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Das Rennen um die Play-Off- Plätze bleibt spannend

Pfaffenhofen Ice HogsBayernliga. IceHogs müssen am Wochenende fleißig Punkte sammeln. Das erste Null-Punkte-Wochenende mit den Niederlagen gegen Höchstadt und Peißenberg bedeutete einen herben Rückschlag für den EC Pfaffenhofen im Kampf um einen der oberen acht Plätze, die zur Teilnahme an der Zwischenrunde berechtigen. Von Platz 7.auf Platz 10 wurden die Pfaffenhofener durch die beiden Niederlagen durchgereicht und so stehen sie nun vor den beiden letzten Spielen vor Weihnachten schon wieder etwas mehr unter Druck.
Fleißig Punkte sammeln, heißt deshalb die Devise für die Spiele gegen den EV Dingolfing am heutigen Freitag (20 Uhr) zu Hause und am beim EHC Bayreuth am Sonntag (18 Uhr), um nicht weiter an Boden zu verlieren und den Kontakt zu Rang 8 zu halten. Die leichtere Aufgabe steht den IceHogs dabei ohne Zweifel gegen den EV Dingolfing ins Haus, gegen den man in der Vorrunde noch knapp unterlegen war. Doch inzwischen haben sich die Voraussetzungen gründlich verändert.

Für die BMW-Städter gab es in der Folge nur sehr wenig Erfolge zu bejubeln und inzwischen kämpft der Verein sogar um das Überleben in der Bayernliga. Bis zum Redaktionsschluss stand immer noch nicht fest, ob die Isarrats überhaupt die Saison zu Ende spielen können. Fakt ist. dass während der Woche Leistungsträger oder Führungsspieler wie die Piskunov-Brüder, Vladimir Gomov, Philipp Weinzierl, Robert Suchomski oder Daniel Möhle entlassen wurden oder von sich aus gegangen sind. Nun wird in Dingolfing fieberhaft versucht, eine spielfähige Mannschaft auf die Beine zu stellen, um heute in Pfaffenhofen und am Sonntag gegen Miesbach überhaupt antreten zu können. Doch egal, welche Mannschaft die Niederbayern auch an den Start bringen werden, ist ein Sieg absolute Pflicht. Trainer Rod Poindexter wird seine Mannen jedenfalls davor warnen, den EVD zu unterschätzen, denn sonst könnte es auch gegen einen solch stark angeschlagenen Gegner schnell ein böses Erwachen geben. Als klarer Außenseiter reisen die IceHogs dagegen am Sonntag nach Bayreuth. Der Aufsteiger ist bisher die Überraschungsmannschaft der Saison und steht derzeit auf dem 3. Tabellenplatz. Zu verdanken haben dies die Oberfranken nicht zuletzt ihrer enormen Heimstärke. 22 von 24 möglichen Heimpunkten konnten sie bis jetzt auf der Habenseite verbuchen und dabei u.a. Erfolge gegen die beiden punktgleich an der Tabellenspitze stehenden Topteams Selb und Miesbach feiern.

Weitere große Pluspunkte der Bayreuther sind ihre Ausgeglichenheit und  die mannschaftliche Geschlossenheit.  Auch wenn sich der Kanadier Dennis Martindale zuletzt immer mehr in den Vordergrund gespielt hat, findet man im Bayreuther Team keine großen Namen. Dafür überzeugt die Mannschaft Woche für Woche durch Einsatzfreude, Kampfgeist und Disziplin, womit man schon einigen höher eingeschätzten Kontrahenten das Leben sehr schwer gemacht hat. Die Pfaffenhofener erwartet also am Sonntag eine ganz harte Aufgabe. Jeder Punktgewinn in Bayreuth dürfte wohl als großer Erfolg bezeichnet werden. Coach Rod Poindexter wird voraussichtlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen können, nicht mehr mit dabei sein wird jedoch Niki Schünemann. Der Stürmer wechselt aus beruflichen Gründen auf eigenen Wunsch in die 1b-Mannschaft des ECP. Damit wird der ohnehin schon kleine Kader der IceHogs noch weiter reduziert, so dass man sich im Lager des ECP wohl Gedanken machen muss, ob man sich entgegen der ursprünglichen Absicht vielleicht doch noch um einen neuen Spieler bemühen sollte.

eishockey.net / PM Pfaffenhofen




 
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