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ECP im Doppelpack gegen Dorfen

Pfaffenhofen Ice HogsBayernliga. Keine Neuzugänge bei den IceHogs geplant. Pfaffenhofen (oex) Es ist inzwischen fast schon Tradition in der Bayernliga, dass das Ende der Vorrunde und der Auftakt zur Rückrunde an einem Wochenende in zwei Spielen gegen den selben Kontrahenten bestritten wird. Dem EC Pfaffenhofen beschert der Spielplan heuer mit dem ESC Dorfen einen alten Bekannten und langjährigen Weggefährten in der Liga zum Gegner.
So müssen die Pfaffenhofener am Freitag ((20 Uhr) erst in Dorfen antreten, am Sonntag (17.30 Uhr) folgt dann bereits das Rückspiel auf eigenem Eis. Der ESC Dorfen, als Halbfinalist die Überraschungsmannschaft der Vorjahres. startete durchaus erfolgreich in die Saison und mischte munter mit im Kampf um die ersten acht Plätze. Doch zuletzt fielen die Dorfener in ein kleines Leistungsloch. In den letzten sechs Spielen reichte es lediglich zu einem einzigen Punktgewinn, kurioser Weise jedoch gegen den souveränen Spitzenreiter Miesbach, dem man sich erst im Penaltyschießen geschlagen geben musste.

Am letzten Sonntag holte man sich dagegen in Dingolfing eine böse 1:7 Schlappe ab, wodurch der Kontakt zu Rang 8 vorerst vollends verloren ging. Neun Punkte beträgt bereits der Rückstand auf die IceHogs, die derzeit dort platziert sind. Die Dorfener brauchen also dringend Punkte, wenn sie nochmals in den Kampf um die Play-Off-Plätze eingreifen wollen und so werden sie alles daran setzen, baldmöglichst wieder in die Erfolgsspur zurück zu finden. Da kämen Erfolge gegen die IceHogs natürlich gerade recht. Dass es in Dorfen nicht so rund läuft, überrascht etwas, denn gegenüber dem Vorjahr wurde die Mannschaft eher noch etwas verstärkt. Dabei bediente man sich vorwiegend bei der Konkurrenz aus der Bayernliga. Mit Bernhard Weinzierl, Sascha Aiglstorfer und Andreas Attenberger wechselten allein drei Spieler von Pfaffenhofen nach Dorfen, aus Waldkraiburg kam Stürmer Tobias Brenninger, aus Dingolfing Alexander Koß, aus Dortmund Daniel Zollo und vom Absteiger Germering der Ex-Pfaffenhofener Sebastian Stürzer, so dass mit Verteidiger Fabian Jaax insgesamt fünf Spieler im Dorfener Kader stehen, die auch schon das ECP-Trikot getragen haben.

Schwer wiegt allerdings der langfristige, verletzungsbedingte Ausfall von Abwehrchef Thomas Mittermeier, was sich auch deutlich bei der Anzahl der Gegentore bemerkbar macht. 72 Gegentreffer stehen bisher zu Buche, nur Schlusslicht Pfronten und Höchstadt haben noch mehr kassiert. Doch dies zählt alles nichts, wenn es heute auf dem Eis zur Sache geht. Die Fans beider Lager dürfen sich vermutlich auf zwei sehr spannende und enge Partien freuen, denn egal was der Tabellenstand auch aussagen mag, waren Begegnungen der beiden alten Rivalen in der Vergangenheit meist hart umkämpft. Jedenfalls ist keinem der beiden Teams eine eindeutige Favoritenrolle zuzuordnen. Die IceHogs gehen aber dennoch optimistisch in die beiden Partien, dürfte doch seit langer Zeit wieder einmal der nahezu komplette Kader zur Verfügung stehen, nachdem auch Manuel Kühnl seine Ellbogenverletzung auskuriert hat. ECP-Coach Rod Poindexter hofft natürlich darauf, dass seine Mannschaft an die Leistung vom Selb-Spiel anknüpfen und weitere wichtige Punkte auf der Habenseite verbuchen kann. Seit dem 01.12. sind nun auch wieder Vereinswechsel möglich, doch während sich andere Vereine schon fleißig um Verstärkungen umsehen, ist diesbezüglich beim ECP nichts geplant. Abteilungsleiter Bernhard Nüsse macht den Fans auch wenig Hoffnung, dass sich daran was ändern wird: „Ein, zwei Spieler würden unserem dünnen Kader schon noch gut tun, aber unser Etat lässt dies kaum zu. Da müsste uns schon das Christkind einen Spieler unter den Baum legen.“

eishockey.net / PM Pfaffenhofen




 
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