| Pfaffenhofen ist ein schlechtes Pflaster für Tabellenzweite |
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Deren Wirkungskreis wurde von der Thommes-Reihe stark eingeschränkt und kam so nicht wie gewohnt zur Geltung. Dazu hatten die Hausherren in Torhüter Florian Lachauer einen starken Rückhalt, der vor allem im letzten Drittel, als seine Mannschaft lange Zeit in Unterzahl, davon fast zwei Minuten mit zwei Mann weniger, agieren musste und Gefahr lief, die Partie doch noch aus der Hand zu geben, über sich hinauswuchs und sämtliche Chancen der Gäste zunichte machte. Nachdem die IceHogs diese kritische Phase zwischen der 48. und 52. Minute schadlos überstanden hatten, war die Frage nach dem Sieger beantwortet, weil der VER danach resignierte und die Pfaffenhofener ihren Vorsprung locker über die Zeit bringen konnten. Selb, mit der Empfehlung eines 12:0 gegen Dingolfing im Rücken, begann selbstbewusst und versuchte sofort, das Heft in die Hand zu nehmen, während die Hausherren sich abwartend verhielten und zunächst das Hauptaugenmerk auf eine stabile Defensive richteten. Dies verleitete die Gäste offenbar dazu, noch offensiver zu werden und damit spielten sie den IceHogs genau in die Karten. Denn diese lösten sich immer wieder blitzschnell aus der Abwehr und ließen mit ihren sehenswerten Kombinationen die etwas unbewegliche Defensive der Selber wiederholt alt aussehen. David Vokaty (8.), Marco Thommes (12.) und erneut David Vokaty (20.) schlossen drei dieser Konter wie aus dem Lehrbuch erfolgreich ab und versetzten den Oberfranken schon im ersten Drittel einen nur schwer zu verdauenden Schlag. Diese kamen zwar gleich nach der Pause durch ein Überzahltor von Martin Lamich (22.) zum Anschlusstreffer, doch Rafal Martynowki (24.) und David Vokaty (26.) nach einem schlimmen Scheibenverlust eines Selber Verteidigers hatten prompt die richtige Antwort parat. Auch das 5:2 durch Hermle ließ nur kurz Hoffnung beim zahlreich mitgereisten Selber Anhang aufkommen, denn nur eine gute Minute später stellte Rafal Martynowski mit einem raffinierten Rückhandtreffer den alten Abstand wieder her. Nachdem Selb zu Beginn des Schlussabschnitts wieder verkürzen konnte, folgte die kritische Phase mit einer Reihe von Strafzeiten für die IceHogs die diese aber mit enormen Kampfgeist und einem überragenden Florian Lachauer ohne weiteren Gegentreffer überstanden und sich so den wichtigen Erfolg sicherten. „Wir haben mit einem ganz starken ersten Drittel den Grundstein gelegt und dann auf die Treffer des Gegners sofort eine Antwort gewusst,.“ lobte Coach Rod Poindexter nach dem Spiel seine Mannschaft, die nun optimistisch in die beiden Duelle mit dem ESC Dorfen nächstes Wochenende gehen kann. eishockey.net / PM Pfaffenhofen
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