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Eindrucksvoll gewannen die Wölfe das Prestigeduell gegen die ehemaligen Bezirkshauptstädter mit 8:4 (5:1, 2:3, 1:0) und sind mit diesem Erfolg wieder mittendrin, im Kampf um die vorderen Tabellenplätze. Schon in der Woche vor dem Derby sorgte ein Interview von Wild Boys-Coach Manfred Wolf für einen zusätzlichen Motivationskick bei den Wölfen, als er behauptete, dass aufgrund der Förderlizenzproblematik in Schönheide die Wölfe kein richtiges Team wären. Die passende Antwort bekamen er und seine Mannschaft am Freitagabend postwendend, denn dem EHV 09 gelang in Chemnitz ein Auftakt nach Maß. Bereits nach 18 Sekunden zappelte der Puck zum ersten Mal im Chemnitzer Gehäuse. Pavel Weiss zog nahe der Mittellinie ab, Tim Schnelle verschätzte sich, zog im Glauben, der Puck würde über das Tor gehen, den Kopf ein und machte damit den Weg frei zum “schnellen“ 1:0 für die Wölfe. Nur 65 Sekunden später und in Überzahl erhöhte Christian Heumann auf 2:0. Zwar mußten die Gäste in Unterzahl durch Ales Dvorak das 2:1 (6.) hinnehmen, doch bis zur ersten Pause spielten dann nur noch die Wölfe. In der 15. Minute folgte das wohl schönste Wölfetor zum 3:1 durch Daniel Jun. Zusammen mit seinem Sturmpartner Miroslav Jenka vernaschte er im Tic-Tac-Toe-Stil Tim Schnelle, welcher bei den schnellen Passstafetten einen Meter vor seinem Gehäuse völlig die Orientierung verlor. Ein Doppelpack von Matthias Krehl (18.) und Miroslav Jenka (19.) innerhalb von 54 Sekunden und jeweils in Überzahl zum 5:1 sorgte bereits nach dem ersten Drittel für die Vorentscheidung im Spiel. Im zweiten Abschnitt schaltete der EHV 09 zunächst einen Gang zurück und Chemnitz kam etwas besser ins Spiel. Die Folge waren die Anschlusstreffer durch Julius Michel (26.) und Michael Stiegler (33.) zum 3:5 aus Sicht der Hausherren. Die Wölfe zeigten sich allerdings wenig beeindruckt und zogen das Tempo wieder an. Danny Reimann (33.) und Daniel Jun (36.) sorgten mit ihren Toren zum 7:3 wieder für klare Verhältnisse auf dem Eis, auch wenn die Wild Boys kurz vor der zweiten Sirene durch Tobias Rentzsch in Überzahl noch auf 7:4 verkürzen konnten. In den letzten zwanzig Minuten verwalteten die Wölfe sicher das Ergebnis und sparten somit wichtige Kräfte für das Heimspiel am Sonntag gegen die Saale Bulls Halle. Dennoch reichte die Sparflamme gegen die Chemnitzer und der gut aufgelegte EHV-Goalie Sebastian Modes ließ trotz guter Chancen der Wild Boys keinen weiteren Gegentreffer zu. Stattdessen sorgte Matthias Krehl in der 44. Minute mit seinem Treffer zum 8:4 für den verdienten Endstand. Reaktion des EHV Schönheide 09 auf das Interview von Manfred Wolf in der Eishockeynews vom 12.01.2010: Die Wölfe bewiesen in Chemnitz einmal mehr, dass sie sowohl mit als auch ohne die Förderlizenzspieler aus Crimmitschau ein Team sind. Die Kritik des Chemnitzer Trainers in Richtung Schönheide und auch an seine eigenen Spieler, welche schlecht ausgebildet und trainiert zu den Wild Boys kamen, muss aus Schönheider Sicht ebenfalls etwas korrigiert werden, denn beispielsweise die Ex-Wölfe Michel, Engler, Schenkel und Maaßen gehörten im gestrigen Spiel neben Kapitän Dvorak noch zu den besseren Spielern bei den Wild Boys. Statistik: Tore: 0:1 Weiss (Jun, Jenka) 00:18 0:2 Heumann (Krehl, Jun) 01:23 5-4 1:2 Dvorak (Engler, Michel) 05:44 5-4 1:3 Jun (Jenka, Krehl) 14:03 1:4 Krehl (Weiss, Jun) 17:50 5-4 1:5 Jenka (Weiss, Heumann) 18:46 5-4 2:5 Michel (Rentzsch, Fischer) 25:55 3:5 Stiegler (Schenkel, Maaßen) 32:05 3:6 Reimann (Lenk, Stütz) 32:34 5-4 3:7 Jun (Krehl, Jenka) 35:54 5-4 4:7 Rentzsch (Dvorak, Geier) 39:11 5-4 4:8 Krehl (Jenka, Weiss) 43:53 Strafen: ERV 16 EHV 16 Zuschauer: 384 Regionalliga-Ost
eishockey.net / PM Schönheide
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