| Sekunden Trauma und ein verschlafenes erstes Drittel |
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Nun waren also nur noch die Chemnitzer Cracks gefragt und schienen aber zu Beginn des Spieles sich noch in der Kabine zu befinden. Das Kampfgericht hatte noch nicht richtig Platz genommen, da klingelte es schon zum ersten Male im Chemnitzer Kasten. Und eher man sich versah hatte das Spiel nach 1:23 Min schon eine erste Vorentscheidung: die Wölfe führten mit 2:0. Zunächst fand ein Schuss von Pavel Weiß, der die Scheibe wohl einfach tief ins Drittel spielen wollte, zum Entsetzen der Chemnitzer den Weg ins Tor von Tim Schnelle, der dabei alles andere als gut aussah. Bei Treffer Nummer zwei zeigten die Gäste wie man Überzahlsituationen in Tore ummünzt. Nach dem Schock bemühten sich endlich die Chemnitzer besser ins Spiel ins Spiel zu kommen. In der ersten Überzahlsituation gelang dann auch gleich der Anschluss zum 1:2. Wieder einmal war es Ales Dvorak der mit einem Blueliner einnetzte. Nun war das Spiel offen und beide Teams hatte Chancen, aber anstelle der Chemnitzer machten die Gäste das nächste Tor. Bei einem Konter über Jun und Jenka schauten die Chemnitzer verzückt zu wie sich die beiden Tschechen im Doppelpass die Scheibe zuspielten und Daniel Jun zum 3:1 einschob. Gegen Ende des Drittels sorgten Krehl und Jenka mit den Treffern vier und fünf für Klarheit in der Halle. Die Frage für die Chemnitzer Fans: würde die Mannschaft ähnlich wie beim ersten Heimspiel zurückkommen? Schönheide lies es nun ruhiger angehen und die Chemnitzer nutzten dies um durch Julius Michel und Michael Stiegler auf 3:5 zu verkürzen. Hoffnung keimte auf, die aber nur kurz anhalten sollte. Nur Sekunden später konnte Reimann im Gegenzug auf 6:3 erhöhen und wieder sah die Chemnitzer Hintermannschaft inklusive Torhüter schlecht aus. Da beide Teams nicht viel Wert auf Defensivarbeit legten ging es weiter mit Chancen auf beiden Seiten, doch das Tor machten wieder die Gäste. Eine erneute Überzahl nutzte Daniel Jun zum 7:3. Aber auch die Wild Boys wollten zeigen das sie in Überzahl Tore schießen können und nutzen eine Minute vor der Sirene eine solche um durch Tobias Rentzsch auf 4:7 zu verkürzen. Wollte man nun noch punkten wäre in den letzten 20 Minuten aber ein Kraftakt von Nöten gewesen. Es wurde seitens der Wild Boys alles versucht, doch spätestens mit dem achten Gästetor durch Krehl war der berühmte Drops gelutscht. Selbst Ergebniskosmetik blieb den Chemnitzern verwährt, weil vor dem Tor einfach ein richtiger Knipser fehlt. Am Ende war der Sieg der Gäste völlig verdient, weil die Chemnitzer es wieder einmal mehr nicht verstanden hatten die erste Reihe der Gäste auszuschalten. Aber auch ein an diesem Tag schlechter Tim Schnelle gab der Abwehr nicht den nötigen Rückhalt. Nach den Leistungen in Berlin, war dies ein herber sportlicher Rückschlag und die kommenden Aufgaben werden nicht leichter. Morgen heißt es in Leipzig Farbe zu bekennen, dann geht es nächsten Freitag nach Halle, ehe dann am 29.01. die Black Dragons Erfurt nach Chemnitz kommen. Wild Boys Chemnitz Tor: Schnelle, Jistel Verteidigung: Schenkel, Dvorak, Kohlstrunk, Fischer, Nicolai,D., Seidl, Rutsatz Sturm: Rentzsch, Michel, Engler, Maaßen, Uhlig, Sosa, Geier, Stiegler, Hofmann, Nicolai,E. Wild Boys Chemnitz – EHV Schönheide 4:8 (1:5,3:2,0:1) 0:1 (0:18) Weiß (Jun, Jenka) 0:2 (1:23) Lenk (Krehl, Jun) PP 5-4 1:2 (5:44) Dvorak (Engler, Michel) PP 5-4 1:3 (14:03) Jun (Jenka, Krehl) 1:4 (17:50) Krehl (Weiß, Jun) PP 5-4 1:5 (18:46) Jenka (Weiß, Heumann) PP 5-4 2:5 (25:55) Michel (Rentzsch, Fischer) 3:5 (32:05) Stiegler (Schenkel, Maaßen) 3:6 (32:34) Reimann (Lenk, Stütz) PP 5-4 3:7 (35:54) Jun (Krehl, Jenka) PP 5-4 4:7 (39:11) Rentzsch (Dvorak, Geier) PP 5-4 4:8 (43:53) Krehl (Jenka, Weiß) Strafen: 16 / 16 eishockey.net / PM Chemnitz Nützliche Links zur Regionalliga-Ost 2009/10
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