| Das war zu wenig von FASS |
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Konnte man die Niederlage nach Penaltyschießen am Freitag in Anbetracht der Stärke der Jonsdorfer Falken gerade noch verschmerzen, gehörte das 2:4 beim Tabellenletzten, den Wild Boys aus Chemnitz, klar in die Kategorie „nicht geplant und unnötig“. Dabei sah es zwischenzeitlich sehr gut aus in Chemnitz. Die Hausherren hatten zwar im ersten Drittel stark begonnen und waren durch Roy Engler in Führung gegangen, aber im weiteren Verlauf fingen sich die Nordberliner und kamen immer besser in das Spiel. Selbst durch das 0:2 durch Michael Stiegler in der 32. Minute ließen sich die Akademiker in ihrem Vorwärtsdrang nicht bremsen und konnten dann durch Benjamin Hecker und Marcel Heinze bis zur 39. Spielminute ausgleichen. Weitere Tore schienen dann nur noch eine Frage der Zeit, zumal die Wild Boys nach dem Ausgleich stark verunsichert wirkten. Im letzten Drittel wollte man da anfangen, wo man aufgehört hatte, aber unnötige Strafzeiten von der 41. bis zur 50. Minute sollten folgen. Vier davon überstand die Mannschaft ohne Gegentreffer, sogar eine über achtzig Sekunden andauernde doppelte Unterzahl blieb gegen bis dahin harmloses Chemnitzer Powerplay folgenlos. Die fünfte Strafzeit sollte aber die Vorentscheidung bringen. Wenn man dem Gegner zu viele Möglichkeiten gewährt, nutzt selbst der harmloseste irgendwann seine Chance, die Chemnitzer ihre in der 50. Minute. Von der blauen Linie zog Ales Dvorak ab, Sebastian Albrecht war die Sicht verdeckt, das 3:2 war die Konsequenz. Danach hatten die Akademiker zwar noch mehrfach die Möglichkeit zum erneuten Ausgleich, aber Tim Schnelle und eine gehörige Portion Pech ließen den nicht zu. 74 Sekunden vor dem Ende zog man noch die letzte Option und nahm Sebastian Albrecht vom Eis und kurze Zeit später gab es sogar noch eine Strafe gegen die Wild Boys, aber auch das sollte nicht mehr helfen. Statt dessen folgte Sekunden vor der Schlusssirene dann das endgültige Aus: Tobias Rentzsch beförderte die Scheibe aus dem eigenen Drittel, Julius Michel erlief diese und setzte mit dem Treffer in das verwaiste Berliner Tor dem Spiel den Schlusspunkt. Ursachenforschung musste man danach nicht großartig betreiben. Die Mannschaft verschlief das erste Drittel und verbaute sich den Erfolg, der durchaus möglich gewesen wäre, durch die Strafen im letzten Spielabschnitt. Da half auch die zeitweise spielerische Überlegenheit nichts. eishockey.net / PM FASS Berlin
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